Abo
  • Services:

Ab-in-den-Urlaub.de: Unister-Chefs wurden um Millionensumme betrogen

Die verstorbenen Unister-Manager sind mutmaßlich von einem windigen Finanzmakler um rund eine Million Euro betrogen worden. Bei einem Kreditgeschäft wurde ihnen Falschgeld angedreht.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Unister-Werbung: Schweizer Franken am Absturzort gefunden
Unister-Werbung: Schweizer Franken am Absturzort gefunden (Bild: Unister)

Das klingt nach dem Stoff für einen Kriminalroman: Die beiden Chefs des Leipziger Unternehmens Unister sollen von einem Finanzmakler aus Unna betrogen worden sein. Ihnen wurde in Venedig Falschgeld untergeschoben. Der Schaden beträgt rund eine Million Euro. Der Verdächtige sitzt bereits in Untersuchungshaft.

Stellenmarkt
  1. Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH, Tettnang
  2. Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen

Das Kreditgeschäft wurde im Juli in Venedig von Unister-Chef Thomas Wagner und Oliver Schilling abgewickelt. Auf dem Rückflug stürzte das Flugzeug mit den Unister-Managern an Bord in Slowenien ab. Beide starben bei dem Unfall. Nach dem Tod der Manager meldete das Unternehmen Insolvenz an.

Wagner und Schilling hatten einen Geldkoffer dabei

Wagner und Schilling wurden offensichtlich Opfer eines Vorauszahlungsbetrugs, auch Rip Deal genannt. Sie sollten einen Kredit in Höhe von 10 Millionen Euro bekommen. Dafür hätten sie als Sicherheit anderthalb Millionen Euro in Bargeld übergeben, berichtet Spiegel Online.

Den Kredit hätten sie ebenfalls als Bargeld erhalten, in Schweizer Franken. Ein Großteil der Schweizer Franken seien jedoch Falschgeld gewesen. An der Absturzstelle wurden etwa 10.000 Schweizer Franken gefunden. Vor dem Rückflug nach Leipzig hatte Wagner noch Anzeige erstattet.

Der Finanzmakler aus Unna soll das Geschäft eingefädelt haben. Er steht unter dem Verdacht der Beihilfe zum Betrug in einem besonders schweren Fall. Er wurde bereit am 28. Juli verhaftet und sitzt seither in Untersuchungshaft. "Es besteht Fluchtgefahr", sagte Wolfgang Klein, Sprecher der Sächsischen Generalstaatsanwaltschaft, der Deutschen Presse-Agentur.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 20,49€
  2. (-80%) 1,99€
  3. (-34%) 22,99€

Anonymer Nutzer 15. Aug 2016

Nein, nicht nur. Es ging auch im den Insolvenzfalle (Konkurs gibt es seit Jahrzehnten...

ich_3333 15. Aug 2016

möchte nicht wissen, wieviel unentdeckter Schaden noch auffliegt. bei mir alleine stehen...

My1 15. Aug 2016

vor allem bargeld als sicherheit um bargeld zu erhalten? -.-

powa 14. Aug 2016

Das Unternehmen hatte Schulden, nicht die Manager. Es ist belustigend, dass immer...

jeckoBecko 14. Aug 2016

Ja, klar, das glaubt jemand. Man nimmt massenweise schweizer Franken als Bargeld um einen...


Folgen Sie uns
       


Far Cry New Dawn - Test

Far Cry New Dawn ist eine wesentlich rundere und damit spaßigere Version von Far Cry 5 - wenn man über den Ingame-Shop hinwegsieht.

Far Cry New Dawn - Test Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Karma-Spyware: Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten
    Karma-Spyware
    Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten

    Eine Spionageabteilung im Auftrag der Vereinigten Arabischen Emirate soll die iPhones von Aktivisten, Diplomaten und ausländischen Regierungschefs gehackt haben. Das Tool sei wie Weihnachten gewesen, sagte eine frühere NSA-Mitarbeiterin und Ex-Kollegin von Edward Snowden.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Update O2-Nutzer berichten über eSIM-Ausfälle beim iPhone
    2. Apple iPhone 11 soll Trio-Kamerasystem erhalten
    3. iPhone mit eSIM im Test Endlich Dual-SIM auf dem iPhone

    Elektromobilität: Der Umweltbonus ist gescheitert
    Elektromobilität
    Der Umweltbonus ist gescheitert

    Trotz eines spürbaren Anstiegs zum Jahresbeginn kann man den Umweltbonus als gescheitert bezeichnen. Bislang wurden weniger als 100.000 Elektroautos gefördert. Wenn der Bonus Ende Juni ausläuft, sind noch immer einige Millionen Euro vorhanden. Die Fraktion der Grünen will stattdessen Anreize über die Kfz-Steuer schaffen.
    Eine Analyse von Dirk Kunde

    1. Nissan x Opus Concept Recycelte Autoakkus versorgen Campinganhänger mit Strom
    2. NXT Rage Elektromotorrad mit Kohlefaser-Monocoque vorgestellt
    3. Elektrokleinstfahrzeuge Verkehrsminister Scheuer will E-Scooter zulassen

      •  /