Verbraucherschützer wollen die automatische Aktivierung von WLAN-Hotspots "nach Gutsherrenart" bei allen Unitymedia-Kunden nicht hinnehmen. Der Kabelnetzbetreiber beharrt jedoch darauf, dass die Nutzer dem nicht zustimmen müssten.
Microsoft trennt sich von den einfachen Nokia-Handys und gibt den Bereich an Foxconn ab. Der taiwanische Auftragshersteller zahlt dafür 350 Millionen US-Dollar.
Fujitsu Forum Auf seinem Hausforum in Tokio hat Fujitsu die Übersetzungssoftware Livetalk in Aktion gezeigt. Sie funktioniert zurzeit nur mit PCs, Smartphones sollen folgen - vorerst ist Livetalk allerdings Geschäftskunden vorbehalten.
In seinem Rechtsstreit um die Adblocker-Sperre von Bild.de hat Youtuber Tobias Richter eine neue Sammelaktion gestartet. Denn er muss sich inzwischen in einem "Zwei-Fronten-Krieg" mit dem Axel-Springer-Verlag auseinandersetzen.
EU-Kommissar Andrus Ansip will Netflix und Amazon Prime mit einer Quote verpflichten, lokale Inhalte anzubieten. Damit sollen sie den Fernsehsendern gleichgestellt werden. Beide Firmen haben deutsche Produktionen gestartet.
Die Alexa-Technik wird für Amazon immer wichtiger. Derzeit soll das Unternehmen an einem ersten Gerät mit Bildschirm arbeiten, das den Sprachassistenten einsetzt. Zudem könnte Amazon die Technik anderen Herstellern zur Verfügung stellen - mit einem klaren Ziel.
Nicht nur große Lkw-Hersteller arbeiten am selbstfahrenden Güterverkehr. Ein kleines Startup stellt überraschend ein eigenes Konzept vor. Dahinter stehen bekannte Köpfe von Google.
Die Tests zur Geforce GTX 1080 sind da: Ausgerüstet mit Pascal-Architektur und 16-nm-Technik fallen die Resultate positiv aus. In Benchmarks und bei der Effizienz überzeugt die Nvidia-Grafikkarte, zudem wurde die D3D12-Geschwindigkeit verbessert.
Vodafone hat sein Mobilfunk- und sein TV-Kabelnetz in Deutschland zusammengelegt. Noch in diesem Jahr werde der Betreiber in rund 50 Großstädten LTE-Datenraten von bis zu 375 MBit/s anbieten.
Eine neue Version der Ransomware Jigsaw verschlüsselt Dateien mit der Endung .porno und hat auch einen Hintergrundbildschirm mit pornographischem Material. Wessen Rechner befallen ist, kann jetzt auch ohne Zahlung der geforderten Bitcoin seine Dateien retten.
Amazon will künftig Lebensmittel unter Eigenmarken auf den Markt bringen. Schon bald könnte es dann Tee, Kaffee, Babynahrung und Chips vom ursprünglichen Onlinebuchhändler geben.
Apple-Aktien im Wert von über einer Milliarde US-Dollar hat Investor Warren Buffett erworben. Daraufhin stieg der seit Wochen sinkende Aktienkurs. Apple-Chef Tim Cook besucht derweil China und Indien.
Wer seine Bitcoin oder Ether bei dem Anbieter Gatecoin aufbewahrt, sollte seine Accounts checken - rund 15 Prozent der Einlagen wurden gestohlen. Auszahlungen sollen erst ab dem 28. Mai wieder möglich sein, es wird aber an Entschädigungsregeln gearbeitet.
Wer beim deutschsprachigen Netflix angemeldet ist und etwa in Frankreich seine Serien schauen will, kann das bisher legal nicht. Das soll sich jetzt innerhalb der EU ändern - allerdings haben die EU-Vertreter eine Hintertür eingebaut.
Tesla Motors hat den ehemaligen Audi-Manager Peter Hochholdinger als neuen Vizepräsidenten für die Fahrzeugproduktion angestellt, nachdem das Unternehmen zunächst den Abgang von zwei Managern zu verkraften hatte.
