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ZDF-Intendant: Breitbild-Fernsehen setzt sich durch

Auch Magazinsendungen sollen auf Breitbild umstellen. Mit der Übertragung der Spielen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hat sich das Breitbildformat 16:9 bei den deutschen Fernsehzuschauern laut ZDF-Intendant Markus Schächter endgültig durchgesetzt. Auf dem internationalen Fernsehmarkt sei das Breitbild längst Standard, hochwertige Dokumentationen und Koproduktionen würden im 16:9-Format produziert.
/ Christian Klaß
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Frühere Vorbehalte der Zuschauer – vor allem wegen der "schwarzen Balken" auf herkömmlichen 4:3-Fernsehgeräten – seien der Akzeptanz des modernen Breitbildes gewichen, so Schächter. Dazu habe auch die Geräteindustrie beigetragen, die dank neuer Entwicklungen in der Flachbildtechnologie heute moderne, große Breitbildfernseher zu einem marktgängigen Preis anbieten könne. Die digitale Zukunft gehöre deshalb dem Breitbildformat.

Nach der schnellen Gewöhnung an Kino- und Fernsehfilme sowie Serien in 16:9-Breitbild sei die Umstellung von ZDF-Sportsendungen auf das moderne Format ein wichtiger Schritt gewesen, sagte der ZDF-Intendant. Die Ablösung der 4:3-Röhrengeräte durch Flachbildschirme, die ausschließlich im 16:9-Format angeboten werden, sei in vollem Gange und verändere allmählich auch die Sehgewohnheiten der Zuschauer.

Auch das ZDF will nun – um dem internationalen Trend zu folgen – den Anteil von Breitbild-Sendungen am Gesamtprogramm kontinuierlich ausbauen. Bisher sendete der öffentlich rechtliche Fernsehsender laut eigenen Angaben vorwiegend im Bereich fiktionaler Produktionen und Dokumentationen im 16:9-Format. 2005 sollen es 1.400 Breitbildsendungen gewesen sein. In den nächsten Monaten werde das ZDF vermehrt Magazinsendungen auf Breitbild umstellen, kündigte Schächter an.


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