Auf der Game Developers Conference (GDC) 2004 im kalifornischen San Jose hat ATI die neue Rendermonkey-Version 1.5 vorgestellt, die nicht mehr nur die DirectX-, sondern auch OpenGL-Shader-Sprache unterstützt. ATIs Rendermonkey soll insbesondere Grafikern die Entwicklung von Effekten für ihre 3D-Objekte und 3D-Welten erleichtern, während sich Nvidia mit Cg mehr an Programmierer als an Grafiker richtet.
Auf der am Montag, dem 22. März 2004 in San Jose gestarteten Game Developers Conference (GDC) hat der Games-Middleware-Anbieter Criterion einen Ausblick auf die kommende vierte Version seines plattformübergreifenden Spiele-Entwicklungspakets Renderware für PC und Konsolen gewährt. Außerdem wird hinter verschlossenen Türen auch ein Entwickler-Kit für Sonys tragbares Videospielsystem PSP gezeigt.
Nvidia will die Entwicklung von hardwarebeschleunigter 3D-Software für Handys und andere mit GoForce-Mobilgrafikchip ausgestattete mobilen Endgeräte vereinfachen. Im Rahmen des anlässlich der Games Developers Conference (GDC) 2004 vorgestellten entsprechenden Entwicklerprogramms wurde neben der noch eingeschränkten Verfügbarkeit des Handheld Software Development Kits (SDK) auch eine Unterstützung der Symbian-Plattform verkündet.
Softimage will eine kostenlose Version seiner 3D-Software Softimage|XSI EXP speziell für Half-Life 2 auf den Markt bringen. Die Software soll es Spielern erlauben, Charaktere, Gegenstände und Umgebungen für den noch nicht erschienenen Shooter von Valves zu erstellen und zu verändern.
Carsten Fuchs hat wieder einmal seine plattformübergreifende 3D-Grafik-Engine "Ca3D-Engine" verbessert und bietet neben dem überarbeiteten Entwickler-Paket auch eine neue, wie gehabt um eigene Mods erweiterbare Technik-Demo zum Download an. Enthalten sind nun die von Fuchs bereits in Aussicht gestellte MP3/OGG-Unterstützung, die für "extrem große" Außenszenen geeignete Terrain-Rendering-Engine sowie ein stark verbessertes Model-Rendering.
Mit 3D-Tools wie ATIs RenderMonkey können Grafiker in 3D-Anwendungen direkt mit DirectX-9-Shader-Effekten arbeiten und sofort sehen, wie die Grafik im fertigen Spiel aussehen wird - auch ohne dafür einen Programmierer zu bemühen. Die erste kommerzielle Zusatz-Software dieser Art bietet nun auch RTzen mit dem "RT/shader" sowohl für ATI- als auch Nvidia-Grafikkarten.
Der Förderkreis Multimedia e.V. will mit dem Arbeitskreis "Games" die digitale Entertainment-Entwicklung in Hamburg stärken. Bislang gab es drei Veranstaltungen des neuen Arbeitskreises "Games" des Hamburg@work I Förderkreis Multimedia.
Der Spiele-Publisher Ubi Soft hat sich mit Wolfpack die Entwickler des Online-Rollenspiels Shadowbane eingekauft. Ubi Soft vertreibt Shadowbane seit Anfang Januar 2004 auch in Deutschland, die Erweiterung "The Rise of Chaos" ist im Spiel bereits enthalten.
Laut der Unterhaltungs-Software-Vereinigung ELSPA und der unabhängigen Spieleentwickler-Vereinigung TIGA erhält die britische Computer- und Video-Spieleindustrie ab sofort eine spezielle staatliche Unterstützung. ELSPA-Direktor Roger Bennett und TIGA-CEO Fred Hasson sehen darin eine öffentliche Bestätigung der britischen Spieleindustrie, deren über 20.000 Angestellte jährlich 2 Milliarden Pfund erwirtschaften.
Glaubt man dem Business-Newsletter AustinXL, wird Electronic Arts in Kürze sein im texanischen Austin sitzendes Entwickler-Studio Origin Systems schließen. Das Urgestein der Entwicklerszene wurde 1983 durch Richard Garriott gegründet und 1995 von EA erworben.
