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BioWare setzt auf Unreal Engine 3

Spielestudio lizenziert 3D-Engine von Epic für künftige Titel. Überraschend hat der Rollenspiel-Entwickler BioWare angekündigt, die Unreal Engine 3 von Epic Games für einen künftigen Titel nutzen zu wollen. Entsprechende Lizenzvereinbarungen wurden zwischen den beiden Unternehmen bereits getroffen.
/ Christian Klaß
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Bisher hat BioWare auf seine eigene "Aurora Engine" gesetzt, die auch in Zukunft zum Einsatz kommen wird. Dies gilt etwa für das von Obsidian Entertainment derzeit entwickelte Neverwinter Nights 2 .

Es handelt sich um die erste Zusammenarbeit zwischen BioWare und Epic. Zudem ist BioWare der erste Epic-Partner, der die Nutzung der noch in Entwicklung befindlichen Unreal Engine 3 ankündigt, weitere dürften in den nächsten Monaten folgen.

Zum geplanten BioWare-Spiel auf Unreal-Engine-3-Basis gibt es leider noch keine Infos. Ein BioWare-Entwickler-Team arbeite aber schon daran. Es soll sich nicht um eine Fortsetzung, sondern etwas Neues handeln. Man darf also gespannt sein, was die fähigen Entwickler von BioWare im Geheimen programmieren. Zuletzt haben sie mit Knights of the Old Republic und Neverwinter Nights die Fans begeistert.

Um Dragon Age, den zur E3 2004 vorangekündigten "spirituellen Nachfolger" aller BioWare-Rollenspiele, scheint es sich nicht zu handeln, denn dieses Spiel soll eine BioWare-eigene Engine nutzen, in der die Erfahrungen aller bisherigen BioWare-Engines zusammenfließen sollen. So steht es(öffnet im neuen Fenster) zumindest auf BioWares Website.

Die vielversprechende Unreal Engine 3 und damit auch der nächste Unreal-Teil sollen 2005/2006 fertig werden. Erste Spiele von Lizenznehmern werden Epic zufolge im Jahr 2006 erscheinen. Die Unreal Engine 3 soll auf die Konsolengeneration und PCs des Jahres 2006 optimiert sein, so werden etwa Grafikchips mit Shader-3.0-Unterstützung vorausgesetzt. Inwiefern auch Shader-2.0-Grafikhardware und deren Vorgänger mit der anspruchsvollen Engine zusammenarbeiten, werde erst kurz vor ihrer Fertigstellung entschieden, wie Epics Vice President Mark Reign auf der Games Convention 2004 im Interview mit Golem.de angab.


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