• IT-Karriere:
  • Services:

Datenschutz: Am Arbeitsplatz meist keine Verschlüsselung vorhanden

Rund ein Jahr nach der Aufdeckung des NSA-Skandals verschlüsselt nur jeder Siebte zumindest hin und wieder berufliche E-Mails. Die Masse der Beschäftigten findet keine Verschlüsselungssoftware am Arbeitsplatz vor.

Artikel veröffentlicht am ,
"E-Mail made in Germany" bietet keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
"E-Mail made in Germany" bietet keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. (Bild: E-Mail made in Germany)

Der verschlüsselte Versand von beruflichen E-Mails ist in den meisten Unternehmen noch immer nicht vorgesehen. Das ergab eine Befragung des Marktforschungsinstitut Aris im Auftrag des IT-Branchenverbands Bitkom, die am 30. Juli 2014 vorgestellt wurde. Demnach gaben rund zwei Drittel der Berufstätigen (65 Prozent) an, an ihrem Arbeitsplatz keine Verschlüsselung für Nachrichten nutzen zu können.

Stellenmarkt
  1. GCP - Grand City Property, Berlin
  2. Dr. Richter Heidelberger GmbH & Co. KG, Großraum Stuttgart

Weitere 19 Prozent erklärten, dass zwar Software für E-Mail-Verschlüsselung installiert sei, sie diese aber grundsätzlich nicht einsetzen.

Nur jeder Siebte (16 Prozent) verschlüsselt zumindest hin und wieder berufliche E-Mails. Bitkom-Sicherheitsexperte Marc Fliehe sagte, der Schutz von Firmen- und Kundendaten sei nicht nur wegen möglicher Ausspähungen durch Geheimdienste wichtig, sondern auch wegen der Gefahr durch Cyberkriminelle.

Befragt wurden 1.006 Personen ab 14 Jahren in Deutschland, darunter 620 Berufstätige. Die Befragung ist den Angaben zufolge repräsentativ.

Das Bundesministerium für Verbraucherschutz will den Anbietern eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei Mails verbindlich vorschreiben. Das sagten die beiden Staatssekretäre im Ministerium, Ulrich Kelber (SPD) und Gerd Billen (Grüne), in einem Interview mit iRights.info. Nach Darstellung Kelbers will sich die Regierung dafür einsetzen, dass ein solcher Passus in die geplante EU-Datenschutzverordnung aufgenommen wird: "Das läuft unter dem Stichwort Datenschutz oder privacy by design. Der Anbieter muss als Voreinstellung eine nach dem Stand der Technik sichere Variante anbieten - die der wissende Kunde, wenn er möchte, für sich unsicherer machen kann."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 350,10€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  2. 749€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  3. 599€
  4. 599€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)

plutoniumsulfat 02. Jul 2014

Hat denn nach den Hexenverbrennungen einer jemals gedacht, es gäbe so etwas wie das...

plutoniumsulfat 01. Jul 2014

Guck mal in den Titel des Beitrags. Es geht ausschließlich um den Arbeitsplatz.

dimorog 01. Jul 2014

Ich weiß schon wie Mail verschlüsselung funktioniert ;P - aber danke für deinen durchaus...

Himmerlarschund... 01. Jul 2014

Das kommt drauf an. Wenn man sein ohnehin schon vorhandenes Wissen nur attestiert haben...

Nerd_vom_Dienst 30. Jun 2014

Über die letzten Jahre wurde für mich eine Sache deutlich klarer, dass die Email an sich...


Folgen Sie uns
       


Monkey Island - Titelmusik aller Versionen

Wir haben alle Varianten der Titelmusik im Video zusammengestellt - plus Bonusversion.

Monkey Island - Titelmusik aller Versionen Video aufrufen
Mario Kart Live im Test: Ein Klempner, der um Konsolen kurvt
Mario Kart Live im Test
Ein Klempner, der um Konsolen kurvt

In Mario Kart Live (Nintendo Switch) fährt ein Klempner durchs Wohnzimmer. Golem.de hat das Spiel mit einem Konsolen-Rennkurs ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Nintendo Entwickler arbeiten offenbar an 4K-Updates für Switch Pro
  2. Nintendo Switch Mario Kart Live schickt Spielzeugauto auf VR-Rennstecke
  3. 8bitdo Controller macht die Nintendo Switch zum Arcade-Kabinett

Philips-Leuchten-Konfigurator im Test: Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker
Philips-Leuchten-Konfigurator im Test
Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker

Signify bietet mit Philips My Creation die Möglichkeit, eigene Leuchten zu kreieren. Diese werden im 3D-Drucker gefertigt - und sind von überraschend guter Qualität. Golem.de hat eine güldene Leuchte entworfen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smarte Leuchten mit Kurzschluss Netzteil-Rückruf bei Philips Hue Outdoor
  2. Signify Neue Lampen, Leuchten und Lightstrips von Philips Hue
  3. Signify Neue Philips-Hue-Produkte vorgestellt

SSD vs. HDD: Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab
SSD vs. HDD
Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab

SSDs in NAS-Systemen sind lautlos, energieeffizient und schneller: Golem.de untersucht, ob es eine neue Referenz für Netzwerkspeicher gibt.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

  1. Firecuda 120 Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler

    •  /