Phoenix-Bibliothek - Von Ruck-Rede bis Doping-Geständnis
Vorgestellt wurde die Phoenix-Bibliothek von WDR-Intendantin Monika Piel und ZDF-Intendant Markus Schächter, die das Projekt als "Fernsehkompendium der Zeitgeschichte" bezeichnen, obwohl die Bibliothek aus Kosten- und Rechtegründen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.
Die Bibliothek soll nach dem Start kontinuierlich erweitert werden, wobei die Beiträge nach Datum und Themen sortiert als Video-on-Demand-Streams in verschiedenen Qualitätsstufen für den Player-Real und im Windows-Media-Format sowie als Download-Version im MPEG4-Format zur Verfügung stehen – angefangen bei der Berliner " Ruck-Rede(öffnet im neuen Fenster) " des Bundespräsidenten Roman Herzog bis hin zu Erik Zabels Doping-Geständnis(öffnet im neuen Fenster) .
Verwendet werden darf das Material aber nicht, die "Vervielfältigung, Änderung, Verbreitung oder Speicherung von Informationen oder Daten, insbesondere von Texten, Textteilen, interaktiven Anwendungen oder Bildmaterial – auch auszugsweise – bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung von Phoenix" , heißt es ausdrücklich. Die BBC geht hier einen anderen Weg und erlaubt britischen Bürgern, ihr Material zu "remixen".
Darüber hinaus wurde angekündigt, dass auch Phoenix künftig im 16:9-Format senden soll.



