Golem-Wochenrückblick Nokia zeigt neue Smartphones, LG kommt mit seinem Top-Smartphone zu spät und Xiaomi hat sich da mal von der Konkurrenz inspirieren lassen - sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Niedersachsen meldet rund 9.000 Funklöchern, in Brandenburg sind es sogar über 23.000, doch die Netzbetreiber reden weiter von 95 Prozent Mobilfunkabdeckung und mehr.
Direkt hinter einem der beiden Tore oder in einer virtuellen Luxusloge können Zuschauer mit vielen gängigen VR-Headsets die Fußball-WM über Apps der BBC anschauen - allerdings ist noch unklar, ob das auch in Deutschland ohne Weiteres funktioniert.
Bundesjustizministerin Katarina Barley will Whatsapp und andere Messenger per Gesetz zur Interoperabilität zwingen. Doch sie will damit auf die europäische Ebene warten.
Durch eine Reihe von Verboten verhindert die Bundesnetzagentur, dass Betrüger durch Router-Hacking viel Geld machen. Auch der Netzbetreiber muss die Interconnection-Kosten nicht zahlen.
Schon Anfang der 2020er Jahre sollen in Finnland Busse autonom auf öffentlichen Straßen fahren - intensive Tests laufen. Der Projektleiter der Metropolia University for Applied Sciences erklärt im Interview, was bis dahin noch passieren muss.
Der Deutsche Landkreistag und andere Verbände wollen ein Doppelverlegen von Glasfaser verhindern. Das Diginetz-Gesetz solle schnell überarbeitet werden, fordern sie.
Siri könnte eines Tages in der Lage sein, selbsttätig Mitteilungen zu verschicken oder auf Anrufe zu reagieren. Apple hat ein entsprechendes Verfahren zum Patent angemeldet. Abhängig von den Einstellungen am Smartphone würde Siri mit unterschiedlichen Aktionen reagieren.
Zurückgedrehte oder elektronisch manipulierte Tachos schädigen beim Gebrauchtwagenverkauf den Käufer. Die EU-Kommission will dagegen vorgehen, indem nationale Datenbanken für Tachostände erstellt werden sollen, die bei jedem TÜV und jedem Werkstattbesuch aktualisiert werden müssen.
Sie heißen Nextbike, Lidl-Bike, Mobike, Obike oder Limebike und stehen und liegen an vielen Orten Berlins herum. Die Anzahl der Leihräder in Berlin kann laut Senat nur geschätzt werden.
Update Niederlage vor Gericht: Trotz skeptischer Fragen in der Verhandlung billigt das Bundesverwaltungsgericht das Anzapfen des Internetknotens DE-CIX durch den BND. Nun soll Karlsruhe entscheiden.
Die wachsende Zahl von Paketzustellungen führt durch den Lieferverkehr zu verstopften Anwohnerstraßen. Nun wird in Berlin getestet, ob es auch ohne Autos geht: Als Ersatz sind Lastfahrräder und Mikrodepots geplant.
Wegen eines US-Gesetzes darf China nicht an der Internationalen Raumstation ISS teilhaben. Dafür soll jetzt jeder an der nächsten chinesischen Raumstation teilhaben dürfen. Zu der gehört neben Laboren auch ein Weltraumteleskop, das besser als Hubble sein soll.
/96Kommentare/Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Inexio hat ein Pilotprojekt in Frankfurt für Super-Vectoring gestartet, womit 230 MBit/s im Downstream erreicht werden. Beim Endkunden steht die Fritzbox 7590.
Die Bundesregierung will noch vor der Sommerpause die Beschaffung von neuen Drohnen beschließen. Die Bundeswehr soll israelische Drohnen vom Typ Heron TP bekommen, die Waffen tragen können. Die Herons für die Bundeswehr sollen aber unbewaffnet sein - zunächst jedenfalls.
Fast alle Verbraucher dürften in den vergangenen Wochen mehrere Dutzend oder gar Hunderte Mails zur Datenschutz-Grundverordnung bekommen haben. Neben teils unnötigen Newsletterbestätigungen finden sich darunter auch Betrugsversuche.
Der Chef der Bundesnetzagentur will die Regulierung für FTTH/B modernisieren. Damit folgt er den Vorschlägen des Bundesverbands Glasfaseranschluss (Buglas). Und auch Merkel mahnt zur Eile.
Das Bereitstellen von Daten soll ebenso bezahlt werden wie das Sammeln von Kartoffeln: Bundeskanzlerin Merkel hat ihre Überlegungen zu einer gerechten Verteilung der digitalen Gewinne präzisiert. Dabei fragt sie sich, was Google, Apple und Facebook eigentlich machen.
Der Onlinehändler Pearl will unbedingt verhindern, dass Kunden per Lastschrift von einem Konto im EU-Ausland zahlen können. Die Prüfmöglichkeiten gegen Betrug seien nicht ausreichend.
Eine Einigung sieht anders aus: Nach der EU-Kommission fordern nun auch die Mitgliedstaaten ein europäisches Leistungsschutzrecht. Zwar deutlich schwächer, aber auch chaotischer.
Update Im Streit um die Whois-Daten will Icann eine gerichtliche Klärung in Deutschland erreichen. Fraglich ist, ob Registrare generischer TLDs auch weiterhin personenbezogene Daten sammeln und veröffentlichen dürfen.