Golem-Wochenrückblick Freie Fahrt für WLANs und den Hyperloop: Die Störerhaftung ist zu guter Letzt doch noch abgeschafft worden. Und das neue Transportmittel ist erstmals ein Stück gesaust. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Eine Anlaufstelle für Patente unter einer freien Lizenz hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa eingerichtet. Dort sind alle Patente, die von jedermann genutzt werden können, abrufbar - inklusive knapp 60 frisch befreiter.
Alle Siemens-Beschäftigten mit Firmenhandy werden von dem Konzern gefragt, ob sie auf den Festnetzzugang verzichten wollen. Sie können über eine Maske im Intranet von Siemens auswählen, ob sie noch einen Festnetzanschluss benötigen.
Kein Assassin's Creed, aber dafür Watch Dogs 2: So plant Ubisoft für die nächsten Monate. Bei der Vorstellung von Geschäftszahlen hat sich Firmenchef Yves Guillemot außerdem vehement gegen die drohende Übernahme durch Vivendi ausgesprochen.
Die VPN-Sperren von Netflix sind für Unterzeichner eines Briefes an den Netflix-Chef ein Eingriff in ihre Privatsphäre. VPNs seien ein legitimes Mittel gegen kriminelle Aktivitäten, staatliche Überwachung und Zensur oder einfach nur für eine sichere Verbindung zu einem schwach gesicherten Hotel-Wi-Fi.
Nach Manipulationsvorwürfen veröffentlicht Facebook das Handbuch für die Trendthemen-Mitarbeiter. Die Rolle von Journalisten ist größer als erwartet, allerdings handelt es sich vor allem um Sortier- und Umschreibe-Tätigkeiten.
Apple steckt viel Geld in den Mitfahrdienst Didi Chuxing in China. Das strategische Investment solle dem Unternehmen helfen, den chinesischen Markt besser zu verstehen, sagte Apple-Chef Tim Cook. Oder geht es um einen Absatzmarkt für das Apple Car?
Auch im zweiten Halbjahr 2016 erwartet Apple trotz des Starts eines neuen Smartphones ein schwächeres Geschäft. Ursache sei das Fehlen von bahnbrechenden neuen Funktionen im kommenden iPhone 7.
Vorteil für SpaceX: Boeing hat Probleme mit der Raumfähre CST-100. Sie soll erst ein Jahr später als geplant mit Astronauten an Bord starten. CST-100 soll Raumfahrer zur ISS transportieren.
Telefónica bringt in Zusammenarbeit mit der Fidor Bank das Bankkonto O2 Banking. Dazu gehört eine Mastercard, die kostenfreies Bargeldabheben ermöglichen soll. Wer O2 Banking als Gehaltskonto nutzt, bekommt Datenvolumen gutgeschrieben.
Google Fiber hatte immer vor, sein FTTH-Netzwerk in den gesamten USA zu errichten. Alphabet sieht Comcast, Time Warner Cable und Verizon als "träge, räuberisch und innovationsfeindlich" und möchte sie "ersetzen". Google Fiber könnte das tatsächlich erreichen.
Eine günstige Konsole für den chinesischen Markt soll Tomahawk F1 von Fuze sein. Das Gerät arbeitet mit einem Prozessor von Nvidia, westliche Firmen wie Ubisoft, Deep Silver und Codemasters wollen offenbar Spiele zuliefern.
Google will noch in diesem Jahr einen Echo-Konkurrenten auf den Markt bringen. Ähnlich wie das Amazon-Gerät dient es als zentrale Steuereinheit für zu Hause und wird mit Sprachbefehlen gesteuert. Das Design soll sich an einem bereits verfügbaren Google-Produkt orientieren.
British Airways will einen schnellen Internetzugang für Passagiere von Langstreckenflügen realisieren. 118 Flugzeuge sollen mit WLAN ausgerüstet werden. Allerdings müssen sich Passagiere die Bandbreite teilen. Genutzt wird eine Kombination aus Satelliten und Bodenstationen.
Der Kofferraum von Volvos soll zur Paketstation werden. In Zusammenarbeit mit dem schwedischen Startup Urb It können Bestellungen in zwei Stunden direkt ins Auto geliefert werden.
Ein Rohrpostzug fährt unter freiem Himmel: Eines der Hyperloop-Projekte hat erfolgreich den Antrieb für das Transportsystem Hyperloop getestet. Das frisch umbenannte Unternehmen hat zudem in einer neuen Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen.
