• IT-Karriere:
  • Services:

Sky Go: Neue Version der Streaming-App erschienen

Sky hat eine neue Version der Sky-Go-App veröffentlicht. Mit dem Update werden einige bisher fehlende Funktionen nachgereicht. Beim Komfort bleibt die Sky-Go-App zunächst weiterhin hinter der Konkurrenz von Amazon und Netflix zurück - erst später will Sky nachziehen.

Artikel veröffentlicht am , /
Neue Oberfläche der Sky-Go-App
Neue Oberfläche der Sky-Go-App (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Eine neue Oberfläche und eine Autovervollständigung für die Suche - mit diesen Neuerungen bewirbt Sky ein großes Update für die Sky-Go-App. Vor allem die überarbeitete Oberfläche soll allgemein zügiger reagieren, das Finden von Inhalten soll einfacher als bisher möglich sein. Zudem verspricht der Anbieter eine besser strukturierte Oberfläche. Es gibt jetzt einen eigenen Bereich für von Sky produzierte Inhalte. Sky hat sich vorerst auf die Sky-Go-App konzentriert, ein vergleichbares Update für die Sky-Ticket-App wird erst später erscheinen.

  • Sky Go auf einem Tablet (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Sky Go auf einem Tablet (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Sky Go auf einem Tablet (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die lästige PIN-Abfrage bleibt bei Sky Go erhalten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Sky Go auf einem Tablet (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Sky Go auf einem Tablet (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  2. Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis, Pforzheim

Die Suchfunktion in der Sky-Go-App unterstützt automatische Vervollständigung, so dass das Finden passender Inhalte erleichtert wird. Der Nutzer muss lange Film- oder Serientitel im Idealfall nicht mehr eingeben, sondern bekommt sie vorgeschlagen. Damit holt Sky zur Konkurrenz von Amazon und Netflix auf, die eine solche Funktion schon lange bieten.

Bequemerer Serienkonsum

Eine seit langem vermisste Funktion für Sky-Kunden betrifft das Anschauen von Serien. Künftig sollen auch Sky-Go-Kunden am Ende einer Serienepisode eine Einblendung erhalten, um direkt zur nächsten Folge springen zu können. Bisher muss der Nutzer erst vergleichsweise mühsam in der Staffelübersicht die gewünschte Episode auswählen. Damit würde Sky auch hier zur Konkurrenz aufschließen.

Langfristig wolle Sky auch die Watchlist zwischen den Geräten synchronisieren, versprach der Anbieter im Gespräch mit Golem.de. Bislang ist es bei Sky Go und auch bei Sky Ticket so, dass die Watchlist immer nur auf dem einen Gerät gespeichert wird. Einen Termin dafür hat Sky noch nicht bekanntgegeben.

Mehrkanalton für Sky nicht wichtig

Zudem soll es künftig möglich sein, eine komplette Serienstaffel mit einem Eintrag in der Merkliste abzuspeichern. Bisher wird die Watchlist etwa bei einer 24-teiligen Serie mit allen 24 Folgen gefüllt, anstatt einen Eintrag für die gesamte Staffel anzulegen. Schlechter sieht es mit Mehrkanalton für Sky-Go-Kunden aus: Diese Funktion habe bei Sky selbst keine hohe Priorität, so dass Sky-Go-Nutzer die Inhalte weiterhin maximal im Stereoton zur Verfügung gestellt bekommen. Amazon- und Netflix-Kunden erhalten selbstverständlich Mehrkanalton, um diese auf einer Surround-Anlage wiedergeben zu können.

Die lästige PIN-Abfrage beim Anschauen der Sky-Inhalte bleibt Kunden weiterhin erhalten. Gleiches gilt für die Beschränkung der nutzbaren Geräte. Kunden dürfen die Sky-Go-App nur auf maximal vier Geräten verwenden - allerdings nicht zeitgleich. Diese Beschränkung führt in der Praxis immer mal wieder zu Problemen, so dass sich der Nutzer dann komplett neu anmelden muss. Vergleichbare Probleme sind bei Amazon und Netflix bei uns noch nicht aufgetreten - beide Anbieter kennen aber auch keine so stark limitierte Gerätenutzung, wie das bei Sky der Fall ist.

