Mit dem Buggy über den Mars - Neues zum Doom3-SDK (Update)

Mod-Entwicklung kann bald losgehen

Laut eines Berichts von HomeLAN Fed hat id Software auf dem gerade in den USA stattfindenden QuakeCon 2004 einige neue Details zu Doom 3, zum SDK und zur damit möglichen Mod-Entwicklung bekannt gegeben. Auch ein erster Patch für Doom 3 wurde in Aussicht gestellt.

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Der Patch soll laut id-Programmierer Robert Duffy "relativ bald" erscheinen und hauptsächlich Multiplayer-Betrugsmöglichkeiten beseitigen. Was der Patch sonst noch mit sich bringt, wurde nicht angegeben.

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Das SDK für private Mod-Entwicklung soll ebenfalls nicht mehr lange auf sich warten lassen, vielleicht schafft es id Software schon in den nächsten Tagen. Allerdings gibt es noch genug andere Dinge, um die sich die Programmierer kümmern müssen, so Robert Harris, der sich bei id Software um die SDK-Entwicklung kümmert. Harris spielte damit vermutlich auf die noch nicht erschienenen Linux- und MacOS-Versionen von Doom 3 an.

Das Modding-SDK wird den Spiel-Code, den Physik-Code, je einen Level-, Sound-, Script- (für Gegner-Intelligenz), Partikel- und "Articulated Figure"- (zum Erstellen von Ragdoll-Skeletten) sowie GUI-Editor enthalten. Der GUI-Editor zum Erstellen eigener Mod-Benutzeroberflächen soll von Raven Software stammen, die ihn für die noch laufende Quake-4-Entwicklung programmiert haben.

Zeitgleich zur SDK-Veröffentlichung soll eine Website mit Anleitungen zu den Tools erscheinen. Eine interessante Info für Entwickler künftiger Doom-3-Mods: Obwohl es im Spiel Doom 3 selbst keine Möglichkeit gibt, Fahrzeuge zu nutzen, soll die Engine die nötige Physik besitzen, Mods mit Fahrzeugen zu basteln. Das SDK soll mit einer Beispiel-Map plus sechsrädrigem Buggy ausgeliefert werden, um die Entwicklung von Vehikel-Mods zu erleichtern - mit dem Buggy wird man dann wohl bald über den Mars rasen können.

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Wer Filmsequenzen oder Demos mit dem SDK basteln will, wird anfangs wohl nicht viel Spaß haben, denn in diesem Fall sind die Möglichkeiten von Doom 3 noch eher begrenzt. Demos unterstützen laut Robert Duffy noch keinen Sound, keine Partikel-Effekte und auch keinen GUI-Code. Eine später erscheinende Anleitung soll erklären, wie das Doom-3-Team nicht interaktive Szenen ins Spiel integriert hat.

Die größte Hürde für Mod-Entwickler, die an Total-Conversions - also dem kompletten Umstricken von Doom 3 - interessiert sind, sollen die höher auflösenden 3D-Modelle und 3D-Charaktere sein. Duffy zufolge will id Software später noch Exporter für 3D-Anwendungen wie Maya sowie Beispiel-Charakter-Modelle liefern, mit denen Grafiker ihre eigenen Charaktere entwickeln können.

Auch vor dem Erscheinen des SDKs sind schon viele kleine Modifikationen für Doom 3 erschienen. Eine Liste findet sich etwa auf Doom3Maps.org - außerdem hat sich Trent Reznor, der Kopf der Band Nine Inch Nails, nun auch Doom 3 gewidmet und ein eigenes Sound-Paket veröffentlicht, das die Soundkulisse im Spiel deutlich beeindruckender und beängstigender machen soll - vor allem Waffen klingen dadurch satter und die Doom-3-Monster deutlich fieser. Zum Download findet sich das 8,4 MByte große "doom 3 trent reznor sound pack" bei Gamespot DLX (anmeldepflichtig).

Mehr zum seit dieser Woche auch in Deutschland erhältlichen Shooter Doom 3 im Spieletest von Golem.de.

Nachtrag:
Die Fan-Site "Nine Inch Nails Hotline" berichtet, dass Trent Reznor das Sound-Paket GameSpot DLX nicht zur Verfügung gestellt hat. Reznor: "Ich würde so etwas niemals tun und ich unterstütze es auch nicht. Ich persönlich finde, dass Christian Antkow und Ed Lima eine großartige Arbeit mit dem Sound des Spiels geliefert haben." Antkow ist ein id-Software-Angestellter, Ed Lima ein freischaffender Musiker. Die Sounds des Reznor-Soundpakets sollen aus einer zwei Jahre alten E3-Alpha-Version von Doom 3 stammen, an der Reznor mitwirkte. Doch auf Grund von Problemen mit Zeit, Geld und schlechtem Management seien die Reznor-Soundeffekte nie weiterentwickelt worden und hätten deshalb auch nicht ins endgültige Spiel gefunden, wie es auf der offiziellen NIN-Homepage seitens Reznor heißt.

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