Befragt man PC- und Konsolenspieler, was sie am derzeit erhältlichen Programmangebot bemängeln, bekommt man oft die gleichen Antworten zu hören: "Es gibt keine kreativen Spiel-Ideen mehr" oder "Die Firmen produzieren nur noch einfallslose 3D-Shooter und Echtzeitstrategiespiele" sind zwei der am häufigsten genannten Kritikpunkte. Offensichtlich haben die Firmen, die Videospiele veröffentlichen, aber auch guten Grund für diese Release-Politik: Versuchen sie sich nämlich an etwas Neuem, werden sie regelmäßig dafür bestraft - und zwar fast immer von den Spielern selbst.
Die vom Informatikstudenten Carsten Fuchs in seiner Freizeit programmierte "Carstens 3D-Engine" (Ca3DE) zur Spiele-Programmierung unter Windows und Linux soll voraussichtlich Mitte/Ende Januar 2004 in einer deutlich überarbeiteten Version erscheinen. Zu deren neuen, und laut Fuchs zum größten Teil bereits fertigen Funktionen zählen Unterstützung für MP3 und Ogg-Vorbis-Audiodateien, "SmoothGroup Support for World-Brushes", eine Terrain-Rendering Engine für "extrem große" Außenszenen und ein stark verbessertes Model-Rendering.
Der Profigrafikkarten-Hersteller 3Dlabs, eine der treibenden Kräfte in der Entwicklung der Version 2.0 der Grafikprogrammierschnittstelle OpenGL, hat nun auch eine Linux-Version seines bisher nur für Windows erhältlichen Front-End-Compilers für die OpenGL Shading Language als Open Source veröffentlicht. Die OpenGL Shading Language, eine so genannte High-Level-Shading-Language, soll der Grundstock für den kommenden OpenGL-2.0-Standard sein.
Mit der "UnrealEngine2 Runtime" bietet Epic Games nun eine einfache Version der aktuellen Unreal Engine zur Nutzung in nichtkommerziellen Projekten. Die vorkompilierte Runtime - Lizenznehmer mit kommerziellen Projekten erhalten auch den Source-Code - beinhaltet die gewohnten Unreal-Tools zum Erstellen von begehbaren 3D-Welten, etwa für studentische Architektur-Projekte.

Die vom Informatikstudenten Carsten Fuchs in seiner Freizeit programmierte "Carstens 3D-Engine" (Ca3DE) ist seit dem 7. Oktober 2003 in einer neuen Version für Windows und erstmals auch für Linux erhältlich - anschauen kann man sich das Ergebnis in einer "spielbaren" Demo. Die Rendering-Engine des für nichtkommerzielle Projekte kostenlos nutzbaren Ca3DE wurde komplett neu programmiert und unterstützt dynamische Licht- und Schatteneffekte, programmierbare Pixel- und Vertex-Shader von ATI und Nvidia sowie verbesserte Tools zur plattformübergreifenden Entwicklung.
Nintendo und SN Systems haben fünf britischen Universitäten Entwicklerpakete zur Verfügung gestellt. Außerhalb von Nintendos weiterhin geschlossener, kommerzieller Entwickler-Gemeinschaft will man Studenten so für die Programmierung der Spielekonsole interessieren und künftige GameCube-Entwickler heranreifen lassen.

Auch wenn die PC- und Videospiel-Industrie hinsichtlich ihrer Umsätze schon mit der Film- und Musikbranche mithalten kann, fristet sie in der öffentlichen Wahrnehmung in Deutschland weiterhin eher ein Nischendasein. Golem.de sprach mit Odile Limpach, Geschäftsführerin von Ubi Soft Entertainment Deutschland und des Entwicklungsstudios Blue Byte, über mögliche Gründe dafür, dass der Spielebranche hier zu Lande so wenig Interesse entgegengebracht wird und deutsche Produktionen nur selten im Ausland erfolgreich sind.
Ubi Soft hat im Rahmen der heute beginnenden Games Convention in Leipzig die Wirtschaftskraft der deutschen Spieleindustrie und ihre Bedeutung für den Arbeitsmarkt betont und fordert eine stärkere gesellschaftliche Aufmerksamkeit für die Branche. Zudem wünscht sich Ubi Soft unterstützende Wirtschaftsprogramme für die Computerspiele-Industrie seitens der Politik.
