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Prime Air: Erstes Flugzeug mit Amazon-Lackierung ist unterwegs

Nicht nur mit Drohnen will Amazon seine Pakete ausliefern. Im Auftrag des Onlineshops sind auch Flugzeuge unterwegs. Aus den USA wird das erste Flugzeug mit Amazon-Lackierung gemeldet. Es fliegt mit der Kennung N1997A und wurde auf den Namen Amazon One getauft.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon One ist das erste Flugzeug, das für Amazon in den Einsatz geschickt wird.
Amazon One ist das erste Flugzeug, das für Amazon in den Einsatz geschickt wird. (Bild: Amazon)

Amazon One hebt ab. Der Onlineshop-Betreiber Amazon hat sein erstes Flugzeug in Firmenlackierung mit der Kennung N1997A vorgestellt, das in Zukunft unter dem Namen Amazon One Pakete durch den Luftraum bewegen wird. Es handelt sich hierbei um eine ältere Boeing 767-300 (B763) in einer Frachtversion. Der Großraumjet gehört zu den Langstreckenflugzeugen und ist bei Frachtunternehmen recht beliebt.

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Der Einsatz der Flugzeuge gehört zu Amazons Bemühungen, unabhängiger von klassischen Fracht- und Logistikdienstleistern zu werden. Dazu gehören sowohl die Feinverteilung in Wohngebieten per Drohne, der Betrieb von Lkw für mittlere Distanzen und eben auch Flugzeuge. Um die Verwendung von Flugzeugen hat sich Amazon zunächst Ende 2015 mit 20 Flugzeugen bemüht und diese Zahl später auf 40 erhöht, die zunehmend im Frachtverkehr für den Amazon-Einsatz unterwegs sein werden. Offenbar sollen alle 40 Flugzeuge entsprechend lackiert und dann in den Einsatz geschickt werden. Einen genauen Zeitraum nennt Amazon nicht.

Amazon hat allerdings keine eigenen Crews. Das erste Flugzeug mit Amazon-Lackierung wird von der global operierenden Atlas Air betrieben, die auch für DHL einige Flugzeuge im Einsatz hat. Auch ATSG betreibt für Amazon Flugzeuge. Derzeit mietet Amazon die Flugzeuge nur. Im Moment spricht das Unternehmen vorwiegend vom Einsatz in den USA. Durch die hohe Reichweite der B763 kann Amazon das sehr ausgedehnte Gebiet der USA bedienen. Das schließt die Bundesstaaten Hawaii und Alaska ein. Für Außenterritorien der USA wie das Commonwealth der Nördlichen Marianen oder Guam wird es laut Boeing bei voller Beladung aber knapp. Vollständige Pazifik- oder Atlantik-Querungen wären prinzipiell ebenfalls möglich, in der Regel allerdings nicht vollbeladen. Das ist allerdings auch vom genauen Flugzeugtyp abhängig, der derzeit unbekannt ist. Von der 767 gibt es mehrere Frachtervarianten.

Die Flottengröße ist für ein Einzelunternehmen jedenfalls beachtlich. Zum Vergleich: Der weltweit agierende Logistikdienstleister United Parcel Service besitzt 237 Flugzeuge (Stand 2014) und operiert täglich mit rund 500 Flugzeugen.



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Funny77 05. Aug 2016

Gerade genau das gleich gedacht :D

Palerider 05. Aug 2016

Und wenn dann einer so ein Ding baseballmäßig aus der Luft schmettert müsste er...


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