Abo
  • IT-Karriere:

Mobilfunk: Chef von United Internet interessiert an 5G-Auktion

United Internet spricht von einem eigenen Netzausbau mit Kommunen. Dafür müssten aber die Bedingungen bei der 5G-Auktion stimmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ralph Dommermuth, Chef von United Internet
Ralph Dommermuth, Chef von United Internet (Bild: United Internet)

Der Chef von United Internet, Ralph Dommermuth, erwägt eine Beteiligung an der Versteigerung der 5G-Frequenzen. Auf die Frage, ob sein Unternehmen sich an dem erwarteten Bieterwettbewerb beteiligen werde, sagte Dommermuth dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel: "Das entscheiden wir, sobald wir die genauen Bedingungen dieser Auktion kennen." Man habe aber bereits "verschiedene Szenarien betrachtet".

Stellenmarkt
  1. Universitätsklinikum Augsburg, Augsburg
  2. RATIONAL AG, Landsberg am Lech

Als Bedingung nannte er eine nationale Roaming-Pflicht, damit 5G-Nutzer weiter durch herkömmliche Netze versorgt werden, wenn sie nicht in 5G-Ausbaugebieten sind. "Ohne eine solche Auflage werden nicht nur wir abwinken, da bin ich sicher." Howy Shu, Senior Director und Head of 5G Wireless Connectivity bei Huawei Technologies, sagte am 3. Mai 2018, er erwarte, dass es am Anfang nur 10 Prozent 5G-Netzabdeckung geben werde.

United Internet redet von 5G-Ausbau mit Kommunen

5G eigne sich als Festnetzersatz und sei deshalb "eine Riesenchance, gerade für ländliche Regionen. Da würde ich mit dem Ausbau beginnen, gerne auch gemeinsam mit interessierten Kommunen", erklärte Dommermuth.

Durch die Übernahme des Mobilfunkproviders Drillisch für über zwei Milliarden Euro hat United Internet garantierten Zugriff auf bis zu 30 Prozent der Kapazität der Mobilfunknetze von O2 und E-Plus. Im Geschäftsbericht des Unternehmens fand sich die Aussage: "Wir haben die Option, Full MVNO (Mobile Virtual Network Operator) oder sogar MNO (Mobile Network Operator) zu werden."

Die in dieser Woche bekannt gewordene Verschiebung der 5G-Frequenzauktion ins kommende Jahr hält Dommermuth für einen Fehler. "Wir verlieren wertvolle Zeit, und andere Länder vergrößern ihren Vorsprung", sagte er, "nächstes Jahr werden in den USA, Südkorea und China die ersten 5G-Netze in Betrieb gehen." Der Koalitionsvertrag habe den Willen formuliert, bei der digitalen Infrastruktur in die Weltspitze aufzusteigen. Bei den Vergabebedingungen für die mobile Zukunftstechnologie werde sich nun zeigen, wie ernst das gemeint sei.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 299,00€
  2. 72,99€ (Release am 19. September)
  3. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  4. (u. a. Grafikkarten, Monitore, Mainboards)

TW1920 21. Mai 2018

"garantierten Zugriff auf bis zu 30 Prozent der Kapazität der Mobilfunknetze von O2 und E...

Golressy 21. Mai 2018

Ja sowas wäre ein Traum. Diesen Luxus erhalten leider nur ausländische Gäste, wo es egal...


Folgen Sie uns
       


Phase One IQ4 ausprobiert

Die Phase One IQ4 ist das Mittelformatsystem mit der höchsten Auflösung, das zur Zeit erhältlich ist. Wir haben die Profikamera getestet.

Phase One IQ4 ausprobiert Video aufrufen
Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren US-Post testet Überlandfahrten ohne Fahrer
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Wenn das Warndreieck autonom aus dem Auto fährt
  3. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


      •  /