Nach dem Ausschluss vom Wettbewerb der Filmfestspiele in Cannes zieht sich Netflix komplett aus dem Festival zurück. Der Streaminganbieter werde unfair behandelt, sagte der Inhaltechef von Netflix in einem Interview.
Der Homepod wird vor allem von treuen Apple-Fans gekauft. Aber das führt zu einem Problem: Die Verkaufszahlen für den Siri-Lautprecher brechen erheblich ein. Es ist offen, ob Kunden wegen des hohen Preises oder der vielen fehlenden Funktionen von einem Kauf absehen.
Die Entwickler von Facebook haben den neuen Videocodec AV1 einem Realitätstest unterzogen. Ihr Ergebnis bestätigt die erwartete gute Leistung und verspricht gar Verbesserungen bis 50 Prozent im Vergleich zu aktuellen Codecs. Massiver Nachteil ist aber noch der Encoder.
Bald wird es wohl wieder ein Android-TV-Gerät von Google geben. Bei der US-Zulassungsbehörde FCC sind alle Details zu einem Android-TV-Stick mit 4K-Unterstützung aufgetaucht. Damit tritt Google in direkte Konkurrenz zu Amazons aktuellem Fire TV.
Weil eine US-Behörde ihre Aufgabe plötzlich ernst nimmt, darf SpaceX nur noch eingeschränkt Bilder aus dem Weltall übertragen: Dafür brauchen private Raumfahrtunternehmen eine Lizenz der US-Behörde NOAA. Der sei bisher nicht aufgefallen, dass Raketen Bilder aus dem All übertrügen, sagte eine NOAA-Vertreterin.
Amazon verteilt eine neue Firmware für die Tablets Fire 7 und Fire HD 8 der aktuellen Generation. Damit kann Alexa mit Einschränkungen auch auf Zuruf verwendet werden. Eine komplett freihändige Alexa-Bedienung bleibt dem Fire HD 10 vorbehalten.
Apple sucht derzeit intensiv nach neuen Siri-Entwicklern, um den eigenen digitalen Assistenten besser zu machen. Denn beim Funktionsumfang hinkt Siri der Konkurrenz von Amazon und Google derzeit erheblich hinterher.
Von pixelig bis impressionistisch, vom cleveren Puzzle bis hin zum taktischen Rollenspiel: Auch in den vergangenen Wochen gab es Mobile Games für jeden Geschmack. Eine Auswahl der lohnenswertesten finden Sie hier.
Mit dem 1. April 2018 bekommen EU-Bürger mehr digitale Rechte. Beim Grenzübertritt darf ein Inhalte-Anbieter dem Nutzer nicht mehr den Zugang zu seinen Aboinhalten verweigern. Es ist ein Schritt zu einem Connected Digital Single Market, den die EU anstrebt. Perfekt ist dieser aber nicht.
Gut drei Monate nach dem vollständigen Inkrafttreten des NetzDG liegt der Bußgeldkatalog für soziale Netzwerke vor. Nun stehen auch die Strafen für kleinere Netzwerke fest.
Freenet TV bietet für das "technisch relativ langweilige Medium Fernsehen" nun auch einen Satellitenzugang an. Nutzer können zwischen Antenne und Satellit wechseln.
Die Filmfestspiele in Cannes werden Filme des Streaminganbieters Netflix nicht mehr zum Wettbewerb um die Goldene Palme zulassen. Diese dürfen aber weiter im Programm von Cannes laufen. Hintergrund ist der gewünschte Kinozwang für Filme in Frankreich.
Golem-Wochenrückblick Ein autonomes Auto ist in einen tödlichen Unfall verwickelt. Facebook wird von einem Datenskandal gebeutelt. Aber der Spielebranche geht auf der Entwicklermesse GDC 2018 ein Licht auf.
Wer Waipu TV mit einem Perfect-Abo nutzt, kann künftig mehr Fernsehsender in HD-Auflösung sehen. Neu dazu kommen alle Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe. Als weitere Neuerung können alle Kunden kostenlos die Comedy-Serie Stromberg anschauen - die erste Staffel ist bereits verfügbar.
Update Gewinne und Umsätze in der Digitalwirtschaft sollen in der EU künftig auf neue Weise besteuert werden. Vor allem die geplante Umsatzsteuer stößt auf Kritik in der IT-Branche.
Ein Testfeld im bayerischen Wendelstein ist für die Telefónica wichtig, um Millionen von Smartphones als TV-Empfänger zu nutzen. Der Netzbetreiber stellt seine 700-MHz-Frequenzen zur Verfügung.