Sky will die Sky-Go-App in den nächsten Wochen allgemein zur Verfügung stellen. Die App wird es weiterhin nur für ausgewählte Android-, für iOS- und Windows-10-Geräte geben. Eine offizielle Sky-Go-App für Fire TV oder Apple TV ist nicht vorhanden. Ab dem 1. April 2018 sollen alle Sky-Go-Inhalte auch im EU-Ausland angeschaut werden können.

Offline-Funktion mit Sky Go Extra

Sky Go gehört bei Buchung eines Sky-Abonnements zum Leistungsumfang dazu. Eine separate Buchung von Sky Go ist nicht möglich. Wer kein Sky-Abonnent ist und die Sky-Inhalte per Stream anschauen möchte, muss auf Sky Ticket ausweichen. Sky Ticket nutzt eine andere App als Sky Go.

Sky-Go-Kunden können für einen monatlichen Aufpreis von 4,99 Euro auch Offline-Inhalte ansehen. Eine solche Option fehlt für Sky Ticket. Mit Sky Go Extra können Kunden maximal 25 Titel herunterladen, das ist auf maximal fünf Spielfilme beschränkt, der Rest kann für Serienepisoden genutzt werden. Zudem darf jeder Titel nur zwei Mal in einem Kalenderjahr heruntergeladen werden. Nach Beginn der Wiedergabe stehen die Titel 48 Stunden zu Verfügung und werden danach automatisch für die Wiedergabe gesperrt. Mit der Extra-Option dürfen Sky-Go-Inhalte auf bis zu zwei Endgeräten parallel abgespielt werden.

Sowohl bei Amazon Video als auch bei Netflix sind Offline-Inhalte im Abopreis enthalten - bei Netflix kann aber nur eine Auswahl des Sortiments offline genutzt werden. Diese Beschränkung kennt Amazon Video nicht - hier können alle Inhalte auf dem Smartphone oder Tablet heruntergeladen werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Rolf1 06. Mär 2018

Gut zu lesen, dass es anderen Leuten genauso geht - ich dachte schon, dass ich zu doof...

Niaxa 06. Mär 2018

Na hoffentlich muss ich jetzt nicht wieder die App neu installieren auf dem FireTV Stick...

acuntex 06. Mär 2018

Dann stelle ich dennoch die Frage in den Raum, warum Netflix oder Google Play TV/Movies...

Mac Okieh 06. Mär 2018

Einspruch! Sky als Firma ist schrecklich, die Go-App nur ein weiteres Symptom dafür...


Folgen Sie uns
       


Macbook Pro 16 Zoll - Test

Das Macbook Pro 16 stellt sich in unserem Test als eine echte Verbesserung dar. Das liegt auch daran, dass Apple einen Schritt zurückgeht, das Butterfly-Keyboard fallenlässt und die physische Escape-Taste zurückbringt.

Macbook Pro 16 Zoll - Test Video aufrufen
Weltraumsimulation: Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend
Weltraumsimulation
Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend

Jubelnde Massen, ehrliche Entwickler und ein 30 Kilogramm schweres Modell des Javelin-Zerstörers: Die Citizencon 2949 hat gezeigt, wie sehr die Community ihr Star Citizen liebt. Auf der anderen Seite reden Entwickler Klartext, statt Marketing-Floskeln zum Besten zu geben. Das steckt an.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Theatres of War angespielt Star Citizen wird zu Battlefield mit Raumschiffen
  2. Star Citizen Mit der Carrack ins neue Sonnensystem
  3. Star Citizen Squadron 42 wird noch einmal verschoben

Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

    •  /