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Inexio: Erste Super-Vectoring-Nutzer in Deutschland geschaltet

Inexio hat ein Pilotprojekt in Frankfurt für Super-Vectoring gestartet, womit 230 MBit/s im Downstream erreicht werden. Beim Endkunden steht die Fritzbox 7590.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Fritzbox für Super-Vectoring
Die Fritzbox für Super-Vectoring (Bild: AVM)

Der saarländische Netzbetreiber Inexio setzt im Rahmen eines Pilotprojektes in Frankfurt bereits bei ersten Kunden Super-Vectoring 35b ein. Das gab der Routerhersteller AVM am 30. Mai 2018 bekannt. Dabei wird die Fritzbox 7590 mit der neuen DSL-Technologie eingesetzt.

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Bisher sind VDSL/2-Vectoring-Datenraten von bis zu 100 MBit/s möglich. Supervectoring 35b erlaubt auf den aktuellen VDSL-Leitungen durch die Erweiterung des Frequenzbandes von 17 MHz auf 35 MHz und neuer Vectoring-Technik Downloadraten von bis zu 300 MBit/s. Der Vectoring-Effekt auf der Kupferleitung nimmt mit der Leitungslänge ab und ist bei der bisher eingesetzten Technik ab 700 bis 800 Metern kaum mehr feststellbar.

Inexio erreichte nach den Angaben von AVM in einem ersten Pilotprojekt mit der Fritzbox 7590 eindrucksvoll die Unterstützung von bis zu 230 MBit/s im Downstream. "Aktuell sind im Pilotprojekt 16 Teilnehmer geschaltet. Das DSLAM kommt von Nokia (ISAM 7363). Die Rückmeldung der Kunden ist durchgängig sehr positiv. Insbesondere die Ladezeiten im Upload-Bereich haben sich spürbar reduziert", sagte Inexio-Sprecher Thomas Schommer Golem.de auf Anfrage. Inexio gehört seit Juni 2016 mehrheitlich einer Tochterfirma des Private-Equity-Unternehmens Warburg Pincus. Inexio wurde im Rahmen der Transaktion mit rund 250 Millionen Euro bewertet.

Was die Fritzbox 7590 kann

Auch andere Anbieter wollen in Kürze Tarife mit VDSL Super-Vectoring 35b und Downloadraten von bis zu 250 MBit/s anbieten. Telekom-Deutschland-Chef Dirk Wössner hatte am 22. Februar 2018 während der Bilanzpressekonferenz erklärt, dass Super-Vectoring mit bis zu 250 MBit/s ab Sommer dieses Jahres angeboten werde. Auch hier lief schon ein Pilotversuch.

Die Fritzbox 7590 bietet WLAN nach den Standards 802.11ac und n. 802.11ac entspricht der zweiten Welle des Standards. Die Fritzbox beherrscht dementsprechend Multi-User MIMO und arbeitet mit einer 4x4-Antennenkonfiguration. Eine Telefonanlage und DECT-Basis für Telefonie und Smart-Home-Anwendungen ist ebenfalls integriert. Die Fritzbox 7590 erhielt ein neues Design und soll den Betrieb der vorhandenen analogen oder ISDN-Endgeräte weiter ermöglichen. Die Fritzbox 7590 bietet vier LAN-Anschlüsse. Erstmals an einer Fritzbox ist das automatische Dimmen der LEDs nach dem Umgebungslicht möglich. Die Fritzbox 7590 trägt eine Preisempfehlung von 269 Euro und ist seit Mai 2017 auf den Markt.

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Faksimile 03. Jun 2018

Das sind Frequenzen bis zu. Aber das weist Du ja selber. Im Übrigen würdest Du den35MHz...

RcRaCk2k 31. Mai 2018

Nicht viel. Das Chassie kostet dich nicht mal 300 EUR, dazu das Routing-Board für 600...

Bodo von der... 31. Mai 2018

Nicht bei inexio. Da bekommt man maximal 100/10.

Bodo von der... 31. Mai 2018

Natürlich kann man sich bei den supervectoring-Anschlüssen über einen viel besseren...

wonoscho 30. Mai 2018

Ja, die Wirtschaftlichkeit ist wohl in der Tat ein Problem. denn 50 Mbit/s sind ja auch...


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