Android P: Hintergrund-Apps wird Zugriff auf Kamera und Mikro verwehrt

Mit der kommenden Android-Hauptversion werden Hintergrundaktivitäten von Apps stärker als bisher beschränkt. Damit soll mit Android P die Sicherheit von Smartphones und Tablets erhöht werden.

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Erste Informationen zu Android P
Erste Informationen zu Android P (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Mit Android P ändert sich intern einiges: Der Zugriff auf die Kamera und das Mikrofon wird nur noch für Apps zugelassen, die im Vordergrund aktiv sind. Sobald eine App vom Betriebssystem als Hintergrundprozess klassifiziert wird, kann diese nicht mehr ohne weiteres auf die Kamera oder das Mikrofon zugreifen, berichtet das Blog XDA Developers, das auf zwei Commits des Android Open Source Project (AOSP) gestoßen ist.

Bisher erfahren Android-Nutzer nicht, wenn eine App auf Kamera oder Mikrofon zugreift. Der Nutzer muss der App bei Bedarf den Zugriff auf Kamera und Mikrofon pauschal gewähren. Dabei kann er den Zugriff auch verwehren - das kann aber dazu führen, dass die betreffende App nicht mehr funktioniert.

Android P noch nicht angekündigt

Es gibt bisher im Betriebssystem keine Möglichkeit, den Zugriff auf die Kamera oder das Mikrofon weitergehend zu konfigurieren. Die Zugriffsrechte können bei Bedarf nachträglich entzogen oder gewährt werden - aber immer nur generell. Mit der Änderung in Android P würden Hintergrund-Apps automatisch daran gehindert, auf die Kamera oder das Mikrofon zuzugreifen, auch wenn prinzipiell der Zugriff auf die beiden Komponenten gewährt wurde.

Google hat Android P bislang nicht offiziell angekündigt. Es ist damit zu rechnen, dass eine erste Vorabversion von Android P im Frühjahr 2018 erscheint. Im Spätsommer oder Herbst dieses Jahres könnte die neue Version dann erscheinen. Bisher ist kaum etwas zur nächsten Android-Hauptversion bekannt. Sie wird voraussichtlich die Versionsnummer 9.0 tragen und erhält als Beinamen eine Süßspeise, die mit dem Buchstaben P beginnt. Aktuell ist Android 8.x alias Oreo.

Hintergrund-Apps lauschen mit Mikrofon

Wie die New York Times Ende 2017 bemerkte, finden sich in Googles Play Store mehrere Hundert Apps, die im Hintergrund ihre Nutzer belauschen - möglicherweise sind es auch fast 1.000 Apps. Mit dem Belauschen wird überwacht, welche Werbespots und Sendungen der Nutzer im Fernsehen anschaut. Davon sind alle Apps betroffen, die mit den Komponenten des Startups Alphonso versehen sind. Das Unternehmen gleicht die belauschten Informationen mit Standortdaten ab und nutzt diese Daten für Marketingzwecke. Die betroffenen Apps sollen dabei auch im Hintergrund die Nutzer belauschen können.

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echnaton192 25. Apr 2018

Ja. Insgesamt ist die Möglichkeit, meine Daten zusammenzuhalten ohne völlig auf...

mbirth 21. Feb 2018

OT, aber nach meinen Informationen sind Aufnahmen an sich erlaubt. Du darfst die nur...

FreiGeistler 21. Feb 2018

Oder Simplewall im Whitelist-Modus. Alle paar Minuten will SYSTEM oder svchost wieder...

Gamma Ray Burst 21. Feb 2018

Kwt



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