• IT-Karriere:
  • Services:

Windows 10 Anniversary Update: Windows 7 liegt weiterhin deutlich vor Windows 10

Das zeitlich begrenzte kostenlose Update auf Windows 10 für Endkunden hat die Anzahl der Installationen von Windows 10 sicher gefördert. Doch der Marktanteil von Microsofts aktuellem Betriebssystem erreicht nicht einmal die Hälfte von Windows 7. Und auch Windows XP ist noch überraschend stark.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Verbreitung von Windows 10 übersteigt die von Windows 8 und 8.1.
Die Verbreitung von Windows 10 übersteigt die von Windows 8 und 8.1. (Bild: Microsoft)

Laut Netmarketshare kommt Microsoft mit seinem aktuellen Windows 10 nach rund einem Jahr Verfügbarkeit auf einen Marktanteil von etwa 21 Prozent und ist damit erheblich erfolgreicher als Windows 8/8.1, das zu seinen Hochzeiten laut der Erhebung von Netmarketshare gerade einmal einen Marktanteil von 10 bis 13 Prozent erreichen konnte.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  2. andagon GmbH, Norddeutschland

Das Gros der eingesetzten Betriebssysteme ist weiterhin Windows 7 mit zuletzt rund 47 Prozent. Das Betriebssystem gehört damit einerseits zu den Gewinnern, da es trotz einer aktuellen und kostenlosen Alternative seitens Microsoft immer noch deutlich auf dem ersten Platz in der Statistik verweilt. Es ist aber auch ein Verlierer. Rund um den Start von Windows 10 hatte Microsoft mit Windows 7 noch 60 Prozent Marktanteil. In absoluten Zahlen dürften demnach zahlreiche Anwender gewechselt haben.

BetriebssystemMarktanteil Juli 2016
Windows 747 Prozent
Windows 1021 Prozent
Windows XP10 Prozent
Windows 8.18 Prozent
MacOS X 10.115 Prozent
Linux2 Prozent
Windows 82 Prozent
Sonstige5 Prozent
Marktanteil Betriebssysteme laut Netmarketshare

Den in Relation zum Marktanteil höchsten Verlust musste aber Windows 8.1 hinnehmen. Mit einem Verlust von 13 auf zuletzt rund 8 Prozent zeigt sich ein starker Wechselwillen der Nutzer des für Touchscreens optimierten Windows.

Windows XP bleibt wichtig

Überraschend stabil bleibt der Einsatz des anfangs als Teletubby-Windows geschmähten Windows XP. Von rund 12 Prozent zum Start von Windows 10 gab es kaum Verluste. Aktuell meldet Netmarketshare 10 Prozent Marktanteil. Bei so einem geringen Verlust lässt sich schlecht einschätzen, ob der Marktanteil tatsächlich durch Wechselwillige gesunken ist oder ob schlicht der Einsatz neuer Systeme zu einem sinkenden Marktanteil führt. Windows XP ist allerdings für viele Einsätze offenbar noch alternativlos.

Die Zahlen beziehen sich auf den sogenannten Desktop-Markt. In den Statistiken sind dementsprechend auch Mac-Betriebssysteme und Linux mitaufgeführt. Insgesamt ist Microsofts Marktanteil stabil bei rund 90 Prozent ohne erkennbare Tendenzen. Apple kommt aktuell auf einen Marktanteil von rund 8 Prozent, während die Linux-Nutzer etwas mehr als 2 Prozent der Nutzerschaft ausmachen.

Effekt des kostenlosen Updates ist unklar

Ob das derzeitige Ergebnis daran liegt, dass vor allem kostenlose Updates den Marktanteil definieren oder die kostenpflichtigen Firmenversionen, lässt sich aus den Zahlen von Netmarketshare nicht erkennen. Es ist aber davon auszugehen, dass diese Strategie mit zum Erfolg beitrug. Die Erhebungsgrundlage ist jedoch zu unpräzise, um einzuschätzen, wie erfolgreich Windows 10 bei Unternehmen ist. Es gibt seitens Unternehmen allerdings weiterhin Vorbehalte, was den Einsatz von Windows 10 angeht. Viele Werkzeuge sind erst im vergangenen halben Jahr fertig geworden und der nächste Windows-Server auf der Entwicklungsbasis, die auch Windows 10 nutzt, kommt erst im September 2016 auf den Markt.Üblicherweise konservativ handelnde Unternehmen müssen aber nicht allzu schnell vorgehen. Windows 7 wird seitens Microsoft noch bis Anfang 2020 unterstützt. Das ist genug Zeit, um sich auf das neue Betriebssystem und Neuerungen vorzubereiten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 23,99€
  2. 4,99€
  3. 3,99€
  4. (u. a. Far Cry 5 für 14,99€, Far Cry New Dawn für 17,99€, Far Cry für 3,99€)

plutoniumsulfat 06. Aug 2016

Windows soll ja jetzt schon tot sein und nicht in 100 Jahren ;)

plutoniumsulfat 04. Aug 2016

Der Großteil deiner Programme aber auch nicht :D

Koto 04. Aug 2016

Du darfst Lautstärke und Aggressivität einer kleinen Nutzergruppe nicht überschätzen...

plutoniumsulfat 04. Aug 2016

Viele XP-Systeme werden kein 10 mehr sehen: Weil sie schlicht zu alt dafür sind. Mit 256...

plutoniumsulfat 04. Aug 2016

Der i3 4xxx ist jetzt auch nicht wirklich alt.


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Z Flip - Hands on

Das Galaxy Z Flip ist Samsungs zweites Smartphone mit faltbarem Display - und besser gelungen als das Galaxy Fold.

Samsung Galaxy Z Flip - Hands on Video aufrufen
Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Generationenübergreifend arbeiten: Bloß nicht streiten
Generationenübergreifend arbeiten
Bloß nicht streiten

Passen Generation Silberlocke und Generation Social Media in ein IT-Team? Ganz klar: ja! Wenn sie ihr Wissen teilen, kommt am Ende sogar Besseres heraus. Entscheidend ist die gleiche Wertschätzung beider Altersgruppen und keine Konflikte in den altersgemischten Teams.
Von Peter Ilg

  1. Arbeit Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
  2. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
  3. Arbeit Wer ein Helfersyndrom hat, ist im IT-Support richtig

    •  /