Abo
  • Services:

Bitfinex: 36 Prozent weniger Bitcoin für alle

Ein Blick ins Bitcoin-Depot dürfte für Nutzer von Bitfinex unangenehm sein - denn alle Einlagen sind rund ein Drittel weniger wert als vor dem Hack. Möglicherweise gibt es zu einem späteren Zeitpunkt eine volle Entschädigung.

Artikel veröffentlicht am ,
Da ist das Bitcoin-Konto auf einmal 36 Prozent weniger wert.
Da ist das Bitcoin-Konto auf einmal 36 Prozent weniger wert. (Bild: Stephane de Sakutin/Getty Images)

Die Bitcoin-Börse Bitfinex wird als Reaktion auf den Hack in der vergangenen Woche alle Einlagen um 36 Prozent kürzen. Damit sollen die Verluste einzelner Nutzer aufgefangen werden. Außerdem sollen alle Nutzer der Plattform ein neues Passwort wählen. Der Handel soll demnächst wieder aktiviert werden.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart-Feuerbach
  2. RAMPF Production Systems GmbH & Co. KG, Zimmern ob Rottweil

Bereits in der vergangenen Woche hatte das Unternehmen angekündigt, über eine "sozialisierte" Entschädigungslösung nachzudenken. Nun macht das Unternehmen offenbar Ernst, denn der Wert aller dort gehosteten Bitcoin-Wallets ist um 36 Prozent gesunken.

Token als Ersatz

Als Ausgleich für die Wertminderung erhalten alle Nutzer sogenannte BFX-Tokens im Umfang der Wertminderung. Diese Tokens sollen zu einem späteren Zeitpunkt handelbar werden, eventuell wird der Einstieg eines Investors es ermöglichen, eine volle Kompensation zu ermöglichen, wie Bitfinex schreibt. Möglicherweise können die Tokens auch gegen Anteile an der Bitfinex-Betreibergesellschaft iFinex eingetauscht werden, dazu ist aber im Einzelfall eine Zustimmung des Unternehmens erforderlich.

Bitfinex fordert alle Kunden auf, ihre Passwörter zu ändern. Auch wer 2-Faktor-Authentifizierung (2FA) nutzt, muss die Autorisierung erneut vornehmen. Wer sich mit der passwortlosen Clef-App eingeloggt hat, kann dies bis auf weiteres nicht tun - der Dienst wurde vorübergehend deaktiviert.

Bei dem Hack wurden etwa 120.000 Bitcoin im Wert von fast 70 Millionen US-Dollar erbeutet. Der Bitcoin-Kurs sackte nach dem Hack merklich ab, hat sich mittlerweile aber wieder etwas erholt. Unklar ist weiterhin, wie der Hack abgelaufen ist. Es ist nicht bekannt, auf welche Weise die Bitcoin transferiert wurden und ob sie aus einzelnen unzureichend gesicherten Wallets oder direkt aus der Infrastruktur des Unternehmens selbst gestohlen wurden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 16,99€ + 3,49€ Versand (Vergleichspreis ca. 30€)
  2. (u. a. NieR Automata für 20,99€ und Dead in Vinland für 12,49€)
  3. (u. a. Fallout 4 für 7,99€ und Battlefleet Gothic: Armada für 6,99€)
  4. 77€ (Vergleichspreis 97,83€)

Heli001 10. Aug 2016

AVALON-LIFE Kryptisches Gold "schürfen" mit der Kraft der Sonne Gemacht von Menschen FÜR...

Prinzeumel 09. Aug 2016

Also Spekulanten? Und die wollen nun mitleid? ^^

CaS 09. Aug 2016

Das denke ich auch. Vorliegend dürfte es wohl eine stark an England orientierte Regelung...

elmcrest 09. Aug 2016

bei $70 Millionen sollte man auch mal unterstellen, dass die Betreiber selbst sich...

Mopsmelder500 09. Aug 2016

ja die drucken über den Wert auf den alten Geldscheinen einfach höhere Werte. Wie beim...


Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Miix 630 Lenovos ARM-Detachable kostet 1.000 Euro
  2. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  3. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018

Disenchantment angeschaut: Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer
Disenchantment angeschaut
Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer

Mit den Simpsons ist er selbst Kult geworden, und Nachfolger Futurama hat nicht nur Sci-Fi-Nerds mit einem Auge für verschlüsselte Gags im Bildhintergrund begeistert. Bei Netflix folgt nun Matt Groenings Cartoonserie Disenchantment, die uns trotz liebenswerter Hauptfiguren in Märchenkulissen allerdings nicht ganz zu verzaubern weiß.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Streaming Wachstum beim Pay-TV dank Netflix und Amazon
  2. Videostreaming Netflix soll am Fernseher übersichtlicher werden
  3. Quartalsbericht Netflix verfehlt eigene Prognosen um 1 Million Neukunden

Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
Matebook X Pro im Test
Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Android Huawei stellt zwei neue Tablets mit 10-Zoll-Displays vor
  2. Smartphones Huawei will Ende 2019 Nummer 1 werden
  3. Handelskrieg Huawei-Chef kritisiert Rückständigkeit in den USA

    •  /