• IT-Karriere:
  • Services:

Machine Learning: Facebook-Störung gibt Einblick in dessen Bilderkennung

Während der Störung von einigen Facebook-Diensten konnten Nutzer einen Einblick gewinnen, wie das Unternehmen Bilder markiert. Das Machine-Learning-System erkennt bereits Personen, Körperhaltungen und Emotionen und kann zwischen Kindern und Erwachsenen unterscheiden. Trotzdem zeigen sich Probleme.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook markiert Bilder teils akurat, teils nicht.
Facebook markiert Bilder teils akurat, teils nicht. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Einige Zeit lang waren die Dienste von Facebook, Whatsapp und Instagram gestört. Zu dieser Zeit konnten Nutzer einen Blick auf das Machine-Learning-System des sozialen Netzwerks werfen. Facebook markiert automatisiert sämtliche Bilder, die hochgeladen werden, mit einigen Begriffen wie der Anzahl der Personen, groben Gesichtsmerkmalen, Emotionen und der generellen Szenerie. Dabei handelt es sich um relativ allgemeine Parameter: Begriffe wie drinnen, draußen, Nahaufnahme oder Merkmale wie Bart und lächeln sind auszumachen. Interessant ist, dass das System bereits zwischen Kindern und Erwachsenen unterscheiden kann. Außerdem differenziert die Software Posen von Menschen, wie stehende, sitzende und liegende Haltungen.

Stellenmarkt
  1. Hottgenroth Software GmbH & Co. KG, Köln
  2. Klinikum der Universität München, Großhadern

Die Bilderkennung wird zwar bereits seit mehreren Jahren verwendet, scheint aber an einigen Stellen noch nicht ganz ausgereift zu sein. So hat Nutzer Ruben Salvadori ein Bild von sich vor Leonardo Da Vincis Wandmalerei "Das letzte Abendmahl" fotografiert - nur sechs statt sieben Personen wurden erkannt. "Facebooks kaputte KI-Fotoerkennung hat eine Person vergessen. Das bin entweder ich oder es ist Judas", schreibt er auf Twitter.

Erkennen genauer Personen schon möglich

Auf der anderen Seite gibt es Fälle, in denen Facebooks Bilderkennung Menschen eindeutig Gesichtern zuordnen kann. "Bild könnte enthalten: Russell Brandom", bestätigt ein Bildparameter das Profilbild vom gleichnamigen Facebook-Nutzer. Dieser Algorithmus lässt sich auf unmarkierte Bilder anwenden. Facebook kann so verfolgen, in welchen Profilen bestimmte Personen vorkommen und so eigene Freundesnetzwerke erstellen.

Facebook hat bereits im Jahr 2016 bekanntgegeben, dass die verwendete Machine-Learning-Software der Zugänglichkeit gilt. So können Bilder beispielsweise für blinde Personen anhand der Parameter beschrieben werden. Das Unternehmen hat bisher nicht offiziell bestätigt, dass der Algorithmus auch für andere Zwecke genutzt wird. Auszuschließen ist es aber nicht - auch bei Facebooks bilderfokussiertem Netzwerk Instagram.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

IchBIN 04. Jul 2019

Naja, ob nun Facebook, Whatsapp und Instagram down sind, oder in China ein Sack Reis...

Fotobar 04. Jul 2019

Wenn ich in FB Werbung schalten möchte, kann ich idR. Genau die Zielgruppe definieren...

schap23 04. Jul 2019

Ob Golem weiß, was ARIA-Attribute sind?


Folgen Sie uns
       


Alienware Concept Ufo - Hands on (CES 2020)

Das Handheld-Konzept von Dell ähnelt dem der Switch, das Alienware Concept Ufo eignet sich aber eher für ernsthafte Gamer.

Alienware Concept Ufo - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Bodyhacking: Prothese statt Drehregler
Bodyhacking
Prothese statt Drehregler

Bertolt Meyer hat seine Handprothese mit einem Synthesizer verbunden - das Youtube-Video dazu hat viele interessiert. Wie haben mit dem Psychologieprofessor über sein Projekt und die Folgen des Videos gesprochen.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Coronakrise: Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung
    Coronakrise
    Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung

    Fast alle Fabriken für Hardware laufen wieder - trotz verlängertem Chinese New Year. Bei Launches und Lieferengpässen sieht es anders aus.
    Ein Bericht von Marc Sauter

    1. Kaufberatung (2020) Die richtige CPU und Grafikkarte
    2. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen

    Dell Ultrasharp UP3218K im Test: 8K ist es noch nicht wert
    Dell Ultrasharp UP3218K im Test
    8K ist es noch nicht wert

    Alles fing so gut an: Der Dell Ultrasharp UP3218K hat ein schön gestochen scharfes 8K-Bild und einen erstklassigen Standfuß zu bieten. Dann kommen aber die Probleme, die beim Spiegelpanel anfangen und bis zum absurd hohen Preis reichen.
    Von Oliver Nickel

    1. Dell Latitude 7220 im Test Das Rugged-Tablet für die Zombieapokalypse
    2. Dell Anleitung hilft beim Desinfizieren von Servern und Clients
    3. STG Partners Dell will RSA für 2 Milliarden US-Dollar verkaufen

      •  /