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Salt Fiber: Mobilfunkbetreiber bietet symmetrische 10 GBit/s für 34 Euro

Der Schweizer Mobilfunkbetreiber Salt (Orange) wird wieder Festnetzbetreiber. Sein FTTH-Angebot mit Telefonie und TV unterbietet preislich alles auf dem dortigen Markt.

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Salt Fiber Box mit Star-Designer
Salt Fiber Box mit Star-Designer (Bild: Salt)

Der Schweizer Mobilfunkbetreiber Salt (ehemals Orange) wird mit Partnern ein Festnetzangebot mit einer Datenübertragungsrate von 10 GBit/s symmetrisch anbieten. Das gab das Unternehmen am 20. März 2018 bekannt. Salt Fiber ist für Salt-Mobilfunkkunden nach Zahlung einer Aktivierungsgebühr von 100 Franken (85 Euro) für einen Preis von 40 Franken (34 Euro) im Monat erhältlich.

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Der Preis für Salt Fiber ohne Salt-Mobilfunkabonnement beträgt 50 Franken (43 Euro) im Monat.

Neben dem Internetzugang gibt es zu dem Preis Festnetztelefonie und TV. Der Telefonanschluss bietet eine Flatrate für Anrufe ins Schweizer Mobilfunk- und Festnetz. Für das Fernsehen wird ein Apple TV 4K 32 GByte mitgeliefert, 275 Sender sind im Basis-Angebot enthalten. Angaben zur Vertragslaufzeit wurden nicht gemacht. Preislich liegt Salt Fiber unter allen anderen Angeboten in der Schweiz.

Salt nutzt Netze der Städte und Gemeinden

Die mitgelieferte Salt Fiber Box ist XGS-PON-fähig, sie bietet zwei USB 3.0 Ports, eine 10-GBit/s-Ethernet-Schnittstelle und vier Gigabit-Ports. Wi-Fi wird mit Dualband bei 2.4 GHz und 5 GHz unterstützt.

Das neue Angebot ist ab sofort in Glasfasernetzen in rund 30 Städten und Regionen verfügbar. Salt nutzt dafür die Netze von Swiss Fibre Net, verschiedenen Städten und Gemeinden sowie weiteren Partnern. Swiss Fibre Net ist ein Gemeinschaftsunternehmen von lokalen und regionalen Energieversorgern, in dem Städte und Gemeinden mit offenen Glasfasernetzen vertreten sind. Weitere Partnerschaften seien in Vorbereitung und sollen in Zukunft bekannntgegeben werden.

Salt gehörte als Orange einst zu France Telecom und ist jetzt im Besitz des französischen Unternehmers Xavier Niel, der auch die Mehrheit an Monaco Telecom hält. Orange bot im Jahr 2008 bereits Internet, TV und Telefonie im Glasfasernetz der EWT (Elektrizitätswerk der Stadt Zürich). Ende des Jahres 2010 wurde das Angebot wegen geringer Nachfrage jedoch wieder eingestellt. Im Jahr 2010 untersagte die Wettbewerbskommission (WEKO) den Zusammenschluss von France Télécom (Orange) und Sunrise Communications. Orange kündigte damals an, sich ganz auf den Mobilfunk zu konzentrieren.

Nachtrag vom 21. März 2018, 11:06 Uhr

Unternehmenssprecher Benjamin Petrzilka sagte Golem.de: "Es gibt keine Vertragslaufzeit. Lediglich eine Aktivierungsgebühr und eine degressive Kündigungsgebühr." Diese beträgt 198 Franken zu Beginn und verringert sich pro Vertragsmonat um 6 Franken. Das bedeutet, dass erst nach 33 Monaten eine kostenlose Kündigung möglich ist.



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bombinho 23. Mär 2018

Ja, das sehe ich ab und an, wenn die juengere Generation sich auf Indie-Spiele stuerzt...

Dwalinn 23. Mär 2018

Ach zu spät ist da gar nichts. Es stimmt aber das man vll mehr Zuschauer hätte wenn man...

jo-1 22. Mär 2018

Bestimmt nicht - sein Netzwerkaufbau ist (ja) nicht ganz 08/15 :-) Ich bin immer wieder...

Gokux 22. Mär 2018

Kann ich bestätigen. Swisscom fällt am häufigsten mit Störungen auf. Warum sie aber...

IT-Nerd-86 22. Mär 2018

Naja... Am schönsten wäre es, wenn Spiele die TB Marke halt nicht sprengen. Ein Terabyte...


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