Update Der Schweizer Mobilfunkbetreiber Salt (Orange) wird wieder Festnetzbetreiber. Sein FTTH-Angebot mit Telefonie und TV unterbietet preislich alles auf dem dortigen Markt.
Google arbeitet womöglich an einem Nachfolger des Nexus Players. Eine neue Android-TV-Streamingbox von Google wird aber wohl erst nächstes Jahr erscheinen - zusammen mit Android Q.
Vodafone Deutschland hat bei einem Golem.de-Leser überprüft, warum Youtube-Videos in Full-HD trotz 200 MBit/s-Zugang nicht laufen. Der Betroffene vermutet eine Drosselung, was Vodafone zurückweist.
In wenigen Tagen tritt die Portabilitätsverordnung für kostenpflichtige Streaming-Dienste in Kraft. Damit ändert sich nicht das Urheberrecht, doch bei vorübergehenden Aufenthalten im EU-Ausland gilt die Datenübertragung als Nutzung im Wohnsitzland.
Das bisher auf Smart-TVs beschränkte Betriebssystem WebOS von LG soll künftig auch auf einer Vielzahl anderer Geräte laufen. Zusammen mit dem koreanischen Wissenschaftsministerium startet LG dafür die Open Source Edition von WebOS.
Die Käufer des UKW-Sendenetzes können sich mit den Radiosendern nicht über einen neuen Preis einigen. Erst einmal soll der Sendebetrieb weiterlaufen, gesichert ist das aber noch nicht.
Amazons Ambitionen im Geschäft mit Fernsehserien haben ein klares Ziel: neue Prime-Abonnenten gewinnen. Das zeigen interne Dokumente des Unternehmens, die erstmals so etwas wie Einschaltquoten nennen. Wenn eine Serie zu wenig neue Abonnenten bringt, droht ihr die Absetzung.
Netflix testet seine mobile App unter aufwendigen Bedingungen. Im kalifornischen Los Gatos wurden dafür fünf Mobilfunk-Anlagen errichtet, um die Bedingungen in verschiedenen Ländern zu simulieren.
JBL erweitert sein Sortiment an smarten Lautsprechern. Der Link 500 ist derzeit einer der teuersten smarten Lautsprecher und verspricht dafür einen tiefen Bass, der dem Homepod ebenbürtig sein könnte. Wie die anderen Link-Modelle läuft er mit dem Google Assistant.
Apple hat mit Texture einen Anbieter für Printmagazin-Abonnements erworben, der sein Angebot online verfügbar macht. Für eine monatliche Flatrate bekommen Nutzer Zugriff auf die Magazine.
Der Streit zwischen Amazon und Google spitzt sich weiter zu. Amazon hat versprochen, Googles Streaminggerät Chromecast wieder zu verkaufen. Aber bevor der Verkaufsbann fällt, ist der Produkteintrag für den Chromecast wieder gelöscht worden.
Update Samsung bietet seinen neuen High-End-QLED-Fernseher nicht mehr mit seitlicher, sondern direkter Hintergrundbeleuchtung an. Außerdem wird nur noch ein kombiniertes Kupfer- und Glasfaserkabel zum Fernseher geführt.
Alexa erhält einen dritten Musikstreamingdienst. Neben Amazon Music und Spotify kommt Deezer dazu. Alle drei Musikabos können mit einem Alexa-Lautsprecher umfassend mit der Stimme gesteuert werden.
Sky hat eine neue Version der Sky-Go-App veröffentlicht. Mit dem Update werden einige bisher fehlende Funktionen nachgereicht. Beim Komfort bleibt die Sky-Go-App zunächst weiterhin hinter der Konkurrenz von Amazon und Netflix zurück - erst später will Sky nachziehen.
Das Videoportal Twitch hat die Regeln für seine Community überarbeitet. Die zu Amazon gehörende Firma äußert sich auch zur Kleidung von Streamern, ist dabei aber liberal. Für Kritik könnte sorgen, dass auch das Fehlverhalten von Zuschauern auf anderen Plattformen geahndet werden soll.
Keine Konkurrenz im eigenen Shop: Amazon will die Smart-Home-Produkte von Nest, Googles Schwesterunternehmen, nicht mehr verkaufen. Das ist eigentlich nur konsequent: Amazon hat ebenfalls diverse Alphabet-Produkte nicht im Angebot.
