Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Lucas Arts: Weniger Angestellte, weniger Spiele

Spielestudio wird geschrumpft und soll damit langfristig erfolgreicher werden. Nach ersten Presseberichten der vergangenen Woche hat Lucas Arts nun offiziell Entlassungen im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt. Die Restrukturierung von Lucas Arts soll die erste große Veränderung beim Spielestudio sein, seit Jim Ward im Mai 2004 den Präsidenten-Posten des Unternehmens übernommen hat.
/ Christian Klaß
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Ward zufolge könne Lucas Arts nur durch drastische Veränderungen in die Lage versetzt werden, auf lange Sicht erfolgreich zu werden. Da man sich auf weniger Spiele konzentrieren wolle, kündigte Lucas Arts 31 Spieleentwicklern. Darunter auch Randy Breen, Lucas Arts' ehemaliger Vice President of Product Development, dessen Posten Peter Hirschmann übernimmt. Hirschmann wird die eigenen und externen Entwickler überwachen. Er war zuvor an der Entwicklung von Secret Weapons Over Normandy und den kommenden Spielen Star Wars Battlefront sowie Mercenaries beteiligt. Vor seiner Zeit bei Lucas Arts war Hirschmann bei Electronic Arts tätig, wo er die Entwicklung und Veröffentlichung der Medal-of-Honor-Serie steuerte.

Lucas Arts enttäuscht immer wieder mit schlechten Nachrichten: Erst wurden die Arbeiten am Adventure "Full Throttle 2" eingestellt , dann die vom sehnlichst erwarteten "Sam & Max 2" – sehr zum Unmut des Sam-&-Max-Erfinders. Lucas Arts hatte den Entwicklungsstopp damit begründet, dass man derzeit keinen Markt für PC-Adventures sähe – obwohl andere Spielestudios das Gegenteil bewiesen.


Relevante Themen