Nicht wenige enthusiastische Spieler träumen davon, selbst als Entwickler in die Games-Branche einzusteigen. Nur wenige haben allerdings wirklich eine Ahnung davon, welche Qualifikationen hierfür benötigt werden und wie der typische Arbeitstag eines Spieleentwicklers aussieht. Das Berliner Team SEK will auf der Games Convention 2003 in Leipzig Aufklärungsarbeit hierzu betreiben.

Nurve Networks will interessierten Tüftlern mit seiner XgameStation getauften, noch nicht erhältlichen Spielekonsole einen Einblick in die Hard- und Software-Entwicklung geben. Das mehr an C64- und Atari-800-Designs als an moderne Spielekonsolen angelehnte Konsolen-Entwicklungspaket soll alle nötigen Infos zur Programmierung und zur Veränderung der Hardware enthalten.
Sega will im Rahmen einer bereits angekündigten Restrukturierung die Zahl seiner eigenständigen Spieleentwicklerstudios von 9 auf 6 reduzieren und noch 2003 ein weiteres Unternehmen mit dem Namen "Cinematic Online Games" gründen. Ursprünglich war die Zusammenlegung auf fünf Entwicklerstudios geplant, auf einer Vorstandssitzung vom 30. Juli 2003 entschied man sich jedoch für eine andere Struktur.
In den USA gibt es eine ganze Reihe von Gruppierungen, in denen sich mehrere Spieleentwickler zusammengeschlossen haben. Getreu dem amerikanischen Vorbild gibt es eine ähnliche Kooperation von Entwicklerteams unter dem Namen "NorthStar Developers" nun auch in Deutschland.
Die private Hochschule BiTS (Business Information and Technology School) plant derzeit die Einführung eines Studienschwerpunktes für die Entwicklung und Vermarktung von Computerspielen. Auf dem am 14. Juni 2003 auf dem Iserlohner Campusgelände stattfindenden Infotag mit anschließendem Sommerfest können sich Interessierte das erste Mal über den "Interactive Entertainment" getauften Hauptstudiums-Schwerpunkt informieren.
Der Spieleentwickler Epic Games und der Grafikprozessor-Hersteller Nvidia haben Gewinne im Wert von über 1 Million US-Dollar für die Entwickler der besten Mods für den 3D-First-Person-Shooter Unreal Tournament 2003 sowie dessen noch nicht veröffentlichten Nachfolger Unreal Tournament 2004 ausgelobt. Neben Geldpreisen im Wert von 500.000 US-Dollar, 100 AthlonXP-Komplettsystemen mit GeForceFX-Grafikkarten im Wert von 300.000 US-Dollar und Maya-3D-Softwarepaketen im Wert von über 30.000 US-Dollar kann auch eine Voll-Lizenz der Unreal Engine im Wert von 350.000 US-Dollar gewonnen werden.

Im neu gegründeten schottischen Spieleentwicklungsstudio Real Time Worlds haben sich drei Veteranen der Spieleindustrie vereint, um gemeinsam Onlinespiele zu entwickeln: David Jones, Entwickler der Lemminge-Spiele und des Grand-Theft-Auto-Franchise, Ian Hetherington, ehemals Managing Director bei Sony Computer Entertainment Europe und Gründer von Psygnosis (1993 von Sony gekauft), sowie - der Dritte im Bunde - Tony Harman, ehemaliger Director of Development and Acquisition bei Nintendo of America.
Nachdem der amerikanische Spieleentwickler 3DO seit Monaten mit massiven finanziellen Probleme zu kämpfen hatte und ein Großteil der Belegschaft bereits entlassen wurde, hat das Unternehmen nun beim United States Bankruptcy Court for the Northern District of California Gläubigerschutz nach Chapter 11 angemeldet.
ATI hat das kostenlose Softwareentwicklungspaket für seine Radeon-Grafikprozessoren in einer neuen Version veröffentlicht. Ab der Version 2.0 soll das Radeon SDK auch Beispiele für DirectX-9-Programmierung mit sich bringen, mit denen etwa Spieleentwickler die Fähigkeiten der DirectX-9-konformen Radeon-9500- und Radeon-9700-Serie leichter ausnutzen können sollen.
