Vodafone: 70.000 Haushalte brauchen Segmentierungen im Kabelnetz
Vodafone hat sein Kabelnetz im Mai verstärkt. 200 Segmentierungsmaßnahmen waren demnach im vergangenen Monat nötig, erklärte der Netzbetreiber(öffnet im neuen Fenster) am 25. Mai 2026. An den verkleinerten Netzknoten hängen 70.000 Haushalte.
Um die Überlastung an stark genutzten Standorten zu reduzieren, führte Vodafone die 200 Segmentierungen und Fiber-Deep-Maßnahmen in 69 Städten und Gemeinden durch. Besonders viele Ausbaumaßnahmen schloss Vodafone in Ascheberg (10), Berlin (8), Hamburg (8), Essen (7) und Mönchengladbach (7) ab.
Durch das Verkleinern der Segmente greifen weniger Haushalte auf dieselben Frequenzen zu, wodurch jedem Kunden mehr Bandbreite zur Verfügung steht und Überlastungen reduziert werden.
Vodafone: 7 GBit/s Gesamtkapazität im Node
Rein rechnerisch hingen bei Vodafone laut Angaben vom Januar 2023 noch 500 Haushalte an einem Node und teilten sich die Gesamtkapazität. Laut Angaben von Vodafone für die Immobilienwirtschaft weist Vodafone die Kapazitäten seiner Cluster beim aktuellen Ausbau auf 1,2 GHz im Downstream offiziell mit circa 7 GBit/s Gesamtkapazität aus.
In Stoßzeiten wie in den Abendstunden könnten Kabelkunden daher deutliche Netzbeeinträchtigungen spüren. Dann müssen Techniker diesen Bereich irgendwann aufteilen. Dafür werden bestehende Verstärker modernisiert, zusätzliche Glasfaser-Knotenpunkte errichtet und per Glasfaser angebunden.
Mit Fiber Deep führte Vodafone zudem neue Glasfaserkabel näher an die Wohnungen der Kunden heran. Dazu wurden insbesondere Verstärkerpunkte mit neuen Glasfaserstrecken angeschlossen und in Glasfaserknoten umgewandelt. Die verbleibenden Strecken über Koaxialkabel wurden verkürzt oder teilweise durch Glasfaser ersetzt.
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