Der Whistleblower Edward Snowden steht exemplarisch für den harten Umgang mit Whistleblowern durch die US-Regierung. Laura Poitras' neuer Dokumentarfilm Citizenfour zeigt ihn ganz persönlich in der spannenden Phase kurz vor und nach den ersten Enthüllungen.
Der neue Chef des britischen Geheimdienstes GCHQ greift die amerikanischen IT-Konzerne scharf an. Um Terrorismus bekämpfen zu können, müssten sie Ermittlern besseren Zugang erlauben.
Mit Citizenfour verneigt sich Laura Poitras vor dem Mut von Edward Snowden. Aber nicht Whistleblower sollten den Bürgern sagen müssen, was ihre Regierung tut.
Update Israelische Security-Forscher haben einen neuen Weg für eine Seitenkanalattacke auf PCs gefunden. Mit einem Smartphone und einem Desktoprechner, die beide keine Onlineverbindung haben, können sie ein eingetipptes Passwort mitlesen.
US-Whistleblower Edward Snowden erläutert in einem Interview seine politischen Überzeugungen. Dabei lobt er die Arbeit des NSA-Untersuchungsausschusses. Gegen das Abhören des Papstes hat er nichts einzuwenden.
Die Telekom hat das US-Cybersecurity-Unternehmen Fireeye als Partner "an Bord geholt". Fireeye wurde über den Risikokapitalgeber In-Q-Tel von der CIA finanziert und beschäftigt seit der Übernahme von Mandiant viele frühere Geheimdienstmitarbeiter. Telekom-Vorstand Clemens nannte diese Partnerschaft "in Europa einzigartig."
Angriffe auf die Computernetze von Regierungen kommen weltweit tagtäglich vor. Hackern ist es nun offenbar gelungen, in das nicht abgeschirmte Netz des Weißen Hauses einzudringen.
Neben Edward Snowden soll noch ein zweiter Whistleblower geheime US-Dokumente weitergegeben haben. Diese Quelle könnte schon nach kurzer Zeit versiegt sein.
Update Die Bundesregierung prüft den Kauf eines Leerrohrnetzes für den Aufbau einer sicheren Kommunikation. Die US-Armee weiß möglicherweise schon jetzt, wo die 3.000 Kilometer Leitungen verlegt sind. Das Innenministerium widerspricht dem Bundesrechungshof in dieser Frage.
Ein kleiner Schritt für Firaxis, aber ein großer Schritt für Civilization? Mit Beyond Earth schickt Sid Meier sein Rundenstrategiespiel erstmals unter dem Namen seiner beliebtesten Marke ins Weltall. Wir haben uns im Test mit grünen Aliens verbündet, sind im ersten Anlauf aber an ganz terrestrischen Problemen gescheitert.
iCloud-Nutzer in China werden seit Montag gehäuft Opfer von DNS-Attacken, bei denen Nutzerdaten abgefangen werden. Möglicherweise steckt die chinesische Regierung hinter den Angriffen.
Bundeskanzlerin Merkel soll auf dem IT-Gipfel am nächsten Dienstag eine Rede zur Digitalisierung halten. In ihrer wöchentlichen Videobotschaft zeigte sie noch deutliche Defizite bei Netzthemen.
Müsste Edward Snowden bei einer Einreise nach Deutschland in die USA ausgeliefert werden? Die Bundesregierung kann nun endlich die konkreten Vorwürfe gegen den Whistleblower prüfen.
Dass die US-Geheimdienste eng mit der Privatwirtschaft verflochten sind, ist kein Geheimnis. Das nebenberufliche Engagement eines hochrangigen Beamten bei seinem Ex-Chef Alexander geht nun aber selbst der NSA zu weit.
Seit zehn Jahren macht sich Netzpolitik.org erfolgreich bei Politikern unbeliebt - und umgekehrt. Um einen Mangel an Themen macht sich der Blog für die Zukunft keine Sorgen: Der CCC rechnet mit einem jahrzehntelangen Kampf gegen die Überwachung.
Wegen der Enthüllungen von Edward Snowden vergibt die Schweizer Regierung keine Staatsaufträge mehr an Cablecom, den größten TV-Kabelnetzbetreiber des Landes. Dessen Eigner Liberty Global besitzt in Deutschland Kabel Baden-Württemberg und Unitymedia.
