Mit einer clever anmutenden Kommentarfunktion will Instagram künftig Mobbing unterbinden. Allerdings dürfte der Trick schnell durchschaut werden - und dann erst recht zu Problemen auf dem Schulhof führen.
Ein paar Tausend Follower auf Instagram kriegt man mit etwas Aufwand schon zusammen, aber ab wie vielen Fans gilt man als berühmt? Eine britische Regulierungsstelle hat nun eine konkrete Zahl genannt - unter anderem wegen eines Rechtsstreits um ein Schlafmittel.
Während der Störung von einigen Facebook-Diensten konnten Nutzer einen Einblick gewinnen, wie das Unternehmen Bilder markiert. Das Machine-Learning-System erkennt bereits Personen, Körperhaltungen und Emotionen und kann zwischen Kindern und Erwachsenen unterscheiden. Trotzdem zeigen sich Probleme.
Möglicherweise ist auf Instagram künftig nicht mehr zu sehen, wie viele Likes ein Beitrag bekommen hat. Das soziale Netzwerk verspricht sich davon weniger Druck, insbesondere für jüngere Mitglieder.
Der Messengerdienst Whatsapp will stärker gegen den Missbrauch seiner Dienste vorgehen. Anbietern droht demnächst eine Klage bei Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen.
Bisher können Whatsapp-Nutzer den Messenger ohne Werbung verwenden - das soll sich ab 2020 ändern: In den Storys werden dann Werbeanzeigen eingeblendet, der normale Chatverlauf soll allerdings werbefrei bleiben.
Nach den Anschlägen in Sri Lanka wird in dem Land der Zugriff auf Messenger-Dienste wie Whatsapp oder Social-Media-Plattformen wie Facebook blockiert. Das soll die Verbreitung von Falschinformationen verhindern.
Microsofts abgekündigte Smartphone-Plattform wird bald einige wichtige Apps verlieren. Facebook stellt die Unterstützung der Plattform in Kürze ein. Als Alternative sollen Nutzer den Browser nutzen.
Update Facebook hat in Deutschland eine marktbeherrschende Stellung - und missbraucht sie: Das hat nun das Bundeskartellamt entschieden. Es untersagt das Zusammenführen von Daten, auch Whatsapp und Instagram sind betroffen.
Mit dem Recht auf Auskunft sollen die Nutzer mehr Kontrolle über die gespeicherten Daten bekommen. Doch die sozialen Medien machten es den Nutzern trotz der DSGVO nicht so einfach, kritisieren Verbraucherschützer.
Die wichtigsten Ziele des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) seien erreicht, sagt der für Justiz zuständige Staatssekretär Gerd Billen: Die Unternehmen würden das Thema nun ernst nehmen. Derzeit werde geprüft, ob die Meldewege ausreichend nutzerfreundlich seien.
Das Bundeskartellamt reagiert auf zahlreiche Beschwerden von Händlern auf Amazons Marketplace in Deutschland. Die Doppelrolle als Händler und Marktplatz berge die Gefahr von Missbrauch.
Es gibt unzählige Frauen und Männer, die ihren Körper bei Instagram zur Schau stellen. Eine Darstellerin mit 45.000 Followern berichtet, dass ihre Seite einfach gelöscht wurde: Wegen falschen Behauptungen eines Stalkers und ohne von Instagram gehört zu werden.
Das soziale Netzwerk Facebook arbeitet an einem KI-System, das Text im Bild erkennen und den Sinn von diesen Texten verstehen und filtern kann. Rosetta soll dabei helfen, die Flut an Memes zu analysieren. Als Trainingsdaten dienen gepostete Motive und künstlich erstellte Memes.
Facebook hat ein neues Activity Dashboard vorgestellt, mit dem tägliche Erinnerungen bezüglich der Nutzungszeit angezeigt und Benachrichtigungen für einen bestimmten Zeitraum stumm gestellt werden können. Dadurch sollen Nutzer Facebook und Instagram bewusster und nicht zu lange verwenden.