Das niedersächsische Innenministerium experimentiert mit einer angeblich "gekapselten" Kommunikations-App für die Polizei. Bei einer Untersuchung im vergangenen Jahr glänzte der Messenger allerdings nicht mit guter Security, sondern wies peinliche Sicherheitslücken auf.
Im Frühsommer ist die mündliche Verhandlung des Widerspruchs angesetzt, den Vodafone gegen die Sperrung von Kinox.to eingelegt hat. Vodafone könne nach geltendem Recht nicht verpflichtet werden, Urheberrechtsverletzungen im Internet durch Sperren einzudämmen.
Wenn das geplante Zusammengehen von Unitymedia und Vodafone zustande kommt, will die Bundesnetzagentur eine Regulierung und Öffnung intensiv prüfen. Doch der Wettbewerbsdruck sei gut für den Glasfaserausbau.
Nur wer der Datenverarbeitung vollständig zustimmt, darf den Dienst auch weiter nutzen - so haben sich das die großen Internetunternehmen vorgestellt. Der österreichische Datenschutzaktivist Max Schrems sieht das anders. Die von ihm gegründete Organisation Noyb hat Beschwerde gegen Google sowie Facebook und dessen Dienste Instagram und Whatsapp nach der DSGVO eingereicht.
Das Bundesbildungsministerium will im Digitalpakt Schule kein Geld für Schüler-Tablets ausgeben. Für die Geräte sollen arme Familien Hartz-IV-Leistungen beantragen.
Die Denic beschneidet den Funktionsumfang des Whois drastisch. Zugriff auf Personendaten bekommen nur noch Strafverfolger und Inhaber von Markenrechten.
Seit sieben Jahren verklagen sich Apple und Samsung, weil der südkoreanische Konzern Schlüsselelemente des iPhone-Designs kopiert haben soll. Auch mit dem neuen Urteil scheint der Streit nicht zuende zu sein.
Nach einer Übergangsfrist von zwei Jahren ist die EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft getreten. Sie gibt dem Datenschutz einen neuen Stellenwert. Doch es bleibt zu hoffen, dass es bei der Durchsetzung die Richtigen trifft.
Die EU-Kommission und nationale Verbraucherschutzbehörden haben 207 Webseiten aus der Telekommunikations- und Internetbranche überprüft und auf 163 davon potenzielle Rechtsverstöße ausgemacht. Häufig geht es um Gratisdienste.
Das britische Militär fürchtet, dass KI, die mit Computerspielen wie Starcraft 2 trainiert wird, in wenigen Jahren in der Lage sein wird, selbstständig Cyberattacken durchzuführen. Ein Experte hält das für übertrieben.
Das Sammeln von Daten in Microsoft Office steht in der Kritik. Ein Sprecher des CCC fordert, dass bis auf das Bit aufgeschlüsselt wird, welche Daten der Hersteller erhebt und sieht im Fehlen einer Abschaltmöglichkeit eine Verletzung der DSGVO. Er zieht sogar Parallelen zu Spyware.
Lange hat es gedauert. Apple zahlt iPhone-Kunden einen Teil der Reparaturkosten zurück, wenn diese den iPhone-Akku aufgrund der Prozessordrosselung auf dem Smartphone getauscht haben, bevor diese Reparatur vergünstigt angeboten wurde.
Ein Auslandskonto in der EU darf für Pearl kein Grund zur Ablehnung einer Bestellung sein. Das hat der Verbraucherzentrale Bundesverband vor Gericht durchgesetzt. Pearl kann nun noch vor den Bundesgerichtshof ziehen.
Auch in den USA und Israel schließt Amazon Kundenkonten und hält die Gründe dafür geheim. Einige frühere Manager haben dennoch verraten, wie man das Ende der Kaufbeziehung riskiert.
Update Der Messengerdienst Whatsapp hat seine Ankündigung wahr gemacht: Zahlreiche persönliche Nutzerdaten werden nun mit Mutterkonzern Facebook geteilt. Hamburgs Datenschützer Johannes Caspar findet das "alarmierend", doch er kann es nicht mehr stoppen.
Bundesfinanzminister Scholz ist beim Ländervergleich des Breitbandausbaus peinlich berührt. Er will es mit mehr Geld lösen, doch das Problem beim Glasfaserausbau liegt woanders.
Smart-Living-Produkte sind häufig nicht mit der Datenschutz-Grundverordnung konform. Eine wissenschaftliche Untersuchung von 22 Produkten stellte bei allen Herstellern Mängel fest.
Viele kritische Fragen, nur ausweichende Antworten: Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist in der Anhörung vor dem EU-Parlament noch besser davongekommen als vor dem US-Kongress. Doch nun drohen Abgeordnete mit Bußgeldern und Regulierung.
Nach Ansicht der Bundesdatenschutzbeauftragten Voßhoff dauert es fünf bis sechs Jahre, bis Rechtsklarheit bei den neuen Datenschutzbedingungen herrscht. Gegen Missbrauch der DSGVO durch Abmahnungen sollte die Politik vorgehen.
Im Zusammenhang mit den Efail genannten Sicherheitslücken bei verschlüsselten E-Mails sind viele missverständliche und widersprüchliche Informationen verbreitet worden. Wir fassen die richtigen Informationen zusammen.
US-Präsident Donald Trump dürfte ein lohnendes Ziel für Spionageattacken sein. Doch mit der Sicherheit seiner Kommunikationsgeräte scheint er es nicht so genau zu nehmen.