Abo
  • IT-Karriere:

Android P: Hintergrund-Apps wird Zugriff auf Kamera und Mikro verwehrt

Mit der kommenden Android-Hauptversion werden Hintergrundaktivitäten von Apps stärker als bisher beschränkt. Damit soll mit Android P die Sicherheit von Smartphones und Tablets erhöht werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Erste Informationen zu Android P
Erste Informationen zu Android P (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Mit Android P ändert sich intern einiges: Der Zugriff auf die Kamera und das Mikrofon wird nur noch für Apps zugelassen, die im Vordergrund aktiv sind. Sobald eine App vom Betriebssystem als Hintergrundprozess klassifiziert wird, kann diese nicht mehr ohne weiteres auf die Kamera oder das Mikrofon zugreifen, berichtet das Blog XDA Developers, das auf zwei Commits des Android Open Source Project (AOSP) gestoßen ist.

Stellenmarkt
  1. Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Bisher erfahren Android-Nutzer nicht, wenn eine App auf Kamera oder Mikrofon zugreift. Der Nutzer muss der App bei Bedarf den Zugriff auf Kamera und Mikrofon pauschal gewähren. Dabei kann er den Zugriff auch verwehren - das kann aber dazu führen, dass die betreffende App nicht mehr funktioniert.

Android P noch nicht angekündigt

Es gibt bisher im Betriebssystem keine Möglichkeit, den Zugriff auf die Kamera oder das Mikrofon weitergehend zu konfigurieren. Die Zugriffsrechte können bei Bedarf nachträglich entzogen oder gewährt werden - aber immer nur generell. Mit der Änderung in Android P würden Hintergrund-Apps automatisch daran gehindert, auf die Kamera oder das Mikrofon zuzugreifen, auch wenn prinzipiell der Zugriff auf die beiden Komponenten gewährt wurde.

Google hat Android P bislang nicht offiziell angekündigt. Es ist damit zu rechnen, dass eine erste Vorabversion von Android P im Frühjahr 2018 erscheint. Im Spätsommer oder Herbst dieses Jahres könnte die neue Version dann erscheinen. Bisher ist kaum etwas zur nächsten Android-Hauptversion bekannt. Sie wird voraussichtlich die Versionsnummer 9.0 tragen und erhält als Beinamen eine Süßspeise, die mit dem Buchstaben P beginnt. Aktuell ist Android 8.x alias Oreo.

Hintergrund-Apps lauschen mit Mikrofon

Wie die New York Times Ende 2017 bemerkte, finden sich in Googles Play Store mehrere Hundert Apps, die im Hintergrund ihre Nutzer belauschen - möglicherweise sind es auch fast 1.000 Apps. Mit dem Belauschen wird überwacht, welche Werbespots und Sendungen der Nutzer im Fernsehen anschaut. Davon sind alle Apps betroffen, die mit den Komponenten des Startups Alphonso versehen sind. Das Unternehmen gleicht die belauschten Informationen mit Standortdaten ab und nutzt diese Daten für Marketingzwecke. Die betroffenen Apps sollen dabei auch im Hintergrund die Nutzer belauschen können.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 9,99€
  2. 20,99€
  3. 4,99€
  4. 19,99€

echnaton192 25. Apr 2018

Ja. Insgesamt ist die Möglichkeit, meine Daten zusammenzuhalten ohne völlig auf...

mbirth 21. Feb 2018

OT, aber nach meinen Informationen sind Aufnahmen an sich erlaubt. Du darfst die nur...

FreiGeistler 21. Feb 2018

Oder Simplewall im Whitelist-Modus. Alle paar Minuten will SYSTEM oder svchost wieder...

Gamma Ray Burst 21. Feb 2018

Kwt

Peace Р21. Feb 2018

Dass das nur ein neuer Punkt von vielen in einem nichtmal angekündigten OS ist, sollte...


Folgen Sie uns
       


Doom Eternal angespielt

Slayer im Kampf gegen die Höllendämonen: Doom Eternal soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Doom Eternal angespielt Video aufrufen
5G-Report: Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen
5G-Report
Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen

Die umstrittene Versteigerung von 5G-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist zu Ende. Die Debatte darüber, wie Funkspektrum verteilt werden soll, geht weiter. Wir haben uns die Praxis in anderen Ländern angeschaut.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. AT&T Testnutzer in 5G-Netzwerk misst 1,7 GBit/s
  2. Netzausbau Städtebund-Chef will 5G-Antennen auf Kindergärten
  3. SK Telecom Deutsche Telekom will selbst 5G-Ausrüstung entwickeln

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
Projektmanagement
An der falschen Stelle automatisiert

Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


      •  /