Abo
  • Services:

Industrie: Viele Interessenten für lokale 5G-Netze

Siemens, Sennheiser, Daimler und Volkswagen wollen eigene 5G-Netze betreiben. Die Netzbetreiber wollen davon nichts wissen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Industrie greift nach 5G.
Die Industrie greift nach 5G. (Bild: ZVEI)

Bereits 15 Unternehmen haben Interesse an lokalen oder regionalen Lizenzen für den Einsatz von 5G in Fabriken. Das berichtet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf ein Schreiben des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) an die Bundesnetzagentur.

Stellenmarkt
  1. NOVO Data Solutions GmbH & Co. KG, Bamberg
  2. Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH, München

Unter den Interessenten sind die Automobilhersteller Daimler und Volkswagen, der Elektrotechnik- und Elektronikkonzern Siemens, der Chemiekonzern BASF, die Automobilzulieferer Robert Bosch und Hirschmann, der Tontechnikexperte Sennheiser und ABB aus der Energie- und Automationstechnikbranche. "Bundesweite Anbieter werden die erforderlichen Bereiche nicht zwingend abdecken", erklären die Konzerne. Automobilkonzerne und Siemens machen hier schon länger erheblichen Druck auf ihre Regierung.

Industrie 4.0 durch 5G auf neuer Stufe

Die Entscheidung der Bundesnetzagentur zur Vergabe von 5G-Frequenzen in Deutschland, die neben der bundesweiten Versteigerung von Frequenzen auch die Zuteilung lokaler und regionaler Frequenzen auf Antrag vorsieht, sei laut ZVEI "der richtige Schritt". Mit 5G ließen sich neben einer besonders breitbandigen Datenübertragung erstmalig auch sehr anspruchsvolle industrielle Anwendungen realisieren, da 5G höchste Anforderungen an die Verfügbarkeit und Latenz erfüllen werde. "5G ermöglicht damit ein bis dato nicht gekanntes Maß an Flexibilität und Mobilität in der industriellen Produktion und bietet damit die Grundlage, um Industrie 4.0 auf die nächste Stufe zu heben."

Vor allem für die Unternehmen des produzierenden Gewerbes sei die Entscheidung von großer Bedeutung, da sie auf diese Weise neben öffentlichen Netzen auch private 5G-Industrienetze zur Kommunikation in Fabriken betreiben könnten.

Die Netzbetreiber Vodafone und Deutsche Telekom haben sich gegen Konkurrenz aus der Industrie ausgesprochen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Caseking kaufen
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

mark.wolf 22. Mai 2018 / Themenstart

Bin gespannt, wie du die Nummerierung lösen willst. Hast du dann eine lokal verwaltete...

mark.wolf 22. Mai 2018 / Themenstart

LWL kommt überall dort zum Einsatz, wo die Umgebung "versaut" ist. Wenn eine Mascine...

mark.wolf 22. Mai 2018 / Themenstart

Das läuft schon Jahrzehnte lang ohne 5G, zuerst mit Schmalbandfunk im 2 m Band, dann mit...

-Jake- 22. Mai 2018 / Themenstart

Wofür sollte sich das einsetzen lassen? Sicher ein tolles Feature für Autos oder andere...

SanderK 21. Mai 2018 / Themenstart

Mehr kleine Zellen, mehr Daten für Unternehmer :-) Wobei, schlechter wird es wohl nicht...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Nokia 3 und 5 (2018) - Hands on

HMD Global hat die Nachfolger des Nokia 3 und Nokia 5 vorgestellt. Beide Smartphones haben ein Display im 2:1-Format und laufen mit Android One. Das Nokia 3.1 soll Ende Juni 2018 erscheinen, das Nokia 5.1 soll im Juli 2018 folgen.

Nokia 3 und 5 (2018) - Hands on Video aufrufen
Hacker: Was ist eigentlich ein Exploit?
Hacker
Was ist eigentlich ein Exploit?

In Hollywoodfilmen haben Hacker mit Sturmmasken ein ganzes Arsenal von Zero-Day-Exploits, und auch sonst scheinen die kleinen Programme mehr und mehr als zentraler Begriff der IT-Sicherheit verstanden zu werden. Der Hacker Thomas Dullien hingegen versucht sich an einem theoretischen Modell eines Exploits.
Von Hauke Gierow

  1. IoT Foscam beseitigt Exploit-Kette in Kameras
  2. Project Capillary Google verschlüsselt Pushbenachrichtigungen Ende-zu-Ende
  3. My Heritage DNA-Dienst bestätigt Datenleck von 92 Millionen Accounts

Elektroautos: Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts
Elektroautos
Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts

Wenn Betreiber von Ladestationen das Wort "eichrechtskonform" hören, stöhnen sie genervt auf. Doch demnächst soll es mehr Lösungen geben, die die Elektromobilität mit dem strengen deutschen Eichrecht in Einklang bringen. Davon profitieren Anbieter und Fahrer gleichermaßen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. WE Solutions Günstige Elektroautos aus dem 3D-Drucker
  2. Ladesäulen Chademo drängt auf 400-kW-Ladeprotokoll für E-Autos
  3. Elektromobiltät UPS kauft 1.000 Elektrolieferwagen von Workhorse

In eigener Sache: Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht
In eigener Sache
Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht

IT-Profis sind auf dem Arbeitsmarkt enorm gefragt, und die Branche hat viele Eigenheiten. Du kennst dich damit aus und willst unseren Lesern darüber berichten? Dann schreib für unser Karriere-Ressort!

  1. Leserumfrage Wie sollen wir Golem.de erweitern?
  2. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
  3. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?

    •  /