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Amazon: Prime Now kommt nach München

Nach dem Start in Berlin können sich nun auch Münchener Prime-Kunden Artikel innerhalb einer Stunde liefern lassen. Wie in der Hauptstadt bedient Amazon aber auch dort offenbar nicht alle Postleitzahlen.

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Ein Prime-Now-Kurier am Münchener Marienplatz
Ein Prime-Now-Kurier am Münchener Marienplatz (Bild: Amazon)

Amazon hat den Start seines schnellen Lieferservices Prime Now in München bekanntgegeben. Nach Berlin ist die bayerische Landeshauptstadt damit die zweite deutsche Stadt, in der sich Prime-Nutzer Artikel innerhalb einer Stunde liefern lassen können.

Lieferung in einer Stunde oder in zweistündigem Zeitfenster

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Grundsätzlich stehen zwei Arten der schnellen Lieferung zur Verfügung: besagte Ein-Stunden-Lieferung und die Zustellung in einem wählbaren Zwei-Stunden-Zeitfenster am gleichen Tag. Das Zeitfenster kann zwischen 8 Uhr morgens und 0 Uhr am gleichen Abend gewählt werden.

Der Mindestbestellwert bei Prime Now liegt bei 20 Euro. Die Lieferung im Zwei-Stunden-Fenster ist kostenfrei, die Ein-Stunden-Zustellung kostet 7 Euro. Prime Now kann von Montag bis einschließlich Samstag genutzt werden, nur am Sonntag steht der Dienst nicht zur Verfügung.

Nur über Mobile-App nutzbar

Über die Prime-Now-App für Android und iOS kann der Service genutzt werden. Über die App können Nutzer die generelle Verfügbarkeit des Dienstes an ihrem Standort überprüfen. In Berlin werden einige Außenbezirke und Gebiete im Umland nicht bedient; in München dürfte dies vergleichbar sein.

Auch in München sollen als Verpackungsmaterial Papiertüten und wiederverwertbare Isoliertaschen für gekühlte Waren verwendet werden. Die Isoliertaschen nimmt der Fahrer nach der Anlieferung wieder mit. Die von Amazon genutzten Lieferservices nutzen neben Lieferwagen auch elektrisch betriebene Lastenfahrräder für die Anlieferung.

Amazons schneller Lieferdienst stößt mitunter auch auf Kritik: So hat die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, vor den Folgen für die lokale Wirtschaft gewarnt. Pariser Händler befürchten, dass Amazon ein Konkurrent sei, der nicht die gleichen Steuern und Abgaben zahlen müsse.



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mnehm1 03. Aug 2016

Als wenn jeder Händler Steuern zahlt. Bei dem ein oder anderen kleinen "vergisst" man...


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