"USA bevorzugt Microsoft"
Google wirft der US-Regierung vor, in einer Ausschreibung Microsofts webbasierte Büroanwendungen bevorzugt zu haben. Das Innenministerium hatte offenbar Sicherheitsbedenken gegenüber Google.
Google hat das US-Innenministerium verklagt, weil die Behörde den Konkurrenten Microsoft bevorzugt habe. Microsoft sei bei den Kriterien für die Ausschreibung für E-Mail-Dienste begünstigt worden. Google Apps sei es nicht möglich gewesen, sich auf die Ausschreibung zu bewerben, weil das Innenministerium darin ausdrücklich die Microsoft Business Productivity Online Suite gefordert habe. Die Entscheidung der Regierungsstelle habe "unrechtmäßig den Wettbewerb eingeschränkt", heißt es in der Beschwerde.
Microsofts Online Business Productivity Suite besteht aus den Komponenten Exchange Online, Sharepoint Online, Communications Online sowie Office Livemeeting. Unternehmenskunden können E-Mail, Kalenderfunktionen, Kontaktverwaltung und Web- und Videokonferenzen nutzen, ohne sich dafür eigene Server einrichten zu müssen. Dafür fällt eine monatliche Miete pro Nutzer an.
Das Innenministerium solle den Vertrag mit Microsoft annullieren und künftig offene Ausschreibungen vornehmen, fordert Google in der Klage. Die Behörde ist auf der Suche nach einer webbasierten E-Mail- und Collaboration-Plattform für 88.000 Mitarbeiter, die 13 verschiedene Systeme ersetzen soll, die derzeit in Betrieb sind. Der Auftrag hat ein Volumen von circa 59 Millionen US-Dollar und geht über fünf Jahre.
Das Wall Street Journal hat aus dem US-Innenministerium erfahren, dass die Behörde Sicherheitsbedenken wegen der Vergabe an Google gehabt habe.
"Ein fairer und offener Prozess könnte dem US-Steuerzahler zig Millionen Dollar sparen und brächte bessere Dienstleistungen", sagte ein Google-Sprecher. "Wir fordern das Innenministerium auf, einen echten Wettbewerb bei der Auswahl seiner Technologieanbieter zu ermöglichen." Google hat die Klage am vergangenen Freitag zusammen mit seinem Resellingpartner Onix Networking eingereicht.
Nächster Streitfall: General Services Administration
Microsoft und Google bewerben sich derzeit für die E-Mail-Dienste der U.S. General Services Administration (GSA), einer Beschaffungsbehörde der US-Regierung, die andere staatliche Institutionen mit Telekommunikationsausstattung, Büros und Büromaterial versorgt. Google hat die universitäre Forschungseinrichtung Lawrence Berkeley National Laboratory mit 5.000 E-Mail-Konten in diesem Jahr als Kunden für die Google Apps gewonnen. Zehn US-Regierungsstellen würden die Google Apps ausprobieren, erklärte das Unternehmen. Im September 2010 bezifferte Google die Google-Apps-Anwender in Unternehmen, Schulen und anderen Organisationen auf 30 Millionen. Einer der großen Kunden für Googles webbasierte Office-Anwendungen ist Motorola.
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Ja natürlich. Und wenn ich eine Intel CPU möchte, fällt AMD als CPU Lieferant raus. An...
Habs gefunden: http://www.microsoft.com/windowsazure/appliance/ Ist jetzt zwar auf den...
Was sind das für Frittenbuden? ;)
Klasse Sache das und so glaubwürdig. Ich will mich nicht wiederholen, deshalb hier...