Polizei und Geheimdienste in Deutschland fühlen sich bei der Auswertung von Beweismitteln zunehmend durch PIN oder Passwort eingeschränkt. Der Geheimdienst MAD soll aber übermittelte Passwörter mitlesen können.
Der Leiter der US-Bundespolizei FBI, James B. Comey, lehnt die neuen Verschlüsselungstechnologien ab. Von Tech-Unternehmen wie Apple und Google fordert er, Überwachungsmöglichkeiten für seine Ermittler einzubauen.
Update Die Bundesregierung stört sich an Presseberichten zu den geheimen Aktivitäten der Geheimdienste. Sollte es weitere Leaks geben, drohe eine Anzeige gegen unbekannt.
Update Dells Latitude 12 Rugged Extreme machen Wasser, Schmutz und Stürze nichts aus. Genügend Leistung besitzt es auch. Eine Schwäche hat das Windows-Convertible aber.
Black Hat Europe 2014 Krypto-Legende Adi Shamir hat auf der Black Hat Europe eine Methode präsentiert, um mittels eines Scanners mit einem vom Netz isolierten Computer zu kommunizieren.
Der NSA-Untersuchungsausschuss will herausfinden, ob die Deutsche Telekom dem BND bei der Operation Eikonal behilflich war. Damit könnte sich das Rätsel um den angeblichen DE-CIX-Zugriff endlich klären.
Die Enthüllungen Edward Snowdens haben nach Ansicht von SAP die Kosten für Rechenzentren "exponentiell" steigen lassen. Eine neue Kooperation mit IBM soll daher Geld sparen und die Hana-Datenbank weltweit verfügbar machen.
Google-Chef Schmidt und Vizekanzler Gabriel diskutieren in Berlin über Chancen und Risiken der digitalen Wirtschaft. Meist reden sie aneinander vorbei. Gabriel punktet beim Publikum mit kernigen Sprüchen.
Darf der NSA-Untersuchungsausschuss Dokumente deutscher Behörden sehen, die sich mit den Five Eyes befassen? Während Großbritannien dies generell ablehnt, stellen die USA scharfe Bedingungen und wollen eine Einzelfallprüfung.
Russische Hacker sollen in den vergangenen Jahren zahlreiche Ziele im Westen und in der Ukraine angegriffen haben. Sie nutzten dabei offenbar eine Sicherheitslücke aus, die in allen aktuellen Windows-Versionen bestehen und am Dienstag gepatcht werden soll.
Der Chef des Europol Cybercrime Centre berichtet bei der BBC über das Ausnutzen von Backdoors in Software durch die Polizei und erklärt, dass es nur 100 führende Köpfe in der weltweiten Malware-Szene gebe.
Die Elektro- und Elektronikhersteller in Deutschland wollen Industrie 4.0 voranbringen, indem sich Betriebe verpflichtend zertifizieren lassen. So bekämen Geschäftspartner eine Basis, auf der sie Daten ohne Angst vor Missbrauch austauschen und auswerten könnten.
Die NSA hat in Deutschland, China und Südkorea verdeckt arbeitende Agenten in Firmen und anderen Einrichtungen eingeschleust. Das zeigen von Edward Snowden veröffentlichte Dokumente. Passend zu dieser neuen Enthüllung erscheint ein Dokumentarfilm über den Whistleblower.
Ausgerechnet in einer Sitzung des NSA-Ausschusses zur Geheimdienstüberwachung hat die Bundestagspolizei einen Journalisten persönlich überwacht. Der Bundestag spricht von einer Überreaktion.
Die Datenschutzbeauftragte des BND hat schwere Defizite beim Datenschutz in ihrer Behörde festgestellt. Zudem widerspricht sie Präsident Schindler bei der Einschätzung zentraler Aspekte.
Für Google-Chef Schmidt könnte die ausufernde Überwachung das Ende des Netzes in seiner bekannten Form bedeuten. Er berief sich dabei auch auf ein bislang nicht bekanntes Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel.
Der BND ist offenbar sehr daran interessiert gewesen, der NSA Daten vom Internetknoten DE-CIX weiterzuleiten. Der US-Geheimdienst hat jedoch von sich aus die Kooperation beendet. Die SPD verlangt nun Gesetzesänderungen, um solche Weiterleitungen generell zu verbieten.