Nach dem Datenskandal und dem Greifen der EU-Datenschutz-Grundverordnung hat Facebook die Investoren enttäuscht. Der Umsatz ist zwar deutlich gestiegen, liegt aber unter den Analystenprognosen. Das Nutzerwachstum ist weiter stark, bleibt aber ebenfalls unter den Erwartungen.
Viele Kinder und Jugendliche nutzen ganz selbstverständlich Facebook und Instagram, dabei sind die Dienste laut den Nutzungsbedingungen erst ab 13 Jahren erlaubt. Diese Vorgabe soll nach Enthüllungen von britischen Reportern nun strikter durchgesetzt werden.
Nur wer der Datenverarbeitung vollständig zustimmt, darf den Dienst auch weiter nutzen - so haben sich das die großen Internetunternehmen vorgestellt. Der österreichische Datenschutzaktivist Max Schrems sieht das anders. Die von ihm gegründete Organisation Noyb hat Beschwerde gegen Google sowie Facebook und dessen Dienste Instagram und Whatsapp nach der DSGVO eingereicht.
Whatsapp bekommt einen neuen Chef: Chris Daniels von Internet.org übernimmt für Jan Koum. Davon abgesehen gibt es Hinweise auf eine grundlegende Neuaufstellung bei Facebook, die unter anderem den Datenschutz aufwerten könnte.
Wer Fotos auf Instagram hochlädt, kann diese in Zukunft einfach zusammen mit weiteren Daten herunterladen. Mit dem Schritt will Instagram die Vorgaben der neuen europäischen Datenschutzverordnung erfüllen. Der Umfang der speicherbaren Daten ist groß.
Der frühere Smartphone-Hersteller Blackberry wirft Facebook in einer Klage mehrere Patentverletzungen vor. Das soziale Netzwerk soll sieben verschiedene Messaging-Patente ohne Erlaubnis nutzen, die im Besitz von Blackberry sind. Facebook will sich gegen die Klage wehren.
Wenn im Hintergrund eines Videos Musik von den Rolling Stones oder von Sam Smith zu hören ist, drohen auf Facebook keine Probleme mehr wegen einer Urheberrechtsverletzung: Das Netzwerk hat einen Lizenzdeal mit Sony/ATV abgeschlossen.
Hier ein paar Daten von Whatsapp, dort ein paar Daten von Instagram: Facebook sammelt Informationen über seine Mitglieder, ohne diese ausdrücklich gefragt zu haben. Das Kartellamt ist der Auffassung, dass das Netzwerk damit seine Marktstellung ausnutzt.
Der Umbau von Instagram geht weiter. Die Facebook-Tochter zeigt seit einiger Zeit verstärkt "empfohlene" Inhalte an, vermutlich, um die Interaktionsraten zu steigern. Eine entsprechende Entwicklung war mit der Facebook-Übernahme allerdings vorauszusehen, und der Anwender kann sich, typisch für Facebook, kaum wehren.
Styling-Tipps und schicke Reisebilder: Viele Social-Media-Sternchen verdienen mit solchen Posts Geld, denn oft handelt es sich dabei um bezahlte Werbung. Ein Urteil stellt jetzt fest: Das muss auch dranstehen - sonst droht rechtlicher Ärger.
Instagram hat eine Sicherheitslücke in der eigenen API bestätigt, mit der private Daten wie E-Mail-Adresse und Telefonnummer von Accounts ausgelesen wurden. Betroffen sind die Accounts mehrerer prominenter Personen.
Die Instagram-Seite von Britney Spears wird nach Angaben einer Sicherheitsfirma genutzt, um Verbindungen zu Command-und-Control-Servern herzustellen. Bestimmte Kommentare werden dabei zu Bit.ly-Links transformiert, die dann zur Übermittlung der Befehle genutzt werden.
