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Oracles Kassensystem Micros wurde erfolgreich angegriffen.
Oracles Kassensystem Micros wurde erfolgreich angegriffen. (Bild: Kimihiro Hoshino/AFP/Getty Images)

Oracle: Micros-Kassensysteme gehackt

Oracles Kassensystem Micros wurde erfolgreich angegriffen.
Oracles Kassensystem Micros wurde erfolgreich angegriffen. (Bild: Kimihiro Hoshino/AFP/Getty Images)

Kriminelle haben offenbar ein weit verbreitetes Kassensystem von Oracle kompromittiert. Bislang ist unklar, wie viele Systeme tatsächlich betroffen sind - Oracle selbst hält sich mit Statements zurück. Hinter den Angriffen wird die Carbanak-Bande vermutet.

Kassensysteme des IT-Unternehmens Oracle sind offenbar gehackt worden. Neben den Micros genannten Systemen soll auch ein Kundenportal von dem Angriff betroffen sein. Oracle hat den Einbruch auf Anfrage des Sicherheitsforschers Brian Krebs bestätigt.

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Die Micros-Systeme werden weltweit in mehr als 330.000 Kassensystemen verwendet. Bislang ist unklar, wieviele der installierten Systeme von dem Hack betroffen sind. Bislang ist von mindestens 700 infizierten Systemen die Rede. Micros-Terminals stehen in Lebensmittelläden, anderen Geschäften und Hotels.

Auch das Supportportal von Oracle ist betroffen

Oracle fordert alle Micros-Kunden in einer E-Mail auf, ihre Passwörter für das Supportportal zu ändern, dieses sei ebenfalls kompromittiert. Das Unternehmensnetzwerk von Oracle und andere Cloudangebote sollen von dem Hack nicht betroffen sein. Daten zu Kreditkarten seien in den Systemen verschlüsselt abgelegt, ließ das Unternehmen wissen.

Brian Krebs spekuliert, dass der Zugang zum Supportportal von Micros dafür genutzt werden könnte, Malware auf die Geräte zu installieren, um Zahlungsinformationen zu kopieren. Einen Beleg dafür gibt es allerdings nicht.

Carbanak soll hinter den Angriffen stecken

Angeblich soll der Angriff auf das Konto der russischen Bande Carbanak gehen. Diese war in der Vergangenheit schon häufiger durch großangelegte Angriffe auf die Infrastruktur von Banken aufgefallen. Darauf deuten nach Angaben zweier anonymer Sicherheitsforscher regelmäßige Verbindungen zu einem Server hin, den die Gruppe in der Vergangenheit schon häufiger genutzt habe.


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