Spotify hat seinen Börsengang offiziell angemeldet. Das Unternehmen mit dem Tickersymbol SPOT wird mit 22,6 Milliarden US-Dollar bewertet, es werden keine neuen Aktien ausgegeben.
Amazon hat die Sprachsteuerung eines Fire-TV-Geräts mit einem Alexa-Lautsprecher für Deutschland freigeschaltet. Auf Zuruf kann ein Stream pausiert oder darin gespult werden. Mit der Stimme werden Inhalte bei verschiedenen Streamingdiensten gefunden.
Wir wollen schöne Bilder in UHD und HDR nicht nur auf dem Fernseher, sondern endlich auch auf dem heimischen Rechner und Monitor genießen. Das wird wegen der vielen Kombinationen aus Betriebssystem, Grafiktreibern, Monitoren und vor allem Anschlüssen, Kabeln und Standards leider viel komplizierter als erwartet. Wir zeigen, wie es gut gehen kann.
Ab dem 25. Mai 2018 wird Apple die Unterstützung für den iTunes Store auf Windows-Rechnern mit XP und Vista sowie für das Apple TV der ersten Generation einstellen. Nutzer der veralteten Betriebssysteme und der Set-Top-Box können dann nicht mehr auf den iTunes-Store zugreifen.
Mit der kommenden Android-Hauptversion werden Hintergrundaktivitäten von Apps stärker als bisher beschränkt. Damit soll mit Android P die Sicherheit von Smartphones und Tablets erhöht werden.
Apple hat die dritte Betaversion von iOS 11.3 und TVOS 11.3 veröffentlicht und die gerade erst mit der Vorversion eingebaute Airplay-2-Funktionalität wieder entfernt. Das könnte Homepod-Nutzer verärgern.
Wer für Magine TV bezahlt, erhält weitere Sender in HD-Auflösung. Neu dazu kommen die Sender der RTL-Gruppe, so dass alle großen privaten Fernsehangebote in höherer Auflösung als Stream verfügbar sind.
Lange nach der Konkurrenz hat Apple einen smarten Lautsprecher auf den Markt gebracht und wirbt mit einem sensationellen Klang. Wir haben den Homepod getestet und festgestellt, dass das Gerät nicht für jeden etwas ist.
/240Kommentare/Ein Test von Ingo Pakalski und Tobias Költzsch
Wie andere Kabelnetzbetreiber zuvor beginnt Pÿur (Tele Columbus) in der ersten Stadt, das analoge Fernsehen abzuschalten. Es sollen dann schnell höhere Internetdatenraten und 4K-Inhalte angeboten werden.
Zwei USB-Kabel in den PC gestöpselt, OBS gestartet, Razer Kiyo und Seiren X als Quellen hinzugefügt und fertig ist das Streaming-Setup für Twitch oder Youtube. So stellt sich das zumindest Razer vor. Im Test klären wir, warum das Ergebnis nicht jede Art von Streamer überzeugen wird.
Sony senkt den Preis für seinen Streamingdienst Playstation Now, gleichzeitig gibt es einige weitere Titel in der Bibliothek. Unter anderem sind dort nun Fallout New Vegas und die Enhanced Edition von Divinity Original Sin zu finden.
Ein Journalist kämpft für das Recht auf Barzahlung, am Beispiel des Rundfunkbeitrags versucht er, ein Exempel zu statuieren. Vor dem Verwaltungsgerichtshof in Kassel ist er gescheitert - endgültig geklärt ist die Sache aber noch nicht.
Die erste Staffel von Star Trek Discovery hat stark angefangen und ist dann immer besser geworden. Leider haben die Autoren offenbar ihren eigenen Ideen nicht vertraut. Achtung Spoiler!
Schlechte Scherze über das Essen von Waschmitteln, Tierquälereien und andere skandalträchtige Aktionen sollen sich auf Youtube nicht mehr vermarkten lassen: Das Videoportal verschärft die Richtlinien für Streamer.
Das deutsche VFX-Studio Rise hat sich in der Filmbranche einen Namen gemacht, etwa mit Civil War und Babylon Berlin. Für den kommenden Marvel-Film Black Panther hat es eine futuristische Hightech-Welt erschaffen.
Amazon will einen Lieferdienst starten, der auch von anderen Unternehmen genutzt werden kann. Damit tritt der Onlinehändler stärker in Konkurrenz zu etablierten Zustelldiensten - und will günstiger sein. Der Start klingt aber erst mal bescheiden.