Update Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia will bis Ende des Jahres 1,5 Millionen WLAN-Hotspots anbieten. Dazu wählt er ein Verfahren, das Verbraucherschützer für unzulässig halten. Die Bundesnetzagentur prüft inzwischen den Fall.
Das Gehalt eines IT-Freiberuflers ist günstiger als das Systemhaus für die ERP-Software, sagt ein Unternehmen in einer Umfrage von IDG Business und Freelance.de. Unternehmen erwarten demnach zunehmend auch geschliffenes Auftreten, Teamfähigkeit und Präsentationssicherheit.
Update Werbebanner auf dem Fire-TV-Startbildschirm sind nicht länger auf Filme und Serien von Amazon Video beschränkt. Amazon liefert an Fire-TV-Geräte neuerdings auch Werbebanner für Smartphones aus - und wird sich das sicherlich gut bezahlen lassen.
Update Kein Captive Portal, keine Verschlüsselung: Private und gewerbliche Anbieter können in Zukunft ohne technische Hürden offene WLANs betreiben. Gewisse Auflagen bleiben trotz Abschaffung der Störerhaftung. Die Freifunker bleiben skeptisch.
Vor Gericht streiten Oracle und Google um 11.000 Codezeilen API-Code: Diese seien laut Oracle entscheidend für den Erfolg von Android gewesen, für Google sind sie nur ein winziger Bruchteil des Gesamtwerks. Google hofft auf ein Fair-Use-Urteil.
Unter anderem dank 14 Millionen verkaufter Star Wars Battlefront hat Electronic Arts im vergangenen Geschäftsjahr viel Geld verdient. Auch die Aussichten sind gut - dank Battlefield 1 und einer nun bestätigten Terminverschiebung von Mass Effect Andromeda.
Update Amazon Prime Now ist in Deutschland verfügbar. Berlin macht den Anfang. Ab 20 Euro Bestellwert kann in der Zeit von 8 bis 24 Uhr geliefert werden. Prime Now ist nur auf dem Smartphone oder Tablet für Android und Apples iOS verfügbar.
Es wird wohl nichts mit dem Verkauf von O2 in Großbritannien an Hutchison. Jetzt könnte Liberty Global (Unitymedia) den Mobilfunkbetreiber kaufen, der rund 14 Milliarden Euro wert ist.
Self-Publishing für Filmproduzenten: Amazon öffnet seine Video-Plattform für unabhängige Anbieter. Die können ihre Filme unter anderem über Amazon Prime vertreiben.
Wenig objektiv sind Amazon-Kundenrezensionen, wenn sie mit professionellen Warentests verglichen werden. Dennoch beeinflussen sie die meisten Onlinekäufer.
Erstmals seit dem Kauf von Alcatel-Lucent legt Nokia gemeinsame Quartalsergebnisse vor. Der Verlust liegt bei über 500 Millionen Euro. Hauptgrund soll die geringe Nachfrage bei Mobilfunkausrüstung sein.
Ein Tablet, das mit einer Tastatur und einer Maus zu einem vollwertigen Ubuntu-PC wird - eigentlich eine tolle Idee. Doch der Hersteller BQ hat sich mit der Zusammenarbeit mit Canonical keinen Gefallen getan, wie der Test zeigt.
188Kommentare/Von Tobias Költzsch und Sebastian Grüner
Nutzer wollen schnelles Internet. Immer wenn eine neue Speedklasse kommt, setze ein Trend hin zu den höheren Geschwindigkeiten ein, sagte ein Sprecher von Unitymedia.
Konservative Zeitungsartikel sind unerwünscht bei den Trending Topcis von Facebook - das berichtet zumindest ein US-Magazin mit Bezug auf ehemalige Angestellte. Ein Facebook-Manager weist die Anschuldigungen zurück.
Hyperloop schwebt magnetisch, aber nicht wie Maglev oder Transrapid: Das US-Unternehmen Hyperloop Transportation Technologies setzt eine passive Schwebetechnik ein, die einige Vorteile hat.
Trotz rückläufiger Zahlen ist das Ausspähen von Bankkarten immer noch weit verbreitet. Hersteller NCR warnt nun vor besonders dünnen Lesegeräten, die von außen am Geldautomaten nicht zu entdecken sind.