Wolfram Research: Mathematica 11 mit zahlreichen Verbesserungen

Wolfram Research hat die neue Version 11 von Mathematica fertiggestellt, wie der Gründer Stephen Wolfram in einem Blogpost ausführlich erklärt(öffnet im neuen Fenster) . Die Entwickler haben die Liste aller Veränderungen seit der Version 10.4 online gestellt(öffnet im neuen Fenster) . Neben zahlreichen Verbesserungen bestehender Funktionen haben sich die Entwickler auf Neuerungen konzentriert. Mehr als 500 einzelne Neuerungen soll es geben.
Besonders hervorgehoben wird der Bereich des 3D-Drucks, der stark erweitert wurde und das direkte Drucken an 3D-Drucker, ob lokal oder über das Internet, erlaubt. Für Deep-Learning-Funktionen greift Mathematica in der neuen Version auf die Ressourcen der GPU zu. Auch die Audioverarbeitung wurde laut Wolfram Research stark erweitert.
Wer auf die neue Version umstellt, muss sich ein wenig umgewöhnen. Die Notebook-Oberfläche wurde beispielsweise überarbeitet und die Autovervollständigung erweitert. Zusammen mit der verbesserten Echtzeit-Autokorrektur soll es mit Mathematica 11 schwerer werden, Fehler zu begehen.
Mathematica steht als Testversion bereit(öffnet im neuen Fenster) . Die Preise für die Vollversion beginnen bei rund 350 Euro für die Heimversion und gehen über etwa 3.800 Euro für die Standardversion bis hinauf zu 10.500 Euro für die Enterprise Edition. Mathematica 11 Standard und Home wird zudem auch in jährlichen Abonnements angeboten, was die Anfangsinvestition auf etwas mehr als ein Drittel reduziert. Die Home-Variante kostet pro Jahr dann 180 Euro. Die Standard Edition liegt bei 1.500 Euro pro Jahr.
Unterstützt werden Linux, Windows und Apples Mac-Betriebssysteme (MacOS, OS X, MacOS X).



