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Musikstreaming: Spotify wählt einen ungewöhnlichen Börsengang

Spotify hat seinen Börsengang offiziell angemeldet. Das Unternehmen mit dem Tickersymbol SPOT wird mit 22,6 Milliarden US-Dollar bewertet, es werden keine neuen Aktien ausgegeben.

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Geschäftsmodell Musik
Geschäftsmodell Musik (Bild: Spotify/Screenshot: Andreas Donath)

Spotify hat seinen Börsengang bei der SEC (Securities and Exchange Commission) mit einem F-1-Formular angemeldet. Ein normaler IPO-Ablauf würde bedeuten, dass die Aktien des weltgrößten Musikstreamingunternehmens frühestens Ende März an der New York Stock Exchange unter dem Tickersymbol SPOT gehandelt werden.

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Anders als bei einem traditionellen Börsengang werden keine neuen Aktien angeboten, wenn Spotify an die Börse geht. Stattdessen wird Spotify durch Direktplatzierung seine bestehenden Aktien in Umlauf bringen und ohne Investmentbanken als Unterzeichner für die Preisfestlegungen die Aktien an Anleger verkaufen. Es gibt wenig Präzedenzfälle für die Art der direkten Notierung, die Spotify versucht.

In der Mitteilung an die Börsenaufsicht sind stark steigender Umsatz, aber auch sehr hohe Verluste ausgewiesen. Im Jahr 2017 lag der Umsatz bei 4,1 Milliarden Euro, ein Zuwachs um 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zugleich lag der Verlust in dem Zeitraum bei 1,24 Milliarden Euro, nach 539 Millionen Euro im Jahr 2016 und 230 Millionen Euro 2015. Gemessen an privaten Aktienverkäufen liegt der Wert von Spotify bei 22,6 Milliarden US-Dollar.

Nach den Angaben sind im Jahr 2017 44 Prozent der Kunden zahlende Abonnenten, nach 31 Prozent im Jahr 2015. Die zahlenden Kunden generierten einen sinkenden Umsatz von 5,24 Euro im Monat, ein Rückgang nach 7,06 Euro im Jahr 2015.

Die kostenlose Variante des Musikstreamings bei Spotify wird durch Werbung finanziert. Spotify hat als Weltmarktführer fast zweimal so viele zahlende Kunden wie Apple Music. Der Konkurrent zeigt aber ein stärkeres Wachstum.



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MarioWario 01. Mär 2018

Erstmal auf Masse - dann wenn alle im Boot sind an der Preisschraube drehen. Deswegen ist...

dave85 01. Mär 2018

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