Spammer haben bei Instagram ein leichtes Spiel, wie wir festgestellt haben. Von uns im September 2016 gemeldete Spam-Accounts wurden erst jetzt gelöscht. Damit bestätigt sich das langsame Vorgehen, das wir erstmals vor ein paar Monaten entdeckten.
Großes Update für die Kamerafunktionen von Facebook: Nutzer können nun Fotos und Videos mit neuen Filtern versehen, online stellen und dann dafür sorgen, dass sie nach 24 Stunden wieder gelöscht werden.
Die Teilnahme an Demonstrationen oder die Verwendung von bestimmten Hashtags in sozialen Netzwerken könnten von Firmen oder Entwicklern systematisch ausgewertet werden. Das hat Facebook nun in seinen Nutzungsbedingungen klarer als früher untersagt.
Gleich 13 Apps in Googles Play Store versprachen Instagram-Nutzern mehr Follower und Likes. Stattdessen wurden die Zugangsdaten der arglosen Nutzer abgegriffen. Die Apps wurden mehr als 1,5 Millionen Mal heruntergeladen. Inzwischen wurden sie wieder aus dem Play Store entfernt.
Erst verschwand die Instagram-Chronologie, dann verstärkte Facebook die Empfehlungen anderer Nutzer und jetzt folgt der Umbau zur Snapchat-Konkurrenz - wenn Facebook so weitermacht, wird der Dienst seine Identität und vor allem Simplizität verlieren.
Selbst löschende Fotos und Videos kann nicht nur Snapchat, sondern nun auch Instagram. Außerdem sollen Nutzer künftig live gestreamte Bewegtbilder übertragen können - ausdrücklich ohne Archivfunktion.
Wer als Jugendlicher die Bilder vom Ferrari oder dem Urlaub in Monte Carlo nicht schnöde auf Facebook teilen möchte, hat nun eine exklusivere Option: ein neues soziales Netz namens Rich Kids - für das 1.000 US-Dollar im Monat fällig werden.
Entwickler können über spezielle Schnittstellen zu sozialen Netzwerken eine Unmenge an Daten erhalten. Diese lassen sich offenbar auch von den Behörden gezielt nutzen, wie das Beispiel Geofeedia zeigt.
Ob Brexit-Votum, US-Wahlkampf oder private Timeline: Automatisierte Programme füllen die sozialen Medien mit Spam und politischen Parolen. Social Bots manipulieren Trends und Meinungen.
Ein Sicherheitsforscher hat ein Werkzeug veröffentlicht, mit dem Nutzer herausfinden können, ob Passwörter bei populären Webdiensten doppelt genutzt werden. Brute-Force-Angriffe sind damit aber nur in der Theorie möglich.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg und andere Prominente haben anscheinend die goldene Regel nicht befolgt, bei jedem Onlinedienst ein anderes Passwort zu nutzen: Unbekannte haben kurzzeitig mehrere Accounts bei sozialen Netzwerken übernommen.
Die chronologische Anzeige von publizierten Bildern ist nun auch bei Instagram nicht mehr von Relevanz. Stattdessen wird die Reihenfolge der Instagram-Posts mit einem Algorithmus berechnet. Mit entsprechenden Änderungen der Feeds sollen die Anwender weniger wichtiges verpassen.
Auch Kinder können Bugs bei Instagram finden. Ein finnischer Junge hat für eine Fehlermeldung 10.000 US-Dollar von Facebook bekommen, mit denen er offenbar großzügig umgehen will.
Facebook hat in den vergangenen drei Monaten über 60 Millionen Nutzer hinzugewonnen, Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Gründer Mark Zuckerberg will jetzt mit seinem Geld "alle Krankheiten" heilen - sichert aber erst mal seine Kontrolle über Facebook ab.
Die Entwickler von Geheim-Apps versprechen Jugendlichen, heikle Bilder und Videos auf dem Handy verstecken zu können. Jetzt beschäftigt ein Nacktfoto-Skandal die USA. Auch in Deutschland sind die Vault-Apps erhältlich.