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Verleger wollen Online-Aktivitäten von ARD und ZDF begrenzen

BDZV und VDZ appellieren an Gesetzgeber

Vor einer weiteren Expansion der Online-Aktivitäten von ARD und ZDF haben die Präsidenten des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Prof. Dr. Hubert Burda, und des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Helmut Heinen, heute in Berlin gewarnt. Schon die bestehenden Internetangebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks drohen die Vielfalt privatwirtschaftlich organisierter Medien in Deutschland nachhaltig zu beeinträchtigen, bekräftigten Heinen und Burda zum Auftakt der Internationalen Funkausstellung.

Artikel veröffentlicht am ,

Die von den Sendern angekündigte Erweiterung unterlaufe die Vorgaben der EU-Kommission, kritisieren die Verleger-Verbände. BDZV und VDZ appellieren daher an den deutschen Gesetzgeber, die von der EU-Kommission festgestellten Wettbewerbsverzerrungen zu beseitigen und den "Bestand einer freien und vielfältigen Presse" zu sichern. Der öffentlich-rechtliche Auftrag solle neu definiert und eindeutig begrenzt werden. Die den Öffentlich-Rechtlichen für Online-Aktivitäten zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel wollen die Verleger deckeln.

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Ohne Schranken in den Bereichen Internet und mobile Dienste komme es zu Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, fürchten die Verleger, schließlich werden die Funkhäuser jährlich mit Gebühren in Höhe von jährlich über 7 Milliarden Euro versorgt.

Geht es nach BDZV und VDZ, so dürfen ARD und ZDF "Telemedien" nur als programmbegleitende Randnutzung zu Fernseh- und Hörfunkprogrammen anbieten. Die Inhalte sollen zudem einem "Public-Value"-Test unterzogen werden, um sicherzustellen, dass nur solche Angebote der Sender erfolgen, die neben den Diensten privater Anbieter im Internet zur Sicherung eines vielfältigen Angebotes notwendig sind.

Werbung soll es in öffentlich-rechtlichen Online-Medien weiterhin nicht geben und auch jede sonstige Kommerzialisierung im Sinne wirtschaftlich-relevanter Transaktionen müsse unterbleiben, so die Forderungen der Verleger. Nach ihrer Meinung haben ARD und ZDF selbst unter Einhaltung der bisherigen Budget-Grenze ausufernde und damit wettbewerbsverzerrende Webseiten aufgebaut. Es sei daher eine neue, niedrigere Deckelung für dann reduzierte, wettbewerbskonforme Auftritte festzulegen.



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Gerhardt 31. Aug 2007

Also ich krieg regelmäßig einen Kotzanfall wenn ich die "guten" Angebote von RTL und...

GUEST 31. Aug 2007

nene du bist nur ein nerviger (polemiker/klugscheißer?!jaja ich auch)

CortoMaltese 31. Aug 2007

Du nimmst Dich selber zu wichtig. Du bist eben nicht alleine. Andere wollen das eben...

Das Urmel 31. Aug 2007

so isses...

Die Geierwally 30. Aug 2007

Vielfalt? Nunja, vielleicht in der Auswahl der Sender, aber nicht in der des Programms...


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