Abo
  • Services:

Microsoft: Microsoft Office wird mit Spyware verglichen

Das Sammeln von Daten in Microsoft Office steht in der Kritik. Ein Sprecher des CCC fordert, dass bis auf das Bit aufgeschlüsselt wird, welche Daten der Hersteller erhebt und sieht im Fehlen einer Abschaltmöglichkeit eine Verletzung der DSGVO. Er zieht sogar Parallelen zu Spyware.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft wird beschuldigt, zu viele Daten zu sammeln.
Microsoft wird beschuldigt, zu viele Daten zu sammeln. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)

Das Sammeln von Diagnosedaten von Microsofts Office-365-Software scheint langsam überhandzunehmen. Der Twitter-Nutzer und Sprecher des CCC Frank Rieger berichtet davon, dass Word, Excel, Powerpoint, Skype und Co. mittlerweile 31 verschiedene Verbindungen zu Microsoft-Servern aufbauen. Das Problem: Es ist mittlerweile nicht mehr möglich, das Datensammeln abzuschalten. Zumindest grundlegende Informationen liest Microsoft von seinen Kunden immer aus.

Stellenmarkt
  1. Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
  2. TeamBank, Nürnberg

Rieger vergleicht das sogar mit dem Verhalten einer Spyware und fordert, dass bis auf das Bit genau erklärt wird, welche Daten wohin gesendet werden und hängt in seinem Twitter-Post eine Liste an, auf der getätigte Verbindungen des Textverabeitungsprogrammes Word stehen.

Microsoft erklärt Sammelverhalten in einem separaten Artikel

Bisher hat Microsoft einen eigenen Artikel erstellt, der die zwei Voreinstellungen für Office in MacOS, Windows und iOS erläutert. Auf dem Basic-Level sammelt Microsoft Informationen zum Verhalten der Software, etwa wenn sie unerwartet abstürzt oder es andere Fehler gibt. Auch installierte Add-Ins, deren Versionsnummer und Namen werden ausgelesen. Die Software kontrolliert auch regelmäßig, ob Updates verfügbar sind.

Die vollständige Fehleranalyse übermittelt bei Fehlern auch die zuständigen Speicheradressen und den Speicherstatus im RAM. Außerdem wird die Nutzung der App aufgezeichnet und welche Officeprogramme für wie lange bereits auf dem Client geöffnet sind. Microsoft macht Kunden mit dieser Einstellung auch Vorschläge zu neuen Funktionen in Office 365.

Rieger sieht das Sammeln von Daten als eine Verletzung der kommenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) an, die beispielsweise selbst IP-Adressen und ausgelesene Cookies als personenbezogene Daten betrachtet. Er fordert, dass dies zumindest abschaltbar ist. Mit diesem Argument sollte generell auch auf das Betriebssystem Windows 10 geschaut werden, das wegen seiner als undurchsichtig angesehenen Informationsübermittlung immer wieder in der Kritik steht. Microsoft ist dem bisher bereits entgegengekommen, indem mit dem Fall Creators Update erweiterte Datenschutzeinstellungen bei Apps und der Betriebssysteminstallation eingeführt wurden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

Bigfoo29 31. Mai 2018

Ich hab es zwei Mal durchgemacht. Also ja, "ohne Lüge". Und nein, wenn das Update von...

Das Todeskraut 26. Mai 2018

Greanpeace macht auch freiwillig und kostenlos Dinge, die der Staat machen müsste...

FreiGeistler 25. Mai 2018

<1803 - basic-level-windows-diagnostic-events-and-fields> Übersetzung: Was MS sammelt...

FTimo 24. Mai 2018

"Derzeit beginnt der Höchstsatz in der Tarifzone 5 bei "einem zu versteuernden Einkommen...

Silberfan 24. Mai 2018

Die sammeln auch noch andere Daten die du lieber nicht weitergeben würdest ohne...


Folgen Sie uns
       


Samsung Flip - Test

Das Samsung Flip ist ein Smartboard, das auf eingängige Weise Präsentationen oder Meetings im Konferenzraum ermöglicht. Auf dem 55 Zoll großen Bildschirm lässt es sich schreiben oder zeichnen - doch erst, wenn wir ein externes Gerät daran anschließen, entfaltet es sein komplettes Potenzial.

Samsung Flip - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  2. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen
  3. Elektroautos Daimler-Betriebsrat will Akkuzellen aus Europa

Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
Matebook X Pro im Test
Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Android Huawei stellt zwei neue Tablets mit 10-Zoll-Displays vor
  2. Smartphones Huawei will Ende 2019 Nummer 1 werden
  3. Handelskrieg Huawei-Chef kritisiert Rückständigkeit in den USA

Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität iEV X ist ein Ausziehelektroauto
  2. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam
  3. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York

    •  /