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Android: Google wirft Oracle Fälschung von Beweisen vor

Google wehrt sich gegen Vorwürfe von Oracle, Code aus Java für Android kopiert zu haben. Oracle habe in den als Beweis vorgelegten Codebeispielen signifikante Teile verändert und gelöscht.
/ Jens Ihlenfeld
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Weder verletze Google Urheberrechte von Oracle, noch sei man für solche Urheberrechtsverletzungen verantwortlich, heißt es in Googles Klageerwiderung(öffnet im neuen Fenster) . Die von Oracle zum Beweis der Urheberrechtsverletzungen vorgelegten Beispiele(öffnet im neuen Fenster) enthielten keine wahre und korrekte Darstellung von Klassendateien aus Android oder Oracles Java. Vielmehr habe Oracle wesentliche Teile der Dateien verändert oder gelöscht. Konkret geht es um Darstellungen und Copyrighthinweise.

Google argumentiert auch, die Dalvik VM sei eben keine Java VM, und obwohl Android-Applikationen in der Sprache Java geschrieben werden könnten, unterscheide sich der Bytecode von Androids Dalvik VM deutlich von Java-Bytecode. Dalvik VM und Java VM hätten eine grundlegend unterschiedliche Architektur.

Zudem erklärt Google in seiner Antwort(öffnet im neuen Fenster) auf Oracles Klageerweiterung nochmals, warum Android keine gültigen Patente verletze beziehungsweise warum von Oracle angeführte Patente ungültig seien.

Oracle habe seine Patente zudem missbraucht und für eine Lizenz zur Bedingung gemacht, dass zusätzliche Dinge lizenziert würden.

Google stellt auch klar, dass Android nicht von Google, sondern von der Open Handset Alliance, einem Zusammenschluss von 78 Unternehmen, veröffentlicht worden sei und Google keine Zahlungen oder andere Vergütungen für seine Beiträge zur Android-Plattform erhalte.


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