Musikstreaming: Amazons Alexa streamt Musik von Deezer

Alexa erhält einen dritten Musikstreamingdienst. Neben Amazon Music und Spotify kommt Deezer dazu. Alle drei Musikabos können mit einem Alexa-Lautsprecher umfassend mit der Stimme gesteuert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Deezer kommt auf Alexa-Lautsprecher.
Deezer kommt auf Alexa-Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wer einen Alexa-Lautsprecher besitzt, kann künftig aus drei verschiedenen Musikstreamingdiensten wählen. Als Neuzugang kann auch das Musikstreamingabo Deezer mittels Alexa mit der Stimme gesteuert werden. Die Deezer-Integration wurde direkt in Alexa implementiert, so dass die Neuerung auch für alle Alexa-fähigen Lautsprecher zur Verfügung steht. Auf Lautsprechern mit Google Assistant steht Deezer bereits länger zur Verfügung.

Kostenpflichtiges Abo notwendig

Stellenmarkt
  1. Teamleitung Technisches Verfahrensmanagement (w/m/d)
    Dataport, Altenholz bei Kiel, Bremen, Hamburg, Magdeburg
  2. Senior Projektleiter (m/w/d) IT Betrieb
    Radeberger Gruppe KG, Frankfurt
Detailsuche

Zur Nutzung von Deezer über Alexa wird ein kostenpflichtiges Abo benötigt. Hierzu muss mindestens Premium+ für 9,99 Euro monatlich gebucht werden. Ergänzend dazu gibt es für 14,99 Euro im Monat das Familienpaket, bei dem bis zu sechs Personen parallel Musik hören können. Wer das Hi-Fi-Abo für 19,99 Euro pro Monat gebucht hat, kann Deezer ebenfalls mit Alexa nutzen - aber ohne die bessere Klangqualität. Das Hi-Fi-Abo nutzt den verlustfreien Audio-Algorithmus FLAC (Free Lossless Audio Codec) für eine bessere Klangqualität, die es dann für ausgewählte Geräte gibt. Die kostenlose Version von Deezer kann mit Alexa nicht verwendet werden. Deezer bietet anders als Amazon keinen speziellen Alexa-Tarif an.

Damit Deezer auf einem Alexa-Lautsprecher Musik auf Zuruf abspielt, muss sich der Nutzer in der Alexa-App mit seinem Deezer-Konto anmelden. Dazu muss ein Skill aktiviert werden, das in Kürze verfügbar sein soll. In den Einstellungen für Musikdienste muss Deezer dann als Standard-Musikdienst aktiviert werden. Deezer umfasst nach eigener Aussage derzeit 53 Millionen Lieder.

Flow-Wiedergabe auf Zuruf

Auf Zuruf lassen sich dann einzelne Songs, Stücke eines bestimmten Künstlers oder eines bestimmten Albums abspielen. Wie gut ein bestimmtes Album auf Zuruf gefunden wird, muss sich dann noch zeigen. Sowohl bei Amazon Music als auch bei Spotify versagt die Alexa-Suche nach einem Album zu häufig, wie unser Vergleichstest von Alexa und Google Assistant gezeigt hat.

Golem Karrierewelt
  1. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.-16.12.2022, virtuell
  2. Automatisierung (RPA) mit Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    02./03.03.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Eine Besonderheit von Deezer ist die Funktion Flow. Diese lässt sich mit dem Zuruf "Alexa, spiele Flow" aktivieren. Bei Flow handelt es sich um eine Wiedergabeliste, für die Daten über den persönlichen Musikgeschmack mit redaktionellen Empfehlungen kombiniert werden. Der Anbieter nennt es einen persönlichen Soundtrack und Flow soll eine ideale Mischung aus Lieblingssongs und Neuheiten darstellen. Zudem spielt Deezer auf Zuruf Musik aus bestimmten Genres oder für bestimmte Stimmungen ab.

Zudem kann laufende Musik auf Zuruf angehalten oder auch wieder fortgesetzt werden. Auch das Überspringen von Titeln ist mittels Sprachbefehl möglich.

Neben Amazon Music ist Deezer der einzige Musikstreamingdienst für Alexa, der komplett in den Dienst implementiert wurde. Spotify gibt es mit vollständiger Sprachsteuerung derzeit nur für Amazons eigene Echo-Lautsprecher und für den One-Lautsprecher von Sonos. Alexa-Geräte anderer Hersteller müssen derzeit auf eine Spotify-Integration verzichten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Urheberrechtsverletzung
US-Marine muss Strafe an deutsche Firma bezahlen

Noch während der Lizenzverhandlungen installierte die US-Marine eine Software auf über 500.000 Rechnern. Sechs Jahre später muss sie dafür bezahlen.

Urheberrechtsverletzung: US-Marine muss Strafe an deutsche Firma bezahlen
Artikel
  1. Karmesin und Purpur: Nintendo entschuldigt sich für Probleme mit Pokémon
    Karmesin und Purpur
    Nintendo entschuldigt sich für Probleme mit Pokémon

    Schwache Grafik und trotzdem Ruckler: Viele Spieler ärgern sich über den technischen Zustand von Pokémon Karmesin/Purpur.

  2. Bayern: Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert
    Bayern
    Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert

    Die bayerische Arbeitsministerin plädiert für mehr Flexibilität am Arbeitsplatz und will mehr als zehn Stunden Arbeit pro Tag erlauben.

  3. EuGH: Google legt erneut Einspruch gegen Milliardenstrafe ein
    EuGH
    Google legt erneut Einspruch gegen Milliardenstrafe ein

    Google will keine 4,125 Milliarden Euro zahlen und zieht mit dem Fall vor den Europäischen Gerichthof. Es geht um Android.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • LG OLED TV (2022) 55" 120Hz 949€ • Mindstar: Geforce RTX 4080 1.449€ • Tiefstpreise: G.Skill 32GB Kitt DDR5-7200 • 351,99€ Crucial SSD 4TB 319€, HTC Vive Pro 2 659€ • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger [Werbung]
    •  /