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Digitaler Assistent: Apple will Siri verbessern

Apple sucht derzeit intensiv nach neuen Siri-Entwicklern, um den eigenen digitalen Assistenten besser zu machen. Denn beim Funktionsumfang hinkt Siri der Konkurrenz von Amazon und Google derzeit erheblich hinterher.

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Apples smarter Lautsprecher Homepod läuft mit Siri.
Apples smarter Lautsprecher Homepod läuft mit Siri. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Apple will sich mit Blick auf den Funktionsumfang seines digitalen Assistenten nicht länger von der Konkurrenz abhängen lassen und Siri mit Hilfe neuer Entwickler verbessern. Im Februar und März 2018 gingen die Stellengesuche für Siri-Entwickler bei Apple sprunghaft nach oben. Das ergibt eine Studie von Thinknum, einer Firma, die auf die Analyse von Webseiten großer Unternehmen spezialisiert ist. In den zurückliegenden beiden Monaten gab es bei Apple zwischen 150 und 160 Stellenausschreibungen rund um den digitalen Assistenten Siri.

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Bereits im Dezember 2017 gingen die Stellenausschreibungen rund um Siri nach oben und erreichten mit 130 Gesuchen einen damaligen Höchstwert. Zuvor hatte der Höchstwert in den vergangenen zwei Jahren im Juli 2017 bei 100 Stellengesuchen gelegen. In den vergangenen Monaten investierte Apple also viel Energie, um neue Siri-Entwickler zu finden, mit 160 Stellengesuchen war das Unternehmen in den vergangenen Wochen besonders aktiv.

Apple sieht auch, dass Siri schwach ist

Die verstärkten Aktivitäten der vergangenen Monate deuten darauf hin, dass Apple selbst bewusst ist, dass es Siri derzeit weder mit Amazons Alexa noch mit dem Google Assistant aufnehmen kann. Vor allem beim Funktionsumfang hinkt Apple der Konkurrenz hinterher, wie unser Homepod-Test zeigte. Siri kann auf dem Homepod nur einen einzigen Timer stellen. Sowohl mit Alexa als auch dem Google Assistant sind mehrere Timer kein Problem.

Das klingt zunächst marginal, aber das Stellen eines Timers auf Zuruf gehört mit zu den intensivst genutzten Funktionen smarter Lautsprecher, weil das einfacher ist, als einen solchen Timer per Hand zu stellen. Vor allem bei Küchenarbeiten ist es praktisch, wenn ein Timer gestellt werden kann.

Irgendwann im Frühjahr 2018 will Apple den Siri-Lautsprecher Homepod in Deutschland auf den Markt bringen. Welchen Preis Apple dafür verlangen wird, ist noch nicht bekannt. Erst mit der Freigabe der deutschen Version von Siri wird sich zeigen, ob es möglicherweise weitere Einschränkungen gibt, weil manche Funktionen der US-Version vorbehalten sind. Bereits die US-Version von Siri kann deutlich weniger als Alexa und Google Assistant.

So vermissen wir bei Siri viele Möglichkeiten. Dazu gehört, sich mit Musik wecken zu lassen, ein Apple TV mittels Homepod auf Zuruf zu bedienen und Termine anlegen oder abfragen zu können. Auch Einkaufs- und Aufgabenlisten kennt Siri nicht, so dass sich solche Listen nicht auf Zuruf bearbeiten lassen. Apple hat also noch viel Arbeit vor sich, mit der Konkurrenz gleichzuziehen.



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jo-1 03. Apr 2018

Mag ja sein, dass Siri nicht wirklich gut ist in vielerlei Dingen. Nach den letzten...

DerSchwarzseher 03. Apr 2018

;-)

A.Stranger 03. Apr 2018

Moin, was Apple in meinen Augen eindeutig vollkommen verschlafen hat, ist Siri...

wonoscho 03. Apr 2018

+1

Seizedcheese 03. Apr 2018

Nun, eines der Probleme bin ich gewillt dem Augenmerk auf Datenschutz zu opfern. Aber...


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Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

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