Samsung Q9FN: QLED-Fernseher bekommen direkte Hintergrundbeleuchtung

Samsung bietet seinen neuen High-End-QLED-Fernseher nicht mehr mit seitlicher, sondern direkter Hintergrundbeleuchtung an. Außerdem wird nur noch ein kombiniertes Kupfer- und Glasfaserkabel zum Fernseher geführt.

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Ein kaum sichtbares Kabel reicht für den Fernseher an der Wand. Dies ist allerdings ein Q7F.
Ein kaum sichtbares Kabel reicht für den Fernseher an der Wand. Dies ist allerdings ein Q7F. (Bild: Samsung)

Samsung hat seine neue QLED-Serie (eigentlich QD-LCD-LED, QLED selbst braucht keine Hintergrundbeleuchtung) vorgestellt. Interessant ist vor allem das High-End-Modell Q9FN. Diesen Fernseher wird es mit 55, 65 und 75 Zoll Diagonale geben. Im Vergleich zur vorherigen QLED-Serie wird die Hintergrundbeleuchtung nicht mehr seitlich rechts und links angebracht und per Lichtleiter hinter das Panel geführt. Stattdessen gibt es direkte LEDs im Gehäuse. Wie viele es sind, gibt Samsung nicht an und nennt nur eine "optimierte Anzahl an Leuchtdioden". Vermutlich wird Local Dimming weiterhin betrieben.

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Sony hingegen hat bei seinem LCD-Fernseher ZD9 mit so vielen LEDs bestückt, dass die Dimming-Zonen sehr klein sind. OLED-Fernseher kennen das Konzept ebenfalls nicht. Samsungs Änderung dürfte dennoch die ohnehin gute Bildqualität der Serie steigern. Ein Schein um helle Objekte auf dunklem Grund soll reduziert werden und auch die Schwarzwerte will Samsung verbessert haben. Bei der Helligkeit ändert sich nichts. Auch das neue Modell schafft sehr helle 2.000 Candela pro Quadratmeter. Das ist selbst für helle Wohnzimmer inklusive HDR geeignet. Interessant ist zudem ein Chamäleon-Modus. Per App lässt sich der Hintergrund fotografieren und auf den Fernseher setzen, so dass nur noch Informationen wie die Uhrzeit prominent sichtbar sind. Das dürfte sich allerdings deutlich auf der Stromrechnung bemerkbar machen. Technische Details fehlen derzeit aber noch.

  • Chamäleon-Modus. Allerdings nicht auf einem Q9FN, sondern auf einem Q7FN (Bild: Samsung)
  • Auch hier wird ein Q7FN gezeigt. Die One Connect Box samt Stromversorgung ist 5 bis 15 Meter vom Fernseher entfernt.(Bild: Samsung)
Chamäleon-Modus. Allerdings nicht auf einem Q9FN, sondern auf einem Q7FN (Bild: Samsung)

Zusätzlich wurde das Anschlussbox-Konzept verbessert, während zuvor nur Videosignale per Glasfaser transportiert wurden. Jetzt hat Samsung auch die Stromversorgung in das Kabel verlegt, indem Kupferleitungen mit ins Kabel gesetzt werden. Es bleibt bei 5 und optional 15 m Distanz zum Fernseher. Der Vorteil der One Connect Box ist vor allem die sehr dezente Verkabelung durch das Verlegen des Kabelsalats an eine weniger prominente Stelle. Gerade bei Wandinstallationen ist ein dünnes Kabel sehr praktisch.

Allerdings bleibt die Q9-Serie extrem teuer. Das kleinste Modell mit 55 Zoll kostet stolze 3.400 Euro und ist damit teurer als so manche OLED-Modelle. Wer 65 Zoll haben will, zahlt 4.400 Euro und für 6.400 Euro gibt es das größte Modell mit 75 Zoll. Wann die Fernseher auf den Markt kommen, hat Samsung noch nicht verkündet.

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