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Auflage der FTC

Intels Tablet-Plattform Oak Trail 2013 mit PCI-Express

Bis 2013 muss Intel die nächste Version seiner Tablet-Plattform mit dem Codenamen "Oak Trail" um PCI-Express erweitern. Dies sagte ein Intel-Sprecher gegenüber US-Medien. Der Grund: Die Kartellwächter der FTC bestehen darauf.

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Muster des SoC Oak Trail
Muster des SoC Oak Trail

Im August 2010 hatte sich Intel nach jahrelangen Streitigkeiten mit der Federal Trade Commission (FTC) geeinigt. Die Übereinkunft sah unter anderem vor, dass Intel den PCI-Express-Bus noch mindestens sechs Jahre lang unterstützt, um anderen Unternehmen die Verbindung ihrer Produkte mit Intel-Plattformen zu ermöglichen. Diese Auflage soll vor allem GPU-Herstellern den Zugang zur Intel-Technik ermöglichen.

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Schon vor diesem Zeitpunkt hatte Intel aber mindestens eine Plattform in Entwicklung, bei der PCI Express nicht mehr vorgesehen war. Es handelt sich um das SoC Oak Trail mit Atomkern. Es soll Anfang 2011 erscheinen und die x86-Technik endgültig fit für Tablets machen. Bisherige Lösungen wie das WeTab kranken unter anderem an kurzen Laufzeiten, weil die für Netbooks vorgesehenen Atom-Plattformen zu stromhungrig für große und leichte Tablets sind.

Wie Intel-Sprecher Chuck Mulloy nun gegenüber Cnet erklärte, wird Oak Trail bis 2013 einen Nachfolger erhalten, der PCI Express unterstützt. Die erste Version der Plattform dürfte demnach wie geplant ohne den Bus erscheinen. Laut Mulloy soll Oak Trail auch von einigen OEMs in anderen Formfaktoren als Tablets eingesetzt werden, der Intel-Sprecher nannte "Netbook-ähnliche Geräte". Unter den Bedingungen der Einigung mit der FTC muss in diesen Geräten dann PCI Express vorhanden sein, bei Tablets gilt das offenbar nicht. Mulloy sagte, ein Netbook mache solche Geräte "der Einigung zufolge zu einem Computer". PCmag zitiert aus den Vorschriften, dass nur Desktops, Netbooks, Notebooks, Workstations und Server laut FTC Computer sind, für welche die Regelung auch gilt.

Intel ist zwar einer der maßgeblichen Erfinder von PCI Express, besitzt daran aber nicht alle Rechte. Vielmehr wird der Standard von der PCI-SIG verwaltet. Bei anderen Bussen, wie denen zwischen Prozessor und Chipsatz, verlässt sich Intel ganz auf hauseigene Standards, für die Drittunternehmen dann eine Lizenz benötigen. Darüber streitet sich Intel noch mit Nvidia vor Gericht. Bisher bietet Nvidia keine Chipsätze für aktuelle Intel-Plattformen mehr an. Auch der Ion 2 für Netbooks ist statt eines vollständigen Chipsatzes nur noch eine GPU, die per PCI Express angebunden ist.



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Trentinissimo 03. Nov 2010

Entschuldigt die kruden Worte, aber was sich Intel da geleistet hat gehört gerichtlich...


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