• IT-Karriere:
  • Services:

Street View

Google machte Häuser unzureichend unkenntlich

Der umstrittene Dienst Street View von Google kämpft weiter mit Problemen. Schon beim ersten Testlauf mit der bayerischen Gemeinde Oberstaufen wurden einige Ansichten nicht ausreichend unkenntlich gemacht. Die Bilder sind inzwischen von Google gelöscht worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Street View: Google machte Häuser unzureichend unkenntlich

Wie Leser von Spiegel Online berichten, waren fünf der Häuser in Oberstaufen, deren Bewohner sich gegen eine Veröffentlichung entschieden hatten, bei Street View sichtbar. Die Gemeinde hatte sich selbst darum beworben, als erster Ort umfassend in dem Dienst präsentiert zu werden. Ganz ohne Einsprüche blieb dies aber auch in der Gemeinde im Allgäu offenbar nicht.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe
  2. ECOM Trading GmbH, Dachau

Zwar wurden die fraglichen Häuser verpixelt angezeigt, aber erst, nachdem die unverfälschten Originalaufnahmen ausgeliefert worden waren. Erst kurz danach legte Google einen Filter über die Aufnahmen. Das klappt aber nicht aus allen Blickwinkeln: Wird die Perspektive ein wenig verschoben, kann der Mechanismus dem Bericht zufolge auch versagen.

Besonders deutlich soll der Effekt bei Benutzung von Street View über ein Smartphone oder eine langsame Internetanbindung zutage getreten sein. Es handelt sich dabei um unverfälschte Aufnahmen, die sich auch dauerhaft auf den Bildschirm bringen lassen. Google hat allem Anschein nach nicht alle Bilder so gekennzeichnet, dass sie verpixelt ausgeliefert werden.

Gegenüber Spiegel Online bezeichnete Google das Verhalten von Street View als "Fehler", der schnellstmöglich korrigiert werden soll. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte außerdem, dass Google derzeit auch noch die unverfälschten Originalaufnahmen der Häuser, die unkenntlich gemacht werden sollen, speichert. Dazu kommt ein zweiter Datensatz mit den Bildern, die auch ausgeliefert werden sollen.

  • Google hat die umstrittenen Bilder gelöscht.
Google hat die umstrittenen Bilder gelöscht.

Das ist notwendig, um Fehler, wie sie jetzt in Oberstaufen aufgetreten sind, korrigieren zu können. Google will die Originalaufnahmen aber Schritt für Schritt durch die geprüften Bilder mit der Unkenntlichmachung ersetzen. Dann sollen die Bilder der Häuser, deren Bewohner sie nicht in Street View sehen wollen, dauerhaft nur in der unkenntlichen Version bei Google gespeichert sein.

In der Nacht zum Donnerstag hat Google zudem die fraglichen Bilder aus Oberstaufen komplett aus Street View gelöscht. Beim virtuellen Spaziergang durch die Gemeinde klaffen jetzt schwarze Löcher in den Bildern. Wann die korrigierten Aufnahmen zur Verfügung stehen werden, ist nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

icephoenix 08. Dez 2010

Ich würde das auch machen. Allein als Assimilation gegen Googles macht! Ich bin ja auch...

Weltverbesserer 05. Nov 2010

Richtig, ich auch nicht. IM GEGENTEIL! Wenn ich mir nämlich irgendwo ein Hotel suche...

Beobachteter 05. Nov 2010

Zu Thema: "Alter der Bilder" "Meines" bei GoogleEarth ist bestimmt 6 Jahre alt, da es...

hab_ich 05. Nov 2010

lol ich find dein QR code geil :D kwt ...

barxxo 05. Nov 2010

Nach diesem Theater, was da jetzt wegen Verpixelung oder nicht von Privathäusern gemacht...


Folgen Sie uns
       


Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte)

Intel leistete in den 70ern Pionierarbeit und wäre dennoch fast gescheitert. Denn ihren bahnbrechenden 4-Bit-Mikroprozessor wurden sie erst gar nicht los.

Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte) Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /