Nextbike, Lidl-Bike, Mobike, Obike, Lime: Berlin wird von Smartphone-Leihrädern überschwemmt

Sie heißen Nextbike, Lidl-Bike, Mobike, Obike oder Limebike und stehen und liegen an vielen Orten Berlins herum. Die Anzahl der Leihräder in Berlin kann laut Senat nur geschätzt werden.

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Räder liegen am Potsdamer Platz.
Räder liegen am Potsdamer Platz. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Nach dem Start von Nextbike und Lidl-Bike sind in den vergangenen Monaten mit Mobike, Obike und Limebike viele weitere Anbieter hinzugekommen. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz kann die Frage von Golem.de, wie viele Dienste derzeit Fahrradverleih über eine Smartphone-App betreiben, nicht beantworten.

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Statt konkrete Angaben zu liefern, erhalten wir lediglich einen Link auf einen Leitfaden zu dem Thema vom März 2018. Darin heißt es: "Das verbreiterte Angebot für die Berlinerinnen und Berliner ist zu begrüßen. Grundsätzlich soll das Anbieten von Leihfahrrädern neuen Unternehmen, die auf den Markt drängen, nicht generell verboten werden. Klar ist aber auch: Die Entwicklung beim Angebot mit Leihrädern muss Rücksicht auf das Gemeinwohl nehmen." Die Anzahl der Leihräder in Berlin könne laut Senat nur geschätzt werden. Auf Basis der Angaben der großen Verleihunternehmen würden aktuell mindestens 16.000 Räder angeboten.

Es seien mit allen Anbietern von Fahrradverleihsystemen, die keine eigenen Stationen betreiben, Gespräche geführt worden. Zudem seien Kriterien für das Abstellen auf öffentlichen Straßen im Land Berlin entwickelt worden.

Wo die Leihräder nicht stehen dürfen

Beim Abstellen von Leihfahrrädern sei zu beachten, dass keine Zugänge oder Ein- und Ausgänge zu Gebäuden oder U- und S-Bahneingängen versperrt würden. Das gelte auch für abgesenkte Bordsteine für Rollstuhlfahrende. Auch sei das Einengen oder Blockieren von Gehwegen nicht erlaubt. Zufahrten zu Grundstücken für Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei müssten frei gehalten werden, dass gelte auch für Flächen für Fahrzeuge der Abfallentsorgung, Straßenreinigung oder Winterdienste. "Daneben müssen auch Briefkästen, Parkscheinautomaten, oberirdische Verteilerkästen, Bushaltestellen, Aufzüge und Auffahrten zugänglich bleiben. Zu guter Letzt dürfen keine städtebaulichen oder historisch sensiblen Bereiche beeinträchtigt werden, zum Beispiel das Brandenburger Tor und Umgebung." Doch wer kontrolliert das schon...

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Nextbike ist Berlins öffentliches Fahrradverleihsystem, das von der Senatsverwaltung für Verkehr gefördert wird. Das Jahresticket kostet 50 Euro, damit sind 30-minütige Fahrten frei. Bis Ende 2018 werde Nextbike an 700 Stationen in Berlin rund 5.500 Räder anbieten. "Auf diesem Weg wird ein Angebot zu festen Preisen und Nutzungsbedingungen sichergestellt", erklärte der Senat. Hier seien Qualitätskriterien definiert, wie abgestimmte, von den Bezirken zu genehmigende Standorte, definierte Verfügbarkeit an den Stationen sowie eine enge Abstimmung mit dem VBB und der BVG.

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plutoniumsulfat 02. Jun 2018

Weil längere Arbeitswege toll sind? Also 2km mit dem Rad sind immer schneller als 40km...

windermeer 01. Jun 2018

Oh sorry! Habe tatsächlich Anzeige gelesen. Entschuldige.

Kondom 01. Jun 2018

Von mir aus kann es gerne viele Anbieter geben. Das Problem ist zurzeit eher, dass man...

Eheran 01. Jun 2018

Als ich das letzte mal in China soetwas genutzt hatte, wohlgemerkt die kostenlosen...



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