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Larry Ellison: SAP soll Software für 4 Milliarden US-Dollar geklaut haben

SAP habe Oracle Softwarelizenzen im Wert von vier Milliarden US-Dollar gestohlen, sagt Oracle-Chef Larry Ellison im Rechtsstreit mit SAP vor Gericht.
/ Jens Ihlenfeld
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SAP und Oracle streiten vor Gericht über die Höhe des Schadensersatzes, den SAP an Oracle für illegale Handlungen seiner früheren Tochter Tomorrownow zahlen muss. Dass sich Tomorrownow unrechtmäßig verhalten hat, räumt SAP ein, weist aber die Milliardenforderungen von Oracle zurück. Während ein von Oracle aufgerufener Experte von mindestens 1,5 Milliarden US-Dollar ausgeht, halten SAPs Rechtsanwälte rund 40 Millionen US-Dollar für gerechtfertigt.

Oracle-Chef Larry Ellison fordert noch mehr und erklärte im Zeugenstand: Hätte SAP eine Lizenz für das erworben, was sich Tomorrownow illegal angeeignet habe, hätte SAP rund vier Milliarden US-Dollar bezahlen müssen. Das berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) . "Wenn sie die Software kostenlos bekommen könnten, hätten wir Schwierigkeiten, unsere 100.000 Mitarbeiter zu bezahlen" , wird Ellison unter anderem von der New York Times zitiert(öffnet im neuen Fenster) .

SAP betont, Tomorrownow habe nur Wartungstools für seine Kunden über deren Oracle-Supportzugänge heruntergeladen. Oracle widerspricht und behauptet, es seien mehr als nur Wartungswerkzeuge heruntergeladen worden.


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