Abo
  • IT-Karriere:

US-Wahlen

Mit Google-Bombs gegen politische Gegner

Google ist so groß, dass das Wissen des Konzerns Einfluss auf Wahlergebnisse hat. Bei den Kongresswahlen bedienen sich beide Seiten dieser digitalen Waffe.

Artikel veröffentlicht am ,
US-Wahlen: Mit Google-Bombs gegen politische Gegner

Dass Radio- und Fernsehsender, Zeitungen, Blogs und soziale Netzwerke Einfluss auf Wahlen nehmen können, wird heute kaum noch jemand bestreiten. Doch es gibt bei den sogenannten Midterms, den Wahlen von einem Drittel der Senatoren, allen Mitgliedern des Repräsentantenhauses und vielen Gouverneuren am Dienstag in den USA noch einen Machtfaktor: Google.

Inhalt:
  1. US-Wahlen: Mit Google-Bombs gegen politische Gegner
  2. Google als Wahlorakel

Die Suchmaschine ist inzwischen für Millionen Menschen das Fenster, durch das sie ins Internet schauen. Daher hat die Seite auch bei Wahlentscheidungen erhebliche Macht. Welche Links sie bei der Suche nach Kandidaten wie weit oben zeigt, kann durchaus das Ergebnis beeinflussen. Und es gibt politische Kampagnen, die diese Macht nutzen.

Daily Kos wird von Anhängern der demokratischen Partei betrieben, die Seite ist Blog, Community und Kampagnenportal in einem. Schon bei den Midterms 2006 versuchten die Betreiber, den politischen Gegner mit Google-Bombs zu bewerfen. Jetzt haben sie wieder einige gezündet.

Der Begriff bezeichnet den Versuch, die Platzierung eines bestimmten Suchergebnisses zu verändern. Eine der ersten großen Google-Bomben beispielsweise verknüpfte 1999 den Ausdruck "böser als der Teufel selbst" mit der Website von Microsoft. Wer diese Worte eingab, landete auf der Unternehmensseite.

Stellenmarkt
  1. NTI Kailer GmbH, Villingen-Schwenningen, Wendlingen, Lahr
  2. MEPA- Pauli und Menden GmbH, Bonn

Und wer derzeit die Namen einiger republikanischer Kandidaten bei google.com eingibt, der hat gute Chancen, als erste Ergebnisse Texte zu sehen, die frühere Verfehlungen derselben beschreiben.

Doch auch die Republikaner bedienen sich dieser Waffe und verlinken ganz bestimmte Texte im Zusammenhang mit dem Namen von demokratischen Kandidaten. Am sichtbarsten war eine Attacke via Twitter, dementsprechend Twitter-Bomb genannt.

Google als Wahlorakel 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 279,90€
  2. mit Gutschein: NBBX570

snsttr 04. Nov 2010

Da sowohl golem.de, als auch Die Zeit dem Holtzbrinck Verlag angehören (was ja eigentlich...

blub 02. Nov 2010

wo steht da was von verschwörung? schlammschlachten und propagandalügen sind ja wohl...


Folgen Sie uns
       


Nokia 6.2 und 7.2 - Hands on

Das Nokia 6.2 und das Nokia 7.2 sind zwei Android-Smartphones im Mittelklassesegment. Beide sind Teil des Android-One-Programms und dürften entsprechend schnelle Updates erhalten.

Nokia 6.2 und 7.2 - Hands on Video aufrufen
Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /