Abo
  • IT-Karriere:

Google Buzz

Konzern legt mit 8,5 Millionen Dollar Sammelklage bei

Der Fehlstart des sozialen Netzwerks Google Buzz im Februar 2010 hat Folgen. Um eine Sammelklage von empörten Nutzern beizulegen, wird der Internetkonzern jetzt 8,5 Millionen US-Dollar an Datenschutzorganisationen spenden.

Artikel veröffentlicht am ,
Google Buzz: Konzern legt mit 8,5 Millionen Dollar Sammelklage bei

Wegen Datenschutzverletzungen hat Google einer Zahlung von 8,5 Millionen US-Dollar zugestimmt. Damit kann der Internetkonzern eine Sammelklage beilegen. Das Gericht habe dem Vergleich vorläufig zugestimmt, teilte Google gestern seinen Google-Buzz-Nutzern mit. Der Vergleich war schon am 7. Oktober 2010 geschlossen worden. Google zahlt die Geldstrafe an einen neuen Fonds für Organisationen, die sich für den Datenschutz im Internet einsetzen.

Stellenmarkt
  1. CodeCamp:N GmbH, Nürnberg
  2. Bechtle Onsite Services GmbH, Hechingen

"Wir sind mit der Vereinbarung zufrieden und freuen uns, jetzt wieder vorwärts blicken zu können", so Google in einer Erklärung. "Wir haben den Nutzern immer Transparenz und freie Auswahl in Buzz und all unseren anderen Produkten geboten, und wollen dies auch weiterhin tun."

Der Dienst des Internetkonzerns Google war als Tool für Social Networking und Messaging gestartet, das in den Webmaildienst Google Mail integriert wurde. Wer Google Buzz ausprobierte und die Checkbox für den Schutz der Privatsphäre übersah, veröffentlichte jedoch seine automatisch erstellte Kontaktliste in Google Mail. Google hatte den Datenschutz erst nach massiver Kritik verbessert. Buzz-Nutzer wurden danach nicht mehr automatisch mit ihren E-Mail- und Chatkontakten aus Google Mail verknüpft. Zudem wurden die Einstellungen für die Privatsphäre besser sichtbar gemacht.

Auch Rechtsanwalt Gary E. Mason, der die Sammelklage geführt hatte, zeigte sich zufrieden mit der Einigung. "Wir finden, dass der Vergleich viele Vorteile für die Kläger bietet. Eine erhebliche Menge Geld fließt an gemeinnützige Organisationen, die sich für den Schutz der Privatsphäre im Internet einsetzen. Damit wird sichergestellt, dass Buzz-Nutzer sich bei der Onlineplattform anmelden können, ohne dass ihre privaten Daten preisgegeben werden."

Das Gericht wird am 31. Januar 2011 über eine endgültige Zustimmung zu dem Vergleich entscheiden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Sandisk Plus 480-GB-SSD für 53,90€, Kingston 480-GB-SSD für 42,99€, Cooler...
  2. 199,00€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Powerbanks ab 22,99€, Powerports ab 16,14€)
  4. (u. a. Mindecraft für 20,99€, Borderlands 2 GOTY für 6,99€, Call of Duty 8 - Modern Warfare 3...

SchlauesUnterne... 03. Nov 2010

Wozu sollte Google das machen? Nutzer sind bereit ihre richtigen Namen anzugeben und...

AltAuflageTextG... 03. Nov 2010

Seitdem sind doch alle ungefragt zwangsangestellt bei diesem Softwareanbieter aus Nürnberg.

mkay 03. Nov 2010

wenn ich das schon lese, "spenden"... die sollten die kohle lieber sinnvoll spenden. an...

Struuuuuuunz 03. Nov 2010

kt


Folgen Sie uns
       


Google Nest Hub im Hands on

Ende Mai 2019 bringt Google den Nest Hub auf den deutschen Markt. Es ist das erste smarte Display direkt von Google. Es kann dank Google Assistant mit der Stimme bedient werden und hat zusätzlich einen 7 Zoll großen Touchscreen. Darauf laufen Youtube-Videos auf Zuruf. Der Nest Hub erscheint für 130 Euro.

Google Nest Hub im Hands on Video aufrufen
Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
Homeoffice
Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
  3. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?

e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektroauto Opel Corsa-e soll 330 Kilometer weit kommen
  2. Elektroauto Skoda Citigo e iV soll 265 km weit fahren
  3. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto

Recycling: Die Plastikfischer
Recycling
Die Plastikfischer

Millionen Tonnen Kunststoff landen jedes Jahr im Meer. Müllschlucker, die das Material einsammeln, sind bislang wenig erfolgreich. Eine schwimmende Recycling-Fabrik, die die wichtigsten Häfen anläuft, könnte helfen, das Problem zu lösen.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Elektroautos Audi verbündet sich mit Partner für Akkurecycling
  2. Urban Mining Wie aus alten Platinen wieder Kupfer wird

    •  /