Passend zur Veröffentlichung von DirectX 9 hat Nvidia die Version 1.0 seines High-Level-Shading-Level-Language-Compilers "Cg" für einfachere 3D-Grafikeffekt-Programmierung fertig gestellt. Ab dem Cg Compiler 1.0 können auch DirectX-9-konforme Shader genutzt werden, wenn auch Nvidias erster DirectX-9-konformer Grafikprozessor GeForceFX in Europa erst ab Februar 2003 auf Grafikkarten zu finden sein wird.
Segas Online-Spiele-Sparte Sega.com hat Sony und Nintendo als Kunden für seine Online-Games-Middleware zur Entwicklung von Online-Spielen gewonnen. Spieleentwickler sollen mittels des "SEGA Network Application Package" (SNAP) leichter Multiplattform-Online-Spiele für die PlayStation 2 und den GameCube entwickeln können.
Von der effizienten, MPEG-4-basierten Videokompressions-DivX soll nun auch der Nintendo GameCube profitieren. Spieleentwickler sollen den DivX-Codec in ihren GameCube-Spielen nutzen können.

Mit der "Aurora Engine" des jungen ungarischen Programmierers Peter Moraliyski sollen künftige Game-Boy-Advance-Spiele auch Funktionen von angeschlossenen Mobiltelefonen nutzen können. So würden sich dem tragbaren Unterhaltungsgerät drahtlose Multiplayer-Spiele und Downloads aus dem Internet eröffnen.
Die Phenomedia-Tochter Codecult entwickelt ihre Codecreatures getaufte 3D-Engine und Games-Middleware nun im Alleingang. Dazu wurde die neue Firma H2Labs Creative Research GmbH gegründet, welche die Marken Codecult und Codecreatures weiter nutzen wird.
NVidia hat mit Cg Beta 2 eine neue Vorabversion des speziellen High-Level-Shading-Level-Language-Compilers für Pixel- und Vertex-Shader-Programme veröffentlicht. Neu hinzugekommen ist die Unterstützung für OpenGL 1.4, genauer gesagt für die OpenGL GL_ARB_vertex_program extension.
Die International Game Developers Association (IGDA) hat ein Komitee zur Entwicklung von Programmierschnittstellen für Künstliche Intelligenz ins Leben gerufen. Die Schnittstellen sollen es Spieleentwicklern erleichtern, die künstlichen Charaktere in ihren Spielen intelligenter, eigenständiger und somit glaubwürdiger zu machen.
Die it-akademie ostwestfalen führt wieder eine Qualifizierung zum Game-Designer (IHK) durch. Die Bewerbungsfrist beginnt am 1. September 2002, Kursstart ist der 2. Dezember 2002. Bereits ab Oktober startet die Berliner Games Academy ihre einjährige Ausbildung zum Game Design / Level Designer.
Vivendi Universal Publishing (VU Publishing) hat angekündigt, dass man mit der Gründung von Black Label Games ein neues Spieleentwicklungs-Studio auf die Beine stellen wird. Black Label soll sich im Bereich PC- und Konsolenspiele engagieren und untersteht der weltweiten Games Division Vivendi Universal Games (VU Games).
Laut der vom HighText-Verlag publizierten Studie "Web 3D - Wie gut sind die 3D-Techniken für das Web wirklich?" sollen derzeit Viewpoint VET, Macromedia Shockwave 3D und Wild Tangent die besten Entwicklungs-Tools für 3D-Grafik im Web sein. Die Studie soll Spieleentwicklern, Publishern und Projektentscheidern in der Industrie sowie den von ihnen beauftragten Agenturen eine Hilfe bei der Wahl der richtigen Technik und der richtigen Entwicklungswerkzeuge bieten.
Mit RenderMonkey hat ATI auf der gerade in den USA stattfindenden 3D-Grafikkonferenz Siggraph ein Werkzeugpaket angekündigt, das Entwicklern bei der Erstellung, Verwaltung und Weitergabe von 3D-Echtzeit-Effekten mittels Pixel- und Vertex-Shadern helfen soll. RenderMonkey ist weitgehend sprachunabhängig, da es per Plug-ins um Unterstützung für verschiedene High Level Shading Languages (HLSL) erweitert werden kann.
Sega.com bietet Spieleentwicklern jetzt eine SNAP getaufte Technologie an, die diese in die Lage versetzen soll, eigene Titel mit Online-Funktionen auszustatten. Die Spiele werden damit zu plattformübergreifenden Online-Erlebnissen, so Sega.
