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Marketplace: Bundeskartellamt will Amazon untersuchen

Das Bundeskartellamt will Amazon Marketplace untersuchen. Wie genau die Prüfung aussieht, ist noch offen.

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Werbegrafik von Amazon Marketplace
Werbegrafik von Amazon Marketplace (Bild: Amazon)

Nach dem Verfahren gegen Facebook will das Bundeskartellamt Amazon untersuchen. Das hat Präsident Andreas Mundt in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) angekündigt. Amazon trete gegenüber den Endkunden nicht nur selbst als Händler auf, sondern betreibe auch "eine bedeutsame elektronische Plattform für dritte Einzelhändler. Wir sprechen hier von Hybridplattformen. Bei solchen Plattformen besteht immer auch ein gewisses Potenzial für eine Wettbewerbsbehinderung der anderen Händler auf der Plattform. Uns liegen hierzu auch Beschwerden vor. Wir wollen uns daher diesen Teil des E-Commerce genauer anschauen", sagte Mundt der Zeitung.

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Mit einer Sektoruntersuchung, mit der das Kartellamt bereits die Online-Werbung und Vergleichsportale unter die Lupe nimmt, sei es nicht getan. Wie genau die Prüfung aussieht, sei noch offen. "Zu gegebener Zeit könnten wir uns aber auch bestimmte Aspekte der E-Commerce-Plattformen im Rahmen eines Verfahrens anschauen", erklärte Mundt.

Laufendes Facebook-Verfahren

Eine Entscheidung im laufenden Facebook-Verfahren benötige mehr Zeit als erwartet. Facebook sei "ein bisschen wie ein bewegliches Ziel". Nachdem der US-amerikanische Internet-Konzern Nachbesserungen vorgenommen und eine neue Löschfunktionalität eingeführt habe, werde es weitere Gespräche geben, sagte Mundt. "Trotzdem würden wir gerne noch in diesem Jahr Ergebnisse vorlegen". Um solche Verfahren in Zukunft zu beschleunigen, setze er auf zusätzliche Befugnisse für den Verbraucherschutz im Internet.

In einer vorläufigen Einschätzung hatte das Bundeskartellamt bereits Mitte Dezember 2017 moniert, dass das weltgrößte Onlinenetzwerk in Deutschland "unbegrenzt jegliche Art von Nutzerdaten aus Drittquellen sammelt" und mit dem Facebook-Konto zusammenführt. Zu diesen Quellen gehören etwa der Messengerdienst Whatsapp oder die Videoplattform Instagram, aber auch Websites anderer Betreiber, die auf Facebooks Schnittstellen zugreifen. Nach Einschätzung der Kartellwächter nimmt das US-Unternehmen in Deutschland eine marktbeherrschende Stellung ein. Facebook bestreitet das.



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