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ARD will im Digital-Streit Verlegern Kooperationen anbieten

ARD-Vorsitzender Fritz Raff will auf Privatwirtschaft zugehen. Die Digitalisierungsstrategie der öffentlich-rechtlichen Rundfunksender sorgt bei den privaten Anbietern und Verlegern für Sorgenfalten. Diese befürchten, dass ARD und ZDF mit ihren fast unbegrenzten Mitteln Angebote aus der Taufe heben könnten, die die Privatwirtschaft verdrängen könnte.
/ Andreas Donath
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Im Streit mit den Verlegern will der ARD-Vorsitzende Fritz Raff auf die besorgten Unternehmen zugehen. "Es bringt nichts, wenn wir uns gegenseitig bis aufs Messer bekämpfen, da wir doch alle dasselbe wollen: eine Zukunft für den Qualitätsjournalismus im Internet."

Die Verleger und der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollten lieber Möglichkeiten für Kooperationen ausloten. "Wir sehen uns als Partner der Verlage" , so Raff. Die ARD werde aktiv auf die Privatunternehmen zugehen, etwa bei einem avisierten Spitzengespräch mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).

Die ARD-Intendanten hatten vergangene Woche einen massiven Ausbau des Angebots im Internet und im Digital-TV beschlossen, darunter die Verbreitung der Tagesschau über Handy-TV und eine Internetplattform zum Abruf von Fernsehinhalten.


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