Bereits im November 2001 lizenzierte der Spielehersteller Blizzard Entertainment das Videokompressionsformat DivX von DivXNetworks, um per hochqualitativen Videodownloads eine Vorschau auf kommende Spiele zu ermöglichen. Nun will Blizzard DivX auch direkt im Spiel, genauer gesagt für die Zwischensequenzen im bald erscheinenden 3D-Fantasy-Strategiespiel "Warcraft III: Reign Of Chaos" nutzen.

Microsofts ehemaliger Xbox-Chefentwickler Seamus Blackley hat gemeinsam mit drei anderen Industrieveteranen die Spieleproduktions-Firma Capital Entertainment Group (CEG) gegründet. Was bisher mehr im Showbusiness üblich war, will CEG nun auf die digitale Unterhaltungsbranche umsetzen: Die Suche von Talenten, die Finanzierung und Produktion sowie die Suche nach den passenden Publishern, die sich um die Vermarktung der Titel kümmern.
Der Spieleentwickler Valve, bekannt für Half-Life und das Netzwerkspiel Counter-Strike, hat die Spieler im Rahmen von aktuellen Softwareupdates zur Ausstattung ihrer Rechner befragt. Das Ergebnis dürfte dank insgesamt 193.975 Antworten sehr aussagekräftig sein und nicht nur Valve einen guten Eindruck darüber verschaffen, welche durchschnittlichen Rechnerkonfigurationen es zu berücksichtigen gilt, um nicht am Kunden vorbeizuprogrammieren.
Kurz vor Weihnachten veröffentlichte id Software den Quellcode des 3D-Shooters Quake 2 unter der GNU Public License. Nun ist eine aktualisierte Version verfügbar.
Die Veranstalter der Multimedia-Fachmesse Milia, die jährlich im französischen Cannes stattfindet, wollen sich im nächsten Jahr mehr der Förderung angehender bzw. unabhängiger Spieleprogrammierer widmen. Im Rahmen des "Game Developer Village" sollen sich die talentiertesten jungen Spieleentwickler vor internationalen Senior-Entscheidern des Marktes präsentieren können. Auch bei der Berliner Games Academy gibt es derweil Neues zu berichten.
An der it-akademie ostwestfalen in Gütersloh startet am 10. Dezember 2001 eine Qualifizierung zum Game-Programmierer. Der Kurs wird in Vollzeitform durchgeführt und dauert elf Monate. Die Besonderheit daran: Teilnehmer erhalten bereits vor Kursbeginn einen Arbeitsvertrag bei einem Unternehmen der Spielebranche.
Activision hat die Übernahme des Spieleentwicklers Treyarch Invention bekannt gegeben. Mit dem Kauf will Activision die eigene Entwicklungsabteilung, insbesondere für die Programmierung von Titeln für die Next-Generation-Konsolen, stärken.
Der Gütersloher Computerspielehersteller Ascaron Publishing Software Vertriebs GmbH hat am 31. August 2001 beim zuständigen Amtsgericht Bielefeld einen Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen, das am 8. August dieses Jahres sein zehnjähriges Firmenjubiläum feierte, beschäftigt derzeit 80 Mitarbeiter und hat sich mit Titeln wie "Anstoß" und "Der Patrizier" einen Namen gemacht.
Der kanadische Softwarehersteller Kaydara hat mit der Auslieferung seiner professionellen 3D-Charakteranimations-Software in der Version 3.0 begonnen. Die für verschiedenste Plattformen erhältliche Software soll 3D-Künstlern nun mehr Arbeit im Bereich Inverse Kinematik abnehmen und erstmals auch unter MacOS X laufen.
Hudson Soft, Entwickler bekannter Spiele-Serien wie Bomberman, wird künftig zu der Konami-Gruppe gehören. Diese enge Allianz ergibt sich aus einer Übernahme von 45 Prozent der Anteile von Hudson durch Konami.

Seit Sony auf seiner US-PlayStation-Website eine Umfrage zum Interesse am Linux-Entwicklerpaket für die PlayStation 2 online hat, verdichten sich die Zeichen, dass PS2 Linux bald auch außerhalb Japans erhältlich sein wird. In einem Kurzinterview bestätigte Manfred Gerdes, Geschäftsführer Sony Computer Entertainment Deutschland (SCED), dass die Wahrscheinlichkeit für eine deutsche PS2-Linux-Version sehr hoch ist.