NSA: 89.138 ausländische Ziele im Jahr 2013 ausgespäht
Der US-Geheimdienst NSA hat eigenen Angaben zufolge 89.138 Ziele außerhalb der USA ins Visier genommen und ihre Telefon- und Internetaktivitäten ausgespäht. Dass Bundeskanzlerin Merkel – ihre Handy-Affäre ist erst im Herbst 2013 bekanntgeworden – eines dieser Ziele ist, gilt als ziemlich sicher.
Die NSA gibt keinerlei Details darüber preis, wen oder was sie konkret ins Visier genommen hat. So ist trotz der Zahl weiterhin unklar, wie viele Menschen betroffen sind – denn bei einem Ziel kann es sich nach Angaben des Geheimdienstes auch um eine Gruppe oder eine Organisation handeln.
Die Veröffentlichung der Zahl erfolgte im Rahmen von Artikel 702 des Foreign Intelligence Surveillance Act(öffnet im neuen Fenster), der auf eine Anweisung von US-Präsident Barack Obama im Juni 2013 zurückgeht. Der Bericht der NSA steht als PDF(öffnet im neuen Fenster) im Netz – und macht allein schon mit Details wie den offenbar von Hand durchgestrichenen Worten "Top Secret" nicht gerade den Eindruck, dass der Behörde das Thema Transparenz am Herzen liegt.
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