Abo
  • IT-Karriere:

Virtual Reality: BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge

Direkt hinter einem der beiden Tore oder in einer virtuellen Luxusloge können Zuschauer mit vielen gängigen VR-Headsets die Fußball-WM über Apps der BBC anschauen - allerdings ist noch unklar, ob das auch in Deutschland ohne Weiteres funktioniert.

Artikel veröffentlicht am ,
Die virtuelle Luxus-Loge der BBC
Die virtuelle Luxus-Loge der BBC (Bild: BBC)

Die britische Sendeanstalt BBC plant ein besonders Angebot für Sportfans mit VR-Headset: Es wird möglich sein, die geplanten 33 Spielübertragungen mit den Geräten anzuschauen. Wahlweise kann sich der Zuschauer in eine plüschige VIP-Loge setzen, in der er die Partie wie auf einem riesigen Bildschirm vor sich sieht. Oder er nimmt per Knopfdruck hinter einem der beiden Tore Platz und hat dann mehr oder weniger das Gefühl, sich mitten im Stadion zu befinden. Wenn gerade kein Match läuft, soll man Zusammenfassungen und andere On-demand-Inhalte abrufen können.

Stellenmarkt
  1. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  2. Software AG, verschiedene Standorte

Das Ganze funktioniert mit Apps, die in den nächsten Tagen unter dem etwas sperrigen Namen BBC Sport VR - FIFA World Cup Russia 2018 für die meisten gängigen Headsets erscheinen sollen. Unterstützt werden Playstation VR, Oculus Go, Gear VR sowie Headsets, die über Smartphones mit iOS (ab Version 10) und Android (ab Version 5) funktionieren.

Nach Angaben der BBC sollte die dabei benutzte Onlineverbindung über eine Datenrate von mindestens 10 MBit/s übertragen. Noch ist nicht klar, ob die Apps auch außerhalb von Großbritannien funktionieren - wahrscheinlich hat die BBC nur die Lizenzrechte für ihr Stammgebiet, während sie in Deutschland ja bekanntermaßen bei ARD und ZDF liegen, die nach aktuellem Kenntnisstand keine vergleichbaren Angebote planen. Immerhin: Die meisten anderen BBC-Apps sind auch im Rest von Europa verfügbar.

Die BBC hat übrigens noch mehr vor: So sollen 29 Matches in Ultra-HD (gemeint ist wahrscheinlich 4K, also 3.840 x 2.160 Pixel) und High Dynamic Range (HDR) bei einer Bildrate von 50 fps als Stream übertragen werden. Das funktioniert über eine App namens BBC iPlayer. Zwei Einschränkungen gibt es: Zum einen ist dafür eine Datenrate von mindestens 40 MBit/s nötig, zum anderen können nicht unbegrenzt viele Zuschauer das Angebot nutzen. Wie viele genau Zugang bekommen, sagt der Sender nicht.

Die Fußball-WM in Russland beginnt am 14. Juni 2018 mit der Partie von Gastgeber Russland gegen Saudi-Arabien. Das deutsche Team läuft erstmals am 17. Juni auf, und zwar gegen Mexiko. England ist einen Tag später gegen Tunesien dran.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. Rabattcodes PCGH-SOMMER! (Stühle) und PCGH-KEY! (Tastaturen)
  2. 245,90€ + Versand
  3. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung (aktuell günstigste GTX 1070 Mini)
  4. 83,90€

M.P. 03. Jun 2018

Naja, auch wenn es ggfs. in Deutschland nicht benutzbar ist - Die Technik im Hintergrund...

M.P. 03. Jun 2018

trippeln demnächst die Akteure der interessanten Szene zu Beginn der Umblendung in ihre...

quineloe 02. Jun 2018

Dann Black Mirror?

Robert.Mas 01. Jun 2018

Powerbank anschließen :)


Folgen Sie uns
       


Openbook erklärt (englisch)

Openbook ist ein neues soziales Netzwerk, das sich durch Crowdfunding finanziert hat. Golem.de hat sich mit dem Gründer Joel Hernández über das Projekt unterhalten.

Openbook erklärt (englisch) Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Katamaran Energy Observer: Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen
Katamaran Energy Observer
Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen

Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Umweltschutz Kanäle in NRW bekommen Ladesäulen für Binnenschiffe
  2. Transport DLR plant Testfeld für autonome Schiffe in Brandenburg
  3. C-Enduro Britische Marine testet autonomes Wasserfahrzeug

    •  /