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Drive Now: Unternehmen und Polizei warnen vor DSGVO-Spam

Fast alle Verbraucher dürften in den vergangenen Wochen mehrere Dutzend oder gar Hunderte Mails zur Datenschutz-Grundverordnung bekommen haben. Neben teils unnötigen Newsletterbestätigungen finden sich darunter auch Betrugsversuche.
/ Hauke Gierow
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Die DSGVO sorgt für erhöhtes Mailaufkommen. (Bild: Pixabay/Montage: Golem.de)
Die DSGVO sorgt für erhöhtes Mailaufkommen. Bild: Pixabay/Montage: Golem.de / CC0 1.0

Die Polizei warnt vor eingehenden Mails(öffnet im neuen Fenster) , die vorgeblich in Zusammenhang mit der Datenschutzgrundverordnung stehen. Unter den zahlreichen Bestätigungen von Newslettern und neuen Datenschutzerklärungen würden sich auch Betrüger verstecken, die zur erneuten Eingabe persönlicher Daten aufrufen.

Eine konkrete Warnung hat auch der Carsharing-Anbieter Drive Now herausgegeben. Unter dem Betreff "Wichtige Informationen zu deinem DriveNow-Account!" heißt es: "Auch im Namen von DriveNow wurden jüngst Phishing-E-Mails versendet, die nicht von DriveNow stammen." Kunden, die eine Mail mit dem Betreff "DSGVO Legitimierung erforderlich" oder ähnlich bekämen, sollten der Aufforderung auf keinen Fall nachkommen. Außerdem würde das Unternehmen grundsätzlich keine vertraulichen Kundendaten über ungeschützte Kanäle wie E-Mail abfragen.

Entsprechende Mails werden seit Monaten in verschiedenster Form versendet - auch in Bezug auf angebliche Amazon-Verkäuferkonten, bei denen eine erneute Dateneingabe erforderlich sei. Bereits im April des vergangenen Jahres hatten Verbraucherzentralen vor solchen Mails erstmals gewarnt.

Nicht alle Newsletter-Bestätigungen sind notwendig

Unter Experten ist indes umstritten, ob die zahlreichen Aufforderungen zur Bestätigung von Newsletter-Abonnements tatsächlich notwendig sind. Insbesondere bei Journalisten sollten die meisten Unternehmen zum Beispiel ein "berechtigtes Interesse" im Sinne der DSGVO anmelden können, um Pressemitteilungen zu versenden. Auch wer seine Newsletter bereits vor Inkrafttreten der DSGVO bereits mit einem Double-Opt-In betrieben und dies entsprechend dokumentiert hat, dürfte auf der sicheren Seite sein.


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