• IT-Karriere:
  • Services:

Razer Kiyo und Seiren X im Test: Nicht professionell, aber schnell im Einsatz

Zwei USB-Kabel in den PC gestöpselt, OBS gestartet, Razer Kiyo und Seiren X als Quellen hinzugefügt und fertig ist das Streaming-Setup für Twitch oder Youtube. So stellt sich das zumindest Razer vor. Im Test klären wir, warum das Ergebnis nicht jede Art von Streamer überzeugen wird.

Artikel von veröffentlicht am
Razer Seiren Xund Kiyo
Razer Seiren Xund Kiyo (Bild: Golem.de (Foto: Michael Wieczorek))

An einem produktiven Streaming-Setup gibt es immer etwas zu basteln, wenn man Bild- und Tonqualität verbessern will: Das Licht könnte wärmer, das Bild höher aufgelöst, die Farben könnten satter sein. Und die eigene Stimme soll auch interessant klingen. Je nach Hardware-Ausstattung fummeln Streamer oft stundenlang in den Einstellungen herum, regeln hier die Belichtung hoch und fügen dort der Audiospur noch einen Kompressor hinzu.

Inhalt:
  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test: Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Die Automatik ist dein Feind
  3. Simples gutes Mikrofon
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Razer bietet ihnen mit der Webcam Kiyo und dem Mikrofon Seiren X zwei unkompliziert wirkende Produkte an, die schnell eingerichtet sind. Aber genügen sie auch den aktuellen Standards der Avantgarde auf Twitch oder Youtube?

Schnell angeschlossen sind die beiden Geräte, je ein USB-2.0-Kabel verbindet sie mit dem PC. Treiber müssen nicht heruntergeladen und installiert werden. Die Hardware wird von Streaming-Software wie Xsplit oder OBS direkt erkannt und ist nutzbar. Im Test haben wir versucht, unser bisheriges Equipment durch die Razer-Varianten zu ersetzen und dabei ein möglichst gleichwertiges Level an Qualität bei Bild und Ton zu erreichen, was leider nicht immer zu zufriedenstellenden Ergebnissen führte.

Bild und Ton, wir kommen schon

Im Golem.de-Streaming-Setup nutzen wir normalerweise die C920-Webcam von Logitech als Facecam, eine Tischleuchte von Taotronics als Facelight sowie das SPL-Crimson-Audio-Interface mit einem Broadcast-Mikrofon, dem Procaster von Rode für das Voice-Over. Dieses Setup dürfte für Hobby-Streamer zu teuer sein. Im Youtube-Chat wurde es schon als "Overkill" bezeichnet. Knapp 1000 Euro kostet es; ein gleichwertiges Ergebnis kann man von dem 220 Euro teuren Razer-Equipment also nicht erwarten. Aber wie nah kommen wir ran?

  • Die Einstellungen der Razer Kiyo in OBS sind stark limitiert. Unter Mac OS gibt es so gut wie keine. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Razer Kiyo und Seiren X mit der Nintendo Switch. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Razer Kiyo und Seiren X im mobilen Einsatz. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Die Seiren X ist leicht, schnell aufgebaut und bietet eine gute Aufnahmequalität. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Der Pop-Schutz filtert bereits ein paar ungewollte Plosive. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Razer Kiyo und Seiren X (im Bild) kommen mit den nötigen Anschlüssen, um sie zum Beispiel auf Stativen zu befestigen. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Die Razer Kiyo im ausgeschalteten Zustand (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Die zusammengeklappte Razer Kiyo ist sehr kompakt. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Durch drei Gelenke lässt sich die Kiyo leicht an Monitoren befestigen, in der Horizontalen kann sie aber nicht gedreht werden. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
Razer Kiyo und Seiren X im mobilen Einsatz. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Erzbistum Paderborn, Hardehausen bei Warburg
  2. Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Albstadt

Der Aufbau und Austausch der Komponenten gelingt flott. Einzig der Mikro-USB-Anschluss am Seiren X geht nur schwer in die Buchse an der Unterseite des Mikrofons. Hier wäre ein angewinkelter Stecker clever gewesen. Beide Kabel sind 1,40 m lang, mit Stoff überzogen und lassen sich leicht biegen. Hier setzt Razer auf Qualität. Bei der Software-Konfiguration stoßen wir dagegen schnell an Grenzen, besonders bei der Kiyo. Deswegen besprechen wir zuerst die Webcam.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Die Automatik ist dein Feind 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

Torbey 19. Feb 2018

Also ich Streame und ich habe einen Upload von 5 Mbit/s eingestellt für 720p/60FPS damit...

IceMuffins 19. Feb 2018

In dem Artikel wurden neue Produkte von Razer getestet, was hat OBS damit zu tun? ^^ Für...

IceMuffins 19. Feb 2018

Konnte früher auch nichts mit Twitch anfangen, bis ich mal dort war. :D Es gibt viele...

Technokrat85 16. Feb 2018

Danke für die Erklärung :)

quineloe 16. Feb 2018

Leute bitte, es ist genug. Die Kamera zeigt das Gesicht, das weiß jeder, der sich mit...


Folgen Sie uns
       


Smartphone-Kameravergleich 2019

Der Herbst ist Oberklasse-Smartphone-Zeit, und wir haben uns im Test die Kameras der aktuellen Geräte angeschaut. Im Vergleich zeigt sich, dass die Spitzengruppe bei der Bildqualität weiter zusammengerückt ist, es aber immer noch Geräte gibt, die sich durch bestimmte Funktionen hervortun.

Smartphone-Kameravergleich 2019 Video aufrufen
Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  2. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2
  3. Micropython Das Pyboard D ist ein Steckbausatz für IoT-Bastler

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

    •  /