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Politik

Die Musikindustrie kann an 60er-Jahre-Hits länger verdienen. (Bild: Carnie Lewis/CC BY 2.0) (Carnie Lewis/CC BY 2.0)

Urheberrecht: Mehr Geld für die Musikindustrie

Der EU-Ministerrat hat gestern die von der EU-Kommission in einer Richtlinie vorgeschlagene Verlängerung der urheberrechtlichen Schutzfrist beschlossen. Innerhalb von zwei Jahren muss nun die Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden.
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Uncut oder Cut? (Bild: Guzmán Lozano/PictFactory/CC BY 2.0) (Guzmán Lozano/PictFactory/CC BY 2.0)

Cut vs. Uncut: Die Damokles-Schere

Kein rotes Blut, sondern olivgrünes, Roboter statt Soldaten: Hersteller entschärfen ihre Spiele, um der Gefahr einer Indizierung zu entgehen. In der Gamer-Gemeinde lösen die nachträglichen Änderungen stets Empörung aus. Es gibt jedoch nicht nur negative Stimmen, sondern durchaus eine sachliche Diskussion.
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Rick Falkvinge während eines Interviews in Stockholm (Bild: Bob Strong/Reuters) (Bob Strong/Reuters)

Wikileaks-Dokumente: Schwedens Urheberrechtspolitik ist "Made in USA"

Die schwedische Urheberrechtspolitik ist in den vergangenen Jahren massiv von der US-Film- und Musikindustrie beeinflusst worden. Das geht aus Botschaftsdepeschen hervor, die von Wikileaks veröffentlicht wurden, berichtet der Gründer der schwedischen Piratenpartei. Die US-Behörden und die US-Botschaft hätten dabei Unterstützung geleistet.
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Union-Mitglied Clemens Binniger schlägt einen Kompromiss zur Vorratsdatenspeicherung vor. (Bild: Bundestag.de) (Bundestag.de)

Vorratsdatenspeicherung: Union bietet FDP Kompromisse an

Die Union will der FDP im Streit um die Vorratsdatenspeicherung offenbar entgegenkommen. Statt wie bisher gefordert, sollen Daten nicht mehr für sechs, sondern nur für drei Monate gespeichert werden. Außerdem sollen Daten nur anhand eines konkreten Straftatenkatalogs gesammelt werden.
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Julian Assange im Februar 2011 (Bild: Paul Hackett/Reuters) (Paul Hackett/Reuters)

Wikileaks: Depeschen verschlüsselt im Internet verteilt

Wikileaks hat begonnen, eine verschlüsselte Datei über Bittorrent zu verteilen. Offenbar handelt es sich um den gesamten Bestand der Botschaftsdepeschen. Wikileaks ruft dazu auf, zu votieren, ob die Dateien veröffentlicht werden sollen. Die Depeschen kursieren wohl bereits unverschlüsselt im Netz.
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