Die Geräte sind nicht billig, aber bei den Nutzern unbeliebt: Die Deutsche Telekom will die Kryptohandys Simko 3 - auch als Merkel-Phones oder Merkel-Handys bekannt - weiterhin liefern, könnte auf die Mikrokern-Technik in Zukunft aber verzichten.
Unter dem Decknamen Operation Eikonal hat der BND jahrelang deutsche Daten bewusst vom Frankfurter De-Cix an die NSA weitergeleitet. Außenminister Steinmeier habe der Operation zugestimmt, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
Quantencomputer könnten praktisch alle heute verwendeten Verschlüsselungsverfahren brechen. Wie Netzverbindungen abgesichert werden können, wenn klassische Verfahren versagen, damit beschäftigt sich die Post-Quanten-Kryptographie. Es ist ein weiter Weg von der Forschung zur praktischen Anwendung.
Ein großer Browser-Hersteller will den Anonymisierungsdienst Tor fest integrieren. Für die NSA wäre das ein Problem, für Millionen Nutzer der Weg in ein zweites Internet.
Geheimdienste und IT-Branche sind in den USA eng miteinander verwoben. Während die CIA innovative Startups fördert, gründen immer mehr Ex-NSA-Mitarbeiter eigene Sicherheitsfirmen. Die Grenzen zwischen Staat und Wirtschaft sind oft kaum noch auszumachen.
Der derzeit wohl bekannteste Whistleblower und der Herausgeber des Guardian erhalten den Ehrenpreis des alternativen Nobelpreises. Edward Snowden wird für Mut und Kompetenz ausgezeichnet, Alan Rusbridger für verantwortlichen Journalismus.
Hacken sei wie Zaubern, sagt die Hauptfigur des Hacker-Films Who Am I - Kein System ist sicher, der am Donnerstag in die Kinos kommt. Der Plot entspinnt eine zunächst verwirrende Geschichte, die sich später als überdeutliches Filmzitat entpuppt.
Weil die NSA den deutschen Satelliten-Internetbetreiber Stellar ausgespäht haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Köln laut Medieninformationen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Behörde ermittle gegen unbekannt.
Das Elitepad 1000 G2 von HP ist eigentlich nur ein durchschnittliches Windows-Tablet mit 10-Zoll-Display und Bay-Trail-Prozessor. Doch durch das viele verfügbare Zubehör soll sich das Tablet dennoch als vielseitiges Arbeitsgerät bewähren. Golem.de hat das getestet.
Nachrichten zu verschlüsseln, schützt nicht komplett vor Überwachung. Die Messenger Bleep und Ricochet setzen auf dezentrale Netzwerke, um auch Metadaten zu verschleiern.
Facebook ist bekannt für seine zielgenauen Werbeanzeigen. Um seinem neuen Mitbewohner eins auszuwischen, hat ein Computerspezialist so spezifische Banner kreiert, dass er das Streichopfer damit fast in die Paranoia getrieben hat.
Mit ihrem Programm Treasure Map will die NSA im Netz "jedes Gerät, überall, jederzeit" abbilden. Dazu nutzt sie Traceroute-Server, die auch in Deutschland in "ahnungslosen Rechenzentren" stehen.
Mit Hilfe von Imsi-Catchern können nicht nur Behörden die Handykommunikation überwachen. Forscher und Sicherheitsexperten entwickeln Warnsysteme für die Spähversuche mit solchen Geräten. Golem.de hat damit das Berliner Regierungsviertel überprüft.
Ex-NSA-Mitarbeiter Edward Snowden erhebt schwere Vorwürfe gegen die neuseeländische Regierung. Sie soll die Bevölkerung über die Ausspähung angelogen haben, sagte er auf einer Wahlkampfveranstaltung mit Kim Dotcom.
Versteckte Botschaft, düsterer Scherz? Die Geschichte hinter dem skurrilen Logo einer Satellitenmission des Geheimdienstes NRO offenbart die Gedankenwelt der US-Spione.
Die Vorratsdatenspeicherung in den USA geht weiter. Der Geheimdienst NSA darf nach einem Gerichtsbeschluss weiter massenhaft Telefondaten von amerikanischen Telefonen abgreifen.