Bundesnetzagentur: Ping-Anrufe aus Weißrussland müssen nicht bezahlt werden

Die Bundesnetzagentur hat viele Beschwerden erhalten, bei denen Rückrufe nach Weißrussland provoziert wurden. Die Betroffenen müssen nicht zahlen.

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Das Gebäude der Bundesnetzagentur
Das Gebäude der Bundesnetzagentur (Bild: Bundesnetzagentur)

Knapp 300 Verbraucher hatten sich bei der Bundesnetzagentur über Ping-Anrufe aus Weißrussland beschwert. Wie die Bundesnetzagentur am 28. Mai 2018 bekanntgab, hat die Behörde verfügt, dass Mobilfunknetzbetreiber den Betroffenen die Kosten, die durch die Anwahl dieser Rufnummern entstanden sind, nicht mehr in Rechnung stellen dürfen.

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Falls Verbraucher bereits Rechnungen erhalten haben, dürfen die Netzbetreiber diese Forderungen nicht mehr eintreiben. Haben Verbraucher bereits Rechnungen bezahlt, sollten sie mit Unterstützung der Verbraucherzentralen versuchen, das Geld zurückzufordern.

Die Lockanrufe haben einen Rückruf zum Ziel. Wer die Nummer anruft, erreicht häufig Bandansagen, die mehrere Euro pro Minute kosten. Diese reichen von unverständlichen Ansagen in anderer Sprache bis hin zu Gewinnspielen, Erotikansagen oder angeblichen Paketzustellungen. Ziel der Betrüger ist es, dass die Anrufer möglichst lange in der Leitung bleiben. Sie profitieren von den generierten Verbindungsentgelten.

Weißrussische Nummern ähneln lokaler Vorwahl in Sachsen

"Wir gehen weiterhin konsequent gegen Ping-Anrufe vor. Der Schutz der Verbraucher vor telefonischer Belästigung hat für uns Priorität", erklärte Behördenchef Jochen Homann. "Der deutliche Rückgang der Beschwerden über Ping-Anrufe zeigt, dass unsere Maßnahmen erfolgreich sind. Gerade die Preisansageverpflichtung hat Wirkung gezeigt."

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Die weißrussischen Nummern haben Ähnlichkeit mit Vorwahlen in Sachsen: Die Vorwahl von Weißrussland 00375 ähnelt der deutschen Vorwahl 0375. Unter der Vorwahl 0375 sind die Städte Lichtentanne, Sachs, Oelsnitz/Erzgebirge, Steinpleis, Stenn, Wilkau-Haßlau und Zwickau erreichbar.

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