Abo
  • Services:
Anzeige
Chris Urmson auf dem SXSW 2016
Chris Urmson auf dem SXSW 2016 (Bild: SXSW/Screenshot: Golem.de)

Chris Urmson: Googles Projektleiter für autonome Autos geht

Chris Urmson auf dem SXSW 2016
Chris Urmson auf dem SXSW 2016 (Bild: SXSW/Screenshot: Golem.de)

Mit Chris Urmson verliert Google seinen technischen Projektleiter für autonome Autos. Auch zwei weitere Top-Mitarbeiter aus der Sparte sollen das Unternehmen verlassen haben. Google könnte das Projekt bald in ein eigenes Unternehmen überführen.

Chris Urmson, der dem selbstfahrenden Google-Auto so etwas wie ein Gesicht gegeben hat, verlässt das Unternehmen mit unbekanntem Ziel. Urmson kündigte seinen Weggang auf der Website Medium selbst an.

Anzeige

Nach siebeneinhalb Jahren, in denen Google an autonomen Autos gearbeitet habe, sei es gelungen, ein Produkt zu entwickeln, das man eines Tages nutzen könne. Urmson arbeitete vorher an autonomen Fahrzeugen, die sich in der DARPA Grand Challenge beweisen mussten. Damals arbeitete er in einem Team der Uni Carnegie Mellon an Autos, die durch die Wüste navigieren konnten. Das war vor über 10 Jahren. In der DARPA Urban Challenge mussten sich autonome Fahrzeuge im November 2007 gar im nachgestellten städtischen Straßenverkehr behaupten.

Google arbeitet bereits seit über sieben Jahren an selbstfahrenden Autos. Zunächst baute der Konzern die Technik in Fahrzeuge anderer Hersteller ein. Inzwischen testet Google einen Zweisitzer aus eigener Entwicklung auf den Straßen. Das kleine Fahrzeug soll in der Zukunft komplett vom Computer gesteuert werden und ganz ohne Lenkrad und Pedale auskommen.

John Krafcik, der CEO von Googles Abteilung für selbststeuernde Autos, war vorher US-Landeschef von Hyundai und twitterte nun: "Chris ist ein unglaublicher Kollege und Anführer. Danke für deine Leidenschaft und Bescheidenheit. Viel Erfolg bei deinen neuen Abenteuern". Was Urmson nun machen wird, ist nicht bekannt. John Krafcik soll die Technologie für autonomes Fahren zu ihrem vollen Potenzial bringen. Google will nicht selbst Autos produzieren, sondern an der Technologie zusammen mit Partnern arbeiten.

Nach Berichten von Recode und der New York Times haben auch der Hauptentwickler für die Software für autonomes Fahren Jiajun Zhu und Software-Entwickler Dave Ferguson Google verlassen.

Google könnte planen, sein Autogeschäft in eine eigenständige Firma auszugründen. Der Internetkonzern plant grundlegende Änderungen, bei dem diverse eigenständige Geschäftsbereiche unter dem Dach der neuen Holding Alphabet agieren sollen. Die Berufung von Krafcik zum CEO 2015 ist ein deutliches Zeichen dafür gewesen - es ist relativ ungewöhnlich einen Geschäftsführer für ein Projekt innerhalb eines anderen Unternehmens zu benennen.

Eine Google-Sprecherin sagte den Automotive News 2015, das Roboterwagenprojekt sei "ein guter Kandidat, um irgendwann in der Zukunft eine Alphabet-Firma zu werden - aber noch nicht jetzt". Bisher ist die Entwicklung beim Forschungslabor Google X angesiedelt.


eye home zur Startseite
Gamma Ray Burst 07. Aug 2016

Ich vermute die gehen, weil Google kein Auto baut. Es ist noch nicht mal klar worin genau...

Kleine Schildkröte 07. Aug 2016

... gegen die Wand gefahren :(.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  2. Haufe Group, Freiburg im Breisgau
  3. Qimia GmbH, Köln
  4. Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, verschiedene Standorte


Anzeige
Top-Angebote
  1. 499,00€
  2. 399,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Spionage

    FBI legt US-Unternehmen Kaspersky-Verzicht nahe

  2. Gebärdensprache

    Lautlos in der IT-Welt

  3. Denverton

    Intels Atom C3000 haben 16 Kerne bei 32 Watt

  4. JR Maglev

    Mitsubishi steigt aus Magnetbahn-Projekt aus

  5. Forschung

    HPE-Supercomputer sollen Missionen zum Mars unterstützen

  6. IEEE 802.11ax

    Broadcom bietet Chip-Plattform für das nächste 5-GHz-WLAN

  7. Alternativer PDF-Reader

    ZDI nötigt Foxit zum Patchen von Sicherheitslücken

  8. Elektro-Cabriolet

    Vision Mercedes-Maybach 6 mit 500 km Reichweite

  9. Eufy Genie

    Ankers Echo-Dot-Konkurrenz kostet 50 Euro

  10. Kaby Lake Refresh

    Intel bringt 15-Watt-Quadcores für Ultrabooks



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nach Anschlag in Charlottesville: Nazis raus - aber nur aus PR-Gründen
Nach Anschlag in Charlottesville
Nazis raus - aber nur aus PR-Gründen
  1. Bundesinnenministerium Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro
  2. EU-Transparenz EuGH bekräftigt nachträglichen Zugang zu Gerichtsakten
  3. Rücknahmepflicht Elektronikschrott wird kaum zurückgegeben

Radeon RX Vega 64 im Test: Schnell und durstig mit Potenzial
Radeon RX Vega 64 im Test
Schnell und durstig mit Potenzial
  1. Radeon RX Vega Mining-Treiber steigert MH/s deutlich
  2. Radeon RX Vega 56 im Test AMD positioniert sich in der Mitte
  3. Workstation AMD bringt Radeon Pro WX 9100

Threadripper 1950X und 1920X im Test: AMD hat die schnellste Desktop-CPU
Threadripper 1950X und 1920X im Test
AMD hat die schnellste Desktop-CPU
  1. Ryzen AMD bestätigt Compiler-Fehler unter Linux
  2. CPU Achtkerniger Threadripper erscheint Ende August
  3. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test Harte Gegner für Intels Core i3

  1. Re: Sieht ja chic aus

    DetlevCM | 14:14

  2. Re: Verdientes Ergebnis für alle Käufer

    Shoopi | 14:14

  3. Re: 2022...

    bernd71 | 14:13

  4. Re: Halten wir fest: VW baut garnichts!

    Azzuro | 14:13

  5. I'm sorry Dave, I'm afraid I can't do that.

    Magroll | 14:10


  1. 12:29

  2. 12:01

  3. 11:59

  4. 11:45

  5. 11:31

  6. 10:06

  7. 09:47

